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Sizilien: Mutter ersticht Tochter (5) - So war das letzte Treffen mit ihrer Oma vor dem Mord

Mutter aus Sizilien ersticht Tochter (†5)

Oma der getöteten Elena sagte ihr noch beim letzten Treffen: „So sehr, wie ich dich liebe, liebt dich niemand“

Mutter holt Tochter (5) von der Kita ab - und tötet sie Erstochen und vergraben
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Erstochen und vergraben
Mutter holt Tochter (5) von der Kita ab - und tötet sie

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von Marisa Caligiuri

Die Details um den Tod der kleinen Elena del Pozzo aus Sizilien sind schwer zu ertragen. Die eigene Mutter hat gestanden, mit einem Küchenmesser elfmal auf ihre Tochter eingestochen zu haben. Wie der Pathologe feststellte, sei das Mädchen noch am Leben gewesen, als ihre Mutter sie in Müllsäcke gewickelt und begraben hatte. Wie kann eine Frau ihrem eigenen Kind so etwas antun? Rosaria Testa kannte ihre Schwiegertochter sehr gut. In einem Interview hat sie nun erzählt, dass die ganze Familie vor Martina P. Angst hatte. Doch niemand hätte damit gerechnet, dass sie so weit gehen würde.

Schwiegermutter: "Martina hatte schon immer etwas Böses in ihren Augen"

Rosaria Testa brachte ihre Enkeltochter Elena del Pozzo am Morgen des 13. Juni 2022 noch zur Kita. Die Großmutter der Fünfjährigen erinnere sich genau an ihre letzten Worte, die sie an ihre Enkelin richtete: „So sehr, wie ich dich liebe, liebt dich niemand auf der Welt.“ Danach sei das Mädchen in ihre Gruppe gelaufen, erzählt die Italienerin unter Tränen in einem Interview mit der italienischen Onlineplattform „The Local Team“. Was die Oma von Elena nicht weiß, dieses wird das letzte Mal sein, an dem sie ihre Enkelin lebend sehen wird.

„Wir hatten alle Angst vor Martina. Sie hatte schon immer etwas Böses in ihren Augen“, so die Großmutter väterlicherseits weiter. „Sie war meinem Sohn gegenüber während der Beziehung gewalttätig. Als er sich von ihr trennen wollte, drehte sie den Spieß um, behauptete sie sei geschlagen worden und zeigte Alessandro wegen häuslicher Gewalt an.“ Sie habe ihn erpresst. Die 23-Jährige habe gesagt, „erst wenn du wieder zu mir zurückkehrst, werde ich die Anzeige zurückziehen“. „Sie war besessen von Alessandro“, so Rosaria Testa.

Einmal habe Martina P. die Fünfjährige sogar vor ihren Augen geschlagen. Aus Sorge, dass die 23-Jährige der Großmutter und dem Vater den Kontakt zu seiner Tochter verwehren würde, hätten sie Martina aber nicht angezeigt, erzählt Testa. Die 23-Jährige habe seit der Trennung sowieso schon nach „Lust und Laune“ bestimmt, wann die Familie des Mannes die Fünfjährige zu sehen bekam.

Sizilien: Martina P. ließ ihren Frust bei Streitigkeiten an ihrer Tochter aus

Fünf Jahre lang soll Alessandro D. mit Martina P. liiert gewesen sein. Auch die Tante von Elena beschreibt die 23-Jährige in einem Interview mit dem italienischen Lokalsender „Today“ als unberechenbar. Einmal habe ihre Schwägerin mit ihrem Bruder gestritten und ihren Frust daraufhin an Elena rausgelassen. „Sie hat die Kleine danach gepackt und einfach zu Boden geworfen“, erzählt sie.

Die Schwester von Alessandro D. sei außerdem davon überzeugt, dass Martina P. ihrem Bruder das Verschwinden von Elena anhängen wollte. Da ihr Bruder in der Vergangenheit wohl fälschlicherweise wegen eines angeblichen Überfalls festgenommen wurde, habe Martina P. am Anfang die Entführung des Kindes erfunden , so die Tante von Elena Del Pozzo weiter. Damit die Ermittler vielleicht davon ausgehen sollten, dass der Vater des Kindes hinter all dem steckt.

Die Großmutter der kleinen Elena sagt, dass ihr Herz gebrochen sei: „Elena war mein Licht, sie war so ein besonderes Kind und ihre Mutter hat sie getötet und sie anschließend einfach weggeworfen.“ Zum Schluss sagt Rosaria Testa den italienischen Journalisten: „Jetzt, wo Elena tot ist, gehört sie uns ganz allein. Sie ist für immer in meinem Herzen.“

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