Es ist Freitagabend und Du bist auf dem Weg nach Hause von einer langen Arbeitswoche. Plötzlich – ein Auto schert rasant vor Dir ein. Du bremst hart, der Adrenalinschub lässt Dein Herz schneller schlagen. Es war knapp, aber ein Unfall wurde gerade noch verhindert. Doch was, wenn es anders ausgegangen wäre?
Dieses Szenario ist kein Einzelfall. Es passiert tagtäglich auf deutschen Straßen. Oftmals steht es danach Aussage gegen Aussage. Es gibt jedoch eine Lösung für dieses Problem: eine Dashcam. Sie kann im Fall der Fälle als objektives Beweismittel dienen.
Zusammenfassung:
- Dashcams können wertvolle Beweise bei Unfällen liefern
- Die Installation ist unkompliziert und kann selbst vorgenommen werden
- Die richtige Positionierung der Dashcam ist essentiell für gute Aufnahmen
- Beim Kauf einer Dashcam sind bestimmte Aspekte zu beachten
Warum eine Dashcam?

Wie installiert man eine Dashcam – Schritt-für-Schritt Anleitung
Bevor Du beginnst, beachte die Worte von John Nielsen, dem Direktor für Automobiltechnik und Reparatur bei AAA: „Bei der Installation einer Dashcam ist es wichtig sicherzustellen, dass sie die Sicht beim Fahren nicht beeinträchtigt und sicher montiert ist, um zu verhindern, dass sie im Falle eines Zusammenstoßes zum Geschoss wird“. Hier ist unsere Schritt-für-Schritt Anleitung:
Schritt 1: Wähle die richtige Dashcam aus
Die Auswahl der richtigen Dashcam hängt von Deinen individuellen Anforderungen ab. Soll die Kamera nur den Verkehr aufzeichnen oder auch den Innenraum des Fahrzeugs? Benötigst Du eine Nachtsichtfunktion? Wie wichtig sind Dir Bildqualität und Aufnahmezeit? Bevor Du Dich für ein Modell entscheidest, solltest Du diese Fragen beantworten.
Schritt 2: Positioniere die Dashcam
Die Positionierung der Dashcam ist entscheidend. Sie sollte so platziert werden, dass sie eine klare Sicht auf die Straße hat, ohne Deine Sicht beim Fahren zu behindern. Am besten ist sie in der Mitte der Windschutzscheibe auf Höhe des Rückspiegels. So hat sie das gesamte Verkehrsgeschehen im Blick und ist gleichzeitig nicht im Weg.
Schritt 3: Installiere die Dashcam
Die meisten Dashcams werden mit einem Saugnapf an der Windschutzscheibe befestigt. Achte darauf, dass die Kamera fest sitzt und nicht wackelt. Die meisten Modelle werden über das Bordnetz des Fahrzeugs mit Strom versorgt. Führe das Kabel entlang des Armaturenbretts und befestige es mit Kabelbindern. Vermeide es, das Kabel über Airbags zu führen.
Schritt 4: Teste die Dashcam
Nachdem die Dashcam installiert ist, solltest Du sie testen. Stelle sicher, dass sie korrekt funktioniert und dass die Videoqualität Deinen Anforderungen entspricht. Wenn alles passt, bist Du bereit für die Fahrt.
Dashcam selber einbauen – Aufwand und Kosten
Die Frage nach Aufwand und Kosten für die Eigeninstallation einer Dashcam hängt stark von den spezifischen Gegebenheiten ab, wie zum Beispiel dem gewählten Dashcam-Modell, dem Fahrzeugtyp und Deinem handwerklichen Geschick.
Aufwand

Kosten
Die Kosten für die Installation einer Dashcam können stark variieren, je nachdem, ob Du die Installation selbst vornimmst oder einen Fachmann damit beauftragst. Im ersten Fall fallen natürlich nur die Kosten für die Dashcam selbst und eventuell benötigtes Zusatzmaterial an. Diese Kosten können je nach Modell und Qualität der Dashcam zwischen 50 und 300 Euro liegen.
Wenn Du Dich jedoch dafür entscheidest, die Installation von einem Fachmann durchführen zu lassen, kommen zusätzlich noch die Arbeitskosten hinzu. Je nach Aufwand können diese zwischen 50 und 150 Euro liegen.
Letztendlich hängt die Entscheidung, ob Du die Dashcam selbst einbaust oder einen Profi damit beauftragst, von Deinem Budget, Deinen Fähigkeiten und Deinem Komfortniveau ab.
Was sagt das Gesetz zur Nutzung von Dashcams in Deutschland?
In Deutschland sind Dashcams grundsätzlich erlaubt, jedoch gibt es einige datenschutzrechtliche Einschränkungen. So dürfen die Aufnahmen nicht ohne Weiteres im Internet veröffentlicht werden. Zