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Ricarda Lang im Frühstart: "Sind bereit, höheren Öl-Preis zu zahlen, aber nicht bereit, jeden Preis zu zahlen"

Grünen-Chefin Ricarda Lang im "Frühstart"

"Wir sind bereit, einen höheren Öl-Preis zu zahlen, aber wir sind nicht bereit, jeden Preis zu zahlen“

"Sind bereit höheren Öl-Preis zu zahlen, aber nicht jeden." Grünen-Chefin im "Frühstart"

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von Daniel Heyd

Die Parteivorsitzende der Grünen, Ricarda Lang, unterstützt den Plan von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck eine internationale Preis-Obergrenze für Öl durchzusetzen. „Wir sind bereit einen höheren Preis zu zahlen, aber wir sind nicht bereit jeden Preis zu zahlen.“

Man müsse jetzt verhindern, dass Länder im globalen Süden durch die Preisanstiege in eine massive Wirtschaftskrise kommen, so Lang. „Sonst stehen dort wieder Länder wie Russland und China auf der Matte und machen den Ländern ein Angebot.“ Daher wäre es richtig mit so vielen westlichen Ländern wie möglich als gemeinsamer Nachfrager aufzutreten. „Wenn es global funktionieren soll, brauchen wir stabile Preise“, so die Grünen-Chefin weiter.

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Lang wirbt für europäisches Ölembargo

Beim Streit um ein europäisches Ölembargo, ist die Grünen-Parteivorsitzende zuversichtlich, dass es zu einer Lösung kommen wird. „Ich bin optimistisch und überzeugt, dass ein Ölembargo kommen muss“, so Lang und sagt weiter: „Wir wollen nicht weiter mit unserem Geld die russische Kriegsinfrastruktur stärken. Denn wir wissen, dass gerade bei Öl der Profit für Putin besonders hoch ist.“ Daher müssten jetzt alle europäischen Länder ihren Beitrag zum Ölembargo leisten, so Lang.

Auf die Frage, was man Ländern wie Ungarn anbieten könne, damit auch diese das Embargo mittragen, sagt die Grünen-Chefin: „Wir können über Unterstützungsmöglichkeiten und über Fristen sprechen. Aber auch Orban muss die Bereitschaft haben bei einem Ölembargo mitzugehen“, so Lang in Richtung Ungarns Regierungschef, der sich beim Ölembargo noch quer stellt.

Ungarn müsse dies im Interesse des europäische Kontinents und vor allem Osteuropas tun, so Lang und weist darauf hin, dass sich Osteuropa durch die Kulanz und durch die Verharmlosung in Richtung Putin in den letzten Jahren sehr angreifbar gemacht habe. Daher würde es bei dem Embargo nicht nur um eine Solidarisierung mit der Ukraine gehen, sondern vor allem mit allen osteuropäischen Partnern.

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