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Elena (5) von eigener Mutter mit 11 Messerstichen getötet, dann belügt Mutter die Polizei

Letzte Bilder der kleinen Elena (✝5) zeigen, wie sie ihre Mutter fest umarmt

Frau (23) holt ihre Tochter aus der Kita ab und tötet sie mit 11 Messerstichen

Mutter holt Tochter (5) von der Kita ab - und tötet sie Erstochen und vergraben
01:06 min
Erstochen und vergraben
Mutter holt Tochter (5) von der Kita ab - und tötet sie

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von Marisa Caligiuri

Sich dieses Video anzusehen, ist herzzerreißend. Es ist die letzte Aufnahme, der noch lebenden fünfjährigen Elena Del Pozzo aus Catania (Italien). Hier ist zu sehen, wie das kleine Mädchen am Ende ihres Kita-Tages in die Arme ihrer Mutter rennt. Sie freut sich, Mama endlich zu sehen, sie umarmen sich liebevoll. Anschließend verabschiedet sich das Kind winkend von seinen Erziehern und Freunden. Die Fünfjährige geht mit ihrer Mutter nach Hause, so wie jeden Tag, vertraut ihr selbstverständlich. Dort angekommen hat die 23-Jährige einen Schokopudding für ihr Kind vorbereitet. Elena ahnt in keiner Weise, was ihre eigene Mutter ihr antun wird. Kurze Zeit später sticht Martina P. mehr als elfmal auf die Fünfjährige ein.

Italien: Mutter erfand Entführung, dabei tötete sie ihr eigenes Kind (5)

Dass wohl ausgerechnet die Mutter ihr eigenes Kind getötet hatte, war den Ermittlern jedoch nicht sofort klar. Martina P. wendete sich am Nachmittag des 13. Juni 2022 an die Polizei in Catania auf Sizilien. Laut der Nachrichtenagentur „Ansa“ erzählte sie der Polizei, dass sie mit ihrer Tochter auf einem Parkplatz im Auto saß, als drei maskierte Männer sie überfielen und Elena entführten.

Diese Nachricht verbreitete sich sofort wie ein Lauffeuer in den sozialen Medien. Viele Italiener halfen bei der Suche, sie teilten das Foto der Fünfjährigen – in der Hoffnung, dass Elena wieder heil zur Mutter zurückkehren würde. Was zu diesem Zeitpunkt niemand wusste: Das kleine Mädchen war bereits tot.

Am nächsten Tag dann die große Wende in dem Fall. Martina P. gestand den Mord an ihrer kleinen Tochter. Sie brachte die Beamten an den Ort, wo sie die Leiche ihres Kindes einen Tag vorher offenbar begraben hatte. Und tatsächlich fanden die Ermittler dort den leblosen Körper der kleinen Elena.

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Catania: Mutter holt 5-Jährige von Kita ab, danach tötet sie Tochter mit Küchenmesser

Wie die italienische Zeitung „Il Corriere della Sera“ berichtet, soll Martina P. ihre Tochter nach draußen auf ein Feld gelockt haben, nur 200 Meter von deren Wohnung entfernt. Die Mutter habe ihrem Kind erzählt, dass sie sie an einen Ort bringen würde, wo sie selbst mal als Kind war. Die kleine Elena sei angeblich so neugierig gewesen, dass sie ihren Schokopudding stehen ließ, um diesen Ort augenblicklich aufzusuchen, heißt es in dem Bericht weiter.

Am 14. Juni gesteht Martina P. den Mord an ihrer Tochter und führt die Beamten zur Leiche der Fünfjährigen

Mascalucia, Catania, Italien
Die Leiche der kleinen Elena (5) ist in Mascalucia, Catania, Italien am 14. Juni 2022 gefunden worden.
deutsche presse agentur

Martina P. soll alles, was sie für den Mord brauchte, mitgenommen haben. Ein Messer, eine Schaufel und Müllsäcke. Auf dem Feld habe sie, laut Bericht, schließlich auf ihre Tochter eingestochen: „Ich habe mich weg gedreht, während ich zugestochen habe. Ich wollte nicht hinsehen“, soll Martina P. der Polizei gesagt haben.

