Angst vor neuer Corona-Variante B.1.1.529

Passagiere aus Südafrika sitzen nach Landung stundenlang im Flugzeug fest

26. November 2021 - 17:11 Uhr

Amsterdam Flughafen: Passagiere aus Südafrika mussten stundenlang im Flieger warten

Die Angst vor der neuen Corona-Variante aus Südafrika ist groß. So groß, dass Deutschland Südafrika zum Hochrisikogebiet erklärt hat. Und auch unsere Nachbarn, die Niederlanden, stecken mitten in den Überlegungen, wie sie mit der neuen Corona-Bedrohung umgehen sollen. Das hat nun dazu geführt, dass ein Flieger aus Südafrika am Flughafen von Amsterdam-Schiphol feststeckte – besser gesagt: die Passagiere darin. Wie unser Video zeigt, wurden die Reisenden seit der Landung in Amsterdam für mehrere Stunden nicht rausgelassen, weil die niederländischen Behörden noch klärten, wie sie mit den Reisenden aus Südafrika umgehen sollten.

Niederländische Behörde brauchte Zeit

Die Passagierin Paula Zimmermann twitterte von Bord der 777-Maschine der Airline KLM, in der sie nach der Landung noch etwa fünf Stunden festsaß.

Die Landung erfolgte am Freitagmorgen ohne Verspätung um 10:50 Uhr – doch aussteigen durften die Passagiere des Langstreckenfluges danach noch lange nicht. Die Aufnahme der Passagierin zeigt eine Durchsage des Piloten auf Niederländisch, der davon berichtet, dass ein weiterer Flug aus Johannesburg nicht einmal starten durfte. Ein Flugverbot gab es für den Flug KL598 aus Kapstadt nicht, doch die Behörden schienen überfordert zu sein, wie sie mit den Reisenden aus dem Virusvariantengebiet umgehen sollten.

„Warten wir mal ab“

Für sie war das Geschehen sicherlich eine Tortur - immerhin saßen die Passagiere insgesamt mehr als 14 Stunden in dem Flieger, mit dem sie um 0:30 Uhr in der Nacht gestartet waren. Angeblich warteten die Reisenden und das Bordpersonal am Gate, bis klar wurde, wie es weitergehen sollte. In der Durchsage wird davon gesprochen, dass sie auf Testergebnisse warten müssten.

Doch immerhin auf eines konnten sich die Reisenden verlassen: Man habe ihnen versichert, dass an Bord alles ok sei, dass es genug Essen gebe, auch noch Catering komme und Wasser für die Toiletten. Anfangs habe es geheißen, sie sollten ins Hotel, aber schließlich sollten sie im Flugzeug bleiben. "Warten wir mal ab", schloss die Passagierin Paula Zimmermann ihr Update aus dem Flieger ab. Und das Warten hat sich gelohnt Stunden nach der Landung twitterte die Passagierin mit dem Twitter-Pseudonym @paula63 die Bilder der Erlösung: Sie selbst und ihre Mitreisenden beim Aussteigen. (lkr)