42-Jährigem werden schwere Verbrechen vorgeworfenRottweiler als Waffe, Drogen gegen Sex! Dirk K. erneut vor Gericht

von Frank Vacik, Sebastian von Hacht und Johanna Kroke

Was Franzi G. erlebt hat, gleicht einem Albtraum!
Jahrelang leidet die 37-Jährige unter ihrem Ex-Freund Dirk K.. Lange traut sie sich nicht, sich aus der gewaltvollen Beziehung zu lösen. Erst als sie nach dreieinhalb Jahren erfährt, dass Dirk K. sich an Minderjährigen vergangen haben soll, ist es für Franzi G. aus. Doch der 42-Jährige will noch ein klärendes Gespräch – dabei geht er auf die Franzi G. los.

Dirk K. wegen Vergewaltigung und weiterer Taten angeklagt

Ihr Ex-Freund habe sie festgehalten und versucht, sie auszuziehen, erinnert sich Franzi G. an den schrecklichen Moment. „[Er] hat mit einer Hand meine zwei Hände auf dem Rücken festgehalten“, sagt die 37-Jährige. „Er hat mir halt meine Hose runtergezogen und mich dann so dahin geschmissen, also so aufs Sofa.”

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Bereits zweimal zuvor soll der 42-Jährige Franzi G. vergewaltigt haben, habe gedroht, ihr mehr anzutun, sollte sie ihn anzeigen. Das traut sich Franzi G. erst nach dem dritten Mal. Vor dem Landgericht Dresden muss sich Dirk K. jetzt aber nicht nur wegen Vergewaltigung an der 37-Jährigen, sondern noch weiterer mutmaßlicher Taten verantworten.

Im Video: „Krallen-Mann” vor Gericht

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Hund als Waffe eingesetzt

Mehr als 20 Mal soll der 42-Jährige Drogen an Minderjährige abgegeben haben, auch gegen Sex. Außerdem soll er seinen Rottweiler mehrfach gezielt auf Menschen gehetzt und diese so verletzt haben. Unter den Opfern ist auch ein siebenjähriger Junge.

Ein Sachverständiger, der den Hund begutachtet hat, habe bei dem Tier keinerlei aggressive Tendenzen feststellen können. „Hier kann man nur von einem Animieren des Besitzers sprechen, einfach durch seinen normalen Umgang“, so der Gutachter zu RTL.

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Vor Gericht kein Unbekannter

Bereits vor dem derzeitigen Prozess hat Dirk K. eine mehrjährige Haftstrafe abgesessen. Im Jahr 2017 war K. wegen ähnlicher Taten durch das Landgericht Leipzig zu drei Jahren und sechs Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden. 2023 bekommt er acht Monate auf Bewährung wegen gefährlicher Körperverletzung. Laut den Gerichtsakten wird Dirk K. von einem Gutachter eine narzisstische Persönlichkeit attestiert und als gefährlich eingestuft.

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Im aktuellen Prozess schweigt Dirk K. bislang zu allen Vorwürfen. Bei einer Verurteilung wegen Vergewaltigung drohen ihm bis zu 15 Jahre Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung. Franzi G. wünscht sich für den aktuellen Prozess vor allem eins: „Ich wünsche mir schon, dass er einfach weg [ist], am besten gar nicht mehr raus.”

Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche