Ihre Zuschauerfragen im RTL Corona-Talk

Prof. Timo Ulrichs: Mutationen werden immer schlimmer

06. Dezember 2021 - 9:48 Uhr

Prof. Timo Ulrichs über Mutationen und Antikörper

Die neue Omikron-Variante und die damit verbundenen Mutationen des Corona-Virus geben Grund zur Sorge und beschäftigen viele unserer Zuschauer. Aber auch andere Methoden, wie beispielsweise die Bestimmung des Antikörper-Werts im Blut zur Bekämpfung von Corona werfen bei unseren Zuschauern Fragen auf.

Einige Zuschauerfragen beantwortet der Epidemiologe Prof. Timo Ulrichs im Corona-Talk mit Nele Balgo.

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Werden die Mutationen wirklich immer schlimmer?

Dadurch, dass das Virus weltweit immer noch so stark zirkuliert, "hat es überhaupt erst die Möglichkeit und auch die Wahrscheinlichkeit, dass noch Mutationen auftreten und wenn diese dann in Kombination zusammenkommen, wie jetzt bei Omikron, dann kommen eben solche neuen Varianten zum Vorschein, die dann noch leistungsfähiger sind, was die Ansteckungsfähigkeit angeht" erklärt uns Prof. Timo Ulrichs.

"Das können wir verhindern, indem wir weltweit flächendeckend impfen und das Virus zurückdrängen."

Lese-Tipp: Wenn Apotheker statt Ärzte impfen - kann das klappen?

Antikörper-Werte: Besseres Mittel zur Bekämpfung von Corona?

Würde man den Antikörper-Wert im Blut mehr berücksichtigen, könnte man den Impfstoff doch gezielter einsetzen, so die Frage einer Zuschauerin. "Das ist natürlich grundsätzlich richtig", antwortet Prof. Ulrichs, allerdings müsste man diese Antikörpertiter-Bestimmung sehr häufig machen, um den Verlauf dokumentieren zu können.Um wirklich sagen zu können, ob man genug gegen das Virus geschützt ist, müsste man zudem noch weitere Tests durchführen.

Insofern müsse man spätestens nach sechs Monaten trotzdem "nochmal mit der Boosterimpfung nachlegen", so Prof. Timo Ulrichs. (lan)

Lese-Tipp: Antikörper-Test vor der Booster-Impfung - wie sinnvoll ist das?

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