Die Aussage der 23-Jährigen werde laut den Ermittlern derzeit überprüft, denn man habe auch Blutspuren in der Wohnung der mutmaßlichen Mörderin gefunden.

Sizilien: Obduktion bringt schreckliche Details ans Licht

Italien: Martina P. hat gestanden ihre fünfjährige Tochter getötet zu haben.
Die Mutter und Großmutter von Elena (5) verlassen am 14. Juni 2022 die Polizeistation.
Orietta Scardino, ANSA, ANSA/Orietta Scardino

Wie „Il Corriere della Sera“ berichtet, habe die Autopsie grausame Details hervorgebracht. Der Pathologe soll festgestellt haben, dass das Kind einen langsamen und qualvollen Tod gehabt haben soll. Vermutlich habe die Fünfjährige sogar versucht vor der eigenen Mutter zu flüchten, heißt es. Als Martina P. die Fünfjährige in Müllsäcke einhüllte und begrub, muss sie noch gelebt haben, so der Pathologe weiter.

„Ich war in dem Moment nicht ich selbst, ich erinnere mich nicht mehr, was passierte“, soll die mutmaßliche Täterin laut dem Bericht den Beamten gesagt haben. Experten untersuchen derzeit, ob die 23-Jährige eventuell eine psychische Erkrankung hat.

Trauernder Vater der Fünfjährigen schreibt offenen Brief: "Martina ist ein Monster"

Der leibliche Vater, Alessandro D., von dem die Mutter des Kindes getrennt lebte, glaube nicht an einen „Ausnahmezustand“ seiner Ex. In einem offenen Brief schrieb er: „Martina ist nicht verrückt, sie ist ein Monster.“ Sie habe gewusst, dass er seine Tochter mehr als alles andere auf der Welt liebe, so der trauernde Vater weiter. Alessandro sei überzeugt: „Sie plante die Tat, sie nahm ja auch alles mit, was sie für den Mord benötigte, sie tat es im vollen Bewusstsein.“

Der Vater ist sich sicher: Martina P. habe es nicht ertragen können, dass ihre Tochter die neue Partnerin an seiner Seite ins Herz geschlossen hatte. Und das, obwohl die 23-Jährige nach der Trennung des Paares zuerst einen neuen Freund gehabt habe.

Erzieherin zeigt Bild, das Elena (✝5) für ihre Mutter gemalt hat

Sizilien: Mutter tötete Tochter mit Küchenmesser
Unten im Bild steht: "Ti voglio bene Mamma" zu deutsch: "Ich hab dich lieb, Mama"
La Repubblica

Während eines Interviews mit der italienischen Tageszeitung „La Repubblica“ zeigte eine Erzieherin den Reportern ein Bild, das Elena für ihre Mama zum Muttertag gemalt hatte und erzählte unter Tränen, wie sehr alle unter dem schrecklichen Verlust leiden würden: „Elena fehlt, jeden einzelnen Tag. Es fehlt alles an ihr, ihre Anwesenheit, ihre Freundlichkeit. Wir wissen nicht, wie wir ihren Freunden sagen sollen, dass sie nicht mehr wiederkommt.“

Kindergärtnerin Veronica Piazza beschreibt Martina P. als fürsorglich, sie habe sich jeden Tag nach ihrem Kind erkundigt. Hätte nie einen besorgniserregenden Eindruck gemacht. Selbst am Tag des Mordes sei bei der Abholung des Kindes nichts Alarmierendes vorgefallen. Wie die Aufnahmen zeigen, hatte sich die kleine Elena sogar sehr gefreut, ihre Mama nach einem langen Kita-Tag endlich wieder in die Arme nehmen zu können.

Die mutmaßliche Mörderin hat der Polizei bis zum jetzigen Zeitpunkt noch kein Motiv genannt. Die 23-Jährige befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. Die kleine Elena Del Pozzo wird am Mittwoch (22. Juni) in ihrem Heimatort Mascalucia auf Sizilien beerdigt.

Elena Del Pozzo wurde in ihrem Heimatort Mascalucia beerdigt

Italien: Mutter tötete ihre fünfjährige Tochter
Beerdigung der kleinen Elena Del Pozzo auf Sizilien
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