Gefährliche Variante verbreitet sich in Europa

Niederlande melden 13 Omikron-Fälle bei Südafrika-Rückkehrern

Die Passagiere der Flugzeuge aus Kapstadt mussten mehrere Stunden auf dem Rollfeld des Amsterdamer Flughafens Schipol warten, bis spezielle Tests wegen der neuen Variante durchgeführt werden konnten. Foto: -/Third Party/UGC über AP/dpa
Die Passagiere der Flugzeuge aus Kapstadt mussten mehrere Stunden auf dem Rollfeld des Amsterdamer Flughafens Schipol warten, bis spezielle Tests wegen der neuen Variante durchgeführt werden konnten. Foto: -/Third Party/UGC über AP/dpa
© deutsche presse agentur

28. November 2021 - 14:45 Uhr

In den Niederlanden sind bei 13 Reisenden aus Südafrika Infektionen mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron festgestellt worden. Das teilte Gesundheitsminister Hugo de Jonge am Sonntag mit. Die Personen waren am Freitag mit der niederländischen Fluggesellschaft KLM nach Amsterdam gekommen.

61 positive Fälle bei 600 Reisenden

Insgesamt hatte die Gesundheitsbehörde am Flughafen Schiphol mehr als 600 Passagiere von zwei KLM-Maschinen getestet, 61 Tests waren positiv. Alle Betroffenen wurden in einem Quarantäne-Hotel isoliert.

Inzwischen wurden die Regeln für den Zutritt zu KLM-Flugzeugen in Südafrika verschärft. Auch doppelt geimpfte Personen dürfen nur noch mit einem negativen PCR-Test an Bord, zudem muss kurz vorher auch noch ein Schnelltest negativ ausfallen. Vorher mussten Geimpfte keinen Test vorweisen.

Wie gefährlich ist Omikron?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Omikron-Variante als "besorgniserregend" eingestuft. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass die Variante die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte. Welche genauen Auswirkungen die neue Variante hat, steht allerdings noch nicht fest.

Lesetipp: Was eine südafrikanische Ärztin über die Omikron-Variante berichtet, lesen Sie hier.

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