DIY-Fliegenfalle bauenStatt Fliegenklatsche! Diese Hausmittel machen endgültig Schluss mit Fliegen

Eine Fliege, aufgenommen
Wie ihr Stubenfliegen schnell und dauerhaft loswerdet.
IMAGO / photothek

Kaum steht das Fenster offen, sind sie auch schon in der Wohnung!
Fliegen können im Sommer schnell zur Plage werden – vor allem, wenn man unaufhörlich mit der Fliegenklatsche auf der Jagd sein muss. Dabei gibt es einen viel einfacheren Hack, mit dem man lästige Stubenfliege endlich los wird. Und das Beste daran: Ihr braucht nur diese vier Dinge, die ihr garantiert im Haushalt habt!

Stubenfliegen bekämpfen! So baut ihr eine Fliegenfalle aus nur zwei Hausmitteln

Dass man Fruchtfliegen mit einer selbst gebauten Hausmittel-Falle schnell loswerden kann, ist allseits bekannt. Doch wusstet ihr, dass sich auch Stubenfliegen mit einer DIY-Fliegenfalle aus nur zwei Hausmitteln in die Falle locken lassen? Dafür benötigt ihr laut Öko-Test lediglich etwas Zeitungspapier, Honig, eine Schnur und einen Pinsel.

Und so geht es:

  1. Schnappt euch das Zeitungspapier – alternativ könnt ihr auch Backpapier verwenden – und schneidet diese in etwa zwei bis drei Zentimeter breite Streifen.

  2. Legt die Streifen aufeinander, knüllt eines der Enden zusammen und umwickelt diese mit der Schnur, sodass die einzelnen Blätter wie ein Papierwedel von der Schnur baumeln.

  3. Holt euch als Nächstes den Honig und den Pinsel: Bestreicht damit die einzelnen Papierstreifen. Übertreibt es aber nicht: Wer zu viel Honig benutzt, riskiert eine Sauerei am Boden.

  4. Jetzt müsst ihr eure gebastelte Stubenfliegen-Falle nur noch an einer geeigneten Stelle in eurem Zuhause aufhängen.

Der süße Honig-Geruch lockt die Fliegen an. Landen sie jedoch auf dem Papierstreifen, bleiben sie daran kleben.

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Verscheuchen statt töten: Welche Hausmittel helfen noch gegen Fliegen?

Wer die Fliegen lieber nicht töten möchte, kann auf bestimmte Gerüche setzen, die Stubenfliegen nicht leiden können. Laut Öko-Test gelten vor allem Lavendel, Basilikum, Geranien oder Tomatenpflanzen als natürliche Duftbarriere. Stehen diese auf dem Balkon, Fensterbrett oder der Terrasse, treten Fliegen ungern ein.

Auch ätherische Öle wie Lavendel- oder Eukalyptusöl eignen sich als Hausmittel – und zwar nicht nur gegen Stubenfliegen, sondern auch gegen Mücken und Wespen, so Öko-Test.

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Warum ihr Stubenfliegen besser nicht ignorieren solltet

Stubenfliegen sind nicht nur lästige Mitbewohner, sondern auch potenziell gesundheitsschädlich. Schließlich werden Fliegen von faulenden Gerüchen angezogen – sitzen auf verwesenden Früchten, Kot und sogar Kadavern, nur um anschließend auf dem frisch geschmierten Marmeladenbrot in der Küche Halt zu machen. Das ist nicht nur ekelig, sondern auch gesundheitsgefährdend.

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Wie das Umweltbundesamt auf seiner Website klarstellt, können Fliegen verschiedene Krankheitserreger übertragen. Diese können unter anderem Magen-Darm-Erkrankungen auslösen. Auch Bandwürmer können die Tiere weitergeben.

Hinzu kommt: Fühlt sich eine Stubenfliege in eurem Zuhause wohl, bleibt sie nicht nur – sie vermehrt sich auch. Innerhalb ihrer Lebenszeit von wenigen Wochen können Stubenfliegen bis zu 1.000 Eier legen. Aus ein paar summenden Besuchern kann deshalb schnell eine echte Fliegenplage werden. Umso wichtiger ist es, nicht nur Maßnahmen gegen die Fliegen vorzunehmen, sondern auch vorzubeugen – am besten durch Fliegengitter, regelmäßig geleerte Mülleimer und abgedeckte Lebensmittel.

Verwendete Quellen: Öko-Test, Umweltbundesamt