Sie galten als entführt und wurden ermordet Noya (12) war Autistin und großer Harry-Potter-Fan - Hamas verbrannte sie mit ihrer Oma

„Dieses wunderschöne 12-jährige Mädchen mit Autismus wurde von Hamas-Terroristen aus seinem Haus entführt und nach Gaza gebracht.“
Das schrieb der Staat Israel auf der Plattform X, als alle noch hofften, das Kind lebend wiederzufinden. Vergeblich. Noya D. ist tot. Die 12-Jährige ist eine von so vielen, die von der mörderischen Bande bei dem Angriff auf Israel am 7. Oktober gemeuchelt wurde, wie jetzt bekannt wurde. Trauer und Entsetzen sind groß.
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Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling teilt bewegenden Post
Das Mädchen war ein großer Harry-Potter-Fan, auch die Autorin der Kinderbücher hatte auf ihr Schicksal aufmerksam gemacht. In dem Israel-Post vom vergangenen Samstag hatte es geheißen: „Noya ist einfühlsam, freundlich, lustig und ein großer Harry-Potter-Fan. @jk_rowling kannst du uns helfen, ihre Geschichte bekannt zu machen? Teilen Sie dies und helfen Sie uns, Noya nach Hause zu bringen.“
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Illustriert war die Nachricht mit einem niedlichen Foto Noyas, das sie fröhlich und als Figur aus dem Buch verkleidet mit einem Zauberstab zeigt.
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Wunschgemäß teilte die weltberühmte Schriftstellerin den Aufruf. „Kinder zu entführen ist abscheulich und völlig ungerechtfertigt. Aus offensichtlichen Gründen hat mich dieses Bild beeindruckt. Mögen Noya und alle von der Hamas gefangenen Geiseln bald und sicher zu ihren Familien zurückkehren“, schrieb sie dazu.
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Wann die 12-Jährige starb, ist noch unklar
Ob Noya zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch lebte, ist unklar. Am Mittwoch (18. Oktober) wurde in israelischen Medien bekannt, dass die verbrannten Leichen der Zwölfjährigen und ihrer 80-jährigen Großmutter Carmela von Mitgliedern der israelischen Such- und Rettungsorganisation ZAKA in der Nähe des Grenzzauns zwischen Israel und Gaza gefunden worden seien.
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Noyas letzte Nachricht an ihre Mutter: „Mama... ich habe Angst“
Die Familie war im Kibbuz Nir Oz, als die Hamas-Terroristen am 7. Oktober angriffen. Wie die britische Zeitung Daily Mail berichtet, hatte das autistische Kind während der Attacke noch seiner Mutter, die zu der Zeit in einem wenige Kilometer entfernten Panikraum war, eine Sprachnachricht geschickt.
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„Mama, es gab einen lauten Knall an der Tür, der mir Angst macht“, sagt Noya darin. „Alle Fenster in Omas Haus sind kaputt. (…) Mama... ich habe Angst.“ Es sind die letzten Worte, die Galit D. von ihrem geliebten Kind hört. Drei weitere Mitglieder der Familie werden noch vermisst. Noch besteht Hoffnung für sie.
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