Eure Gesundheit wird’s euch dankenKein Scherz! Fünf Gründe, warum wir alle mehr rückwärts laufen sollten

Heute schon den Rückwärtsgang eingelegt?
Nein, wir wollen euch nicht auf den Arm nehmen, wenn wir euch raten: Geht doch mal öfter rückwärts durchs Leben. Denn tatsächlich hat Rückwärtsgehen so manch positiven Effekt auf unsere Gesundheit – sagen auch Experten.
Rückwärtslaufen war schon mal im Trend
In den Jahren 2023/2024 erlebte Reckwärtsgehen bzw. -laufen schon mal einen Hype – damals fluteten Videos mit diesem Tipp Social Media. Ein Hype, dem auch Gesundheitsexperten viel abgewannen. Allgemeinmediziner Dr. Christoph Specht bestätigte damals beispielsweise in einem RTL-Interview: „Rückwärtslaufen hat in der Tat eine ganze Menge von positiven Effekten für die Gesundheit.”
Und auch in 2026 hat sich das nicht geändert. So empfiehlt aktuell beispielsweise die Krankenkasse DAK Gesundheit auf ihrer Website „ab und zu den Rückwärtsgang” einzulegen und nennt fünf gute Gründe dafür.
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Rückwärtslaufen ist gut für Knie, Muskeln, Gehirn und Stoffwechsel
Muskeln, Gelenke, Gehirn – vom Rückwärtslaufen könnt ihr demnach in vielerlei Hinsicht profitieren.
Logisch, wer rückwärts geht oder läuft, der beansprucht andere Muskelgruppen, als beim Vorwärtsgehen. So könne regelmäßiges Rückwärtslaufen beispielsweise die Knie entlasten, schreibt die DAK unter Berufung auf eine Studie der Cardiff University. Denn „durch diesen Bewegungsablauf wird weniger Druck auf das Knie ausgeübt”, heißt es. Hinzu komme, dass sowohl die Bauch- als auch die Beinmuskulatur beim Rückwärtsgehen anders beansprucht und dadurch gestärkt wird.
Insgesamt sorge die Rückwärtsbewegung für eine bessere Körperhaltung. Der Grund: Man richte sich „automatisch mehr auf, wobei die Rückenmuskulatur die Wirbelsäule stützt”. Beim Vorwärtslaufen hingegen falle man mit dem Oberkörper meist nach vorne und lasse sich wortwörtlich hängen, was die Wirbelsäule negativ belaste.
Ein weiterer Vorteil davon, sich falsch herum fortzubewegen: Eure Sinne werden auf neue Weise beansprucht und dadurch geschärft. Wie die DAK schreibt, sei man beim Rückwärtsgehen „aufmerksamer und unser Gehirn wird besser durchblutet”. Zudem könne es das Kurzzeitgedächtnis und unser Erinnerungsvermögen verbessern. Studien zeigen demnach nämlich, dass wenn wir uns rückwärts fortbewegen, wir eher an die Vergangenheit denken.
All das führe laut DAK dazu, dass sich die Leistungsfähigkeit beim normalen Laufen sowie der Stoffwechsel verbessern. Studien hätten demnach sogar gezeigt, dass man durch Rückwärtsgehen bis zu 30 Prozent mehr Kalorien verbrennen kann.
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Rückwärtslaufen ist gesund – trotzdem ist Vorsicht geboten
Na, haben wir euer Interesse geweckt? Dann solltet ihr es jedoch nicht gleich übertreiben und lieber langsam und behutsam mit dem Rückwärtsgehen bzw. -laufen starten – ansonsten drohen Verletzungen! Laut DAK Gesundheit ist es wichtig, erst einmal mit rückwärts Gehen zu starten, bevor man sich ans Laufen wagt.
Startet mit wenigen Schritten und wagt euch nach und nach an eine längere Strecke heran. Achtet jedoch darauf, dass ihr auf einer ebenen Fläche, bestenfalls auf Asphalt, lauft und nicht auf Feld- oder Waldwegen – hier ist die Stolpergefahr nochmal um einiges höher.
Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche, DAK Gesundheit
































