Mehr Nachhaltigkeit im Nahverkehr

Mobilität in der Stadt: Wie sieht der Verkehr der Zukunft aus?

07. Oktober 2020 - 11:24 Uhr

Überfüllte Straßen und randvolle Busse im Berufsverkehr

Berufsverkehr in Köln im Jahre 2020: In der Innenstadt und auf den Rheinbrücken bahnen sich scheinbar endlose Autoschlangen langsam ihren Weg. Straßenbahnen und Busse sind randvoll. Der Stress ist allen Verkehrsteilnehmern anzumerken, egal ob Autofahrer, Radfahrer oder Fußgänger. Der Verkehr hat in den letzten Jahren immer mehr zugenommen, die Straßen und der öffentliche Nahverkehr scheinen am Ende ihrer Kapazitäten. Wohin wird sich das entwickeln? Im Video zeigen wir, wie der Stadtverkehr der Zukunft aussehen könnte.

Wunsch nach mehr und besserem Nahverkehr

In Anbetracht der überfüllten Straßen und Bahnen wünschen sich viele Menschen einen besseren öffentlichen Nahverkehr. Mehr Kapazitäten, Entlastung und Entzerrung, damit der Stress nicht schon vor der Arbeit beginnt, nur um über den Feierabend hinaus anzudauern.

Aber ist es mit einem Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, mit mehr Bussen, Bahnen und Zügen schon getan - vor allem mit Blick auf die Umwelt? Die Schadstoffbilanz von Bus und Bahn ist zwar besser als die der Autos, aber eben immer noch nicht gut genug, um dem Klimawandel wirkungsvoll zu begegnen. In Berlin zum Beispiel setzt man auf alternative Antriebe, bis 2030 soll die gesamte Flotte umgestellt sein.

Doch bei allen Plänen für die Zukunft: Im Moment hinkt man in Deutschland hinterher, am Ende des Jahres sollen laut Schätzungen gerade mal 1.000 Elektrobusse auf deutschen Straßen unterwegs sein. Vorbild könnte für kleinere Städte Monheim sein, hier fahren sogar autonome E-Busse im 10-Minuten-Takt.

Mobil bis zur Haustür: Vom Auto verwöhnt

Doch auch wenn der Nahverkehr massiv ausgebaut und auf alternative Antriebe umgerüstet wird, eins kann er immer noch nicht bieten: Nur das Auto bringt uns tatsächlich bis vor die Haustür. Ein Luxus, an den wir uns in den letzten Jahrzehnten gewöhnt haben. E-Scooter könnten Abhilfe schaffen, doch das Konzept überzeugt noch nicht. Elektro-Tretroller sind kurzlebig und daher wenig ökologisch. Auch sind sie häufig in Unfälle verwickelt. Die Anbieter sind sich des Problems bewusst und arbeiten an Verbesserungen, so wie der deutsche Anbieter Tier. Was sich genau verändern soll, zeigen wir im Video.

Das Auto wird sicher nicht von den Straßen verschwinden. Auch wenn es noch viel zu verbessern gibt, es gibt Alternativen - damit unsere steigende Mobilität sicherer, sauberer, leiser und auch stressfreier wird.

Packen wir’s an – für eine bewegte Zukunft

Mobilität heute, morgen und übermorgen: Unter dem Motto "Packen wir´s an – für eine bewegte Zukunft" widmet sich die Bertelsmann Content Alliance vom 5. bis 11. Oktober 2020 der Gegenwart und Zukunft der Mobilität. Die Mediengruppe RTL und Gruner + Jahr geben einen Ausblick auf Trends, Innovationen und wie wir uns in Zukunft klima- und umweltfreundlich fortbewegen können.