Alles rund um den Nagellack

Beautylexikon: Nagellack (Nail Polish)

Nagellack ist schon seit Jahrzehnten nicht mehr aus der Kosmetik-Welt wegzudenken.
Nagellack ist schon seit Jahrzehnten nicht mehr aus der Kosmetik-Welt wegzudenken.
© Ruslan Dashinsky

03. August 2020 - 16:48 Uhr

Immer im Trend: Nagellack verschönert Hände seit Jahrzehnten

Nagellack ist ein Bestandteil der Kosmetik, der sicherlich niemals aus der Mode kommen wird. Neue Trendfarben kommen jede Saison auf die Nägel, meist orientieren sie sich an den aktuellen Looks der Laufstege dieser Welt. Auch in den sozialen Medien und im TV ist Nagellack allzeit präsent. Nail Polish, wie Nagellack auf Englisch heißt, wird über den Trend hinaus sicherlich Generationen nach uns noch genug Inspiration bieten, um auf sozialen Netzwerken geteilt und zu Hause oder im Nagelstudio auf die Nägel gezaubert zu werden.

Was ist Nagellack?

Die meisten Frauen kennen Nagellack als buntes Fläschchen mit einer Flüssigkeit, die sie auf die Nägel auftragen. Es gibt neben dem klassischen Farblack auch Pflegelacke, Primer und Top Coats. Nail Polish Primer verstehen sich als Grundierung, die zwischen Farbschicht und Nagel liegt und die Haltbarkeit des Nagellacks erhöht sowie den Nagel vor Verfärbung schützt. Top Coats können von Hochglanz-Effekten, Glitzerpartikeln bis zum matten Finish viele besondere Effekte auf eine Schicht einfachen Farblack zaubern.

Allein im Bereich Farblack gibt es ebenfalls viele Variationen, darunter etwa Effektlacke mit Glitzer, kleinen Partikeln, Schimmer-Effekt oder metallischen Partikeln, die mithilfe eines Magneten eine Struktur ergeben können. Neuere Nail Polishes enthalten Zusätze wie Latex oder trocknen nur unter UV-Licht, wodurch sie besonders lange haltbar werden. Seit einigen Jahren gibt es sogar Nagellack, der vor K.O.-Tropfen in Drinks warnen kann.

Nagellack: Türkis lackierte Fingernägel mit Metallic-Effekt.
Mit Effektlacken und aufwendigen Mustern wird das Nail Design teils regelrecht zur Kunstform.
© Getty Images/iStockphoto, eterex

Woher kommt Nagellack?

Autos haben manchmal ähnlich schöne Farben wie lackierte Nägel. Tatsächlich entwickelten sich Nail Polishes aus der Autolack-Industrie der 1920er Jahre. Die weltweit erste Nagellack-Marke Revlon, die später auch passenden Lippenstift vermarktete, wurde von zwei US-amerikanischen Herstellern pigmentierter Autolacke gegründet, die die gleichen Farbpigmente für ihre Nagellacke verwendeten. Der erste Nagellack, der weltweit ein Verkaufsschlager wurde, war 1994 "Rouge Noir" von Chanel, den Uma Thurman in "Pulp Fiction" trug. Seitdem ist es keine Seltenheit mehr, dass gerade Trendfarben nur sehr kurze Zeit erhältlich und dann restlos ausverkauft sind.

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Video: Welcher Nagellack-Typ bin ich?

Welche Nagellack-Arten gibt es?

Neben den Nagellacken, die auf künstliche, modellierte Fingernägel im Nagelstudio aufgetragen werden, gibt es mehrere Arten von Nail Polishes, mit denen Sie auch zuhause den perfekten DIY-Look lackieren können. Gewöhnlicher Nagellack besteht größtenteils aus Nitrocellulose und Pigmenten, trocknet mehr oder weniger schnell und hält einige Tage, bevor er nach und nach abbröckelt. Im Internet kursieren zudem viele Beauty-Hacks, mit denen der Nagellack zuhause schneller trocknen soll.

Welche 7 Fehler Sie bei der Maniküre zuhause unbedingt vermeiden sollten, lesen Sie hier.

Größere Haltbarkeit versprechen Nagellacke, die nur unter UV-Licht trocknen. Sie werden besonders fest, da sie sich mit der Nagelstruktur verbinden – je nach Nagellack muss der Nagel vorher aufgeraut werden, damit sie richtig halten. Diese stehen aber im Verdacht, die Nagelstruktur dauerhaft zu schädigen. Außerdem sind diese extrem haltbaren Nagellacke ganz schön schwer zu entfernen.

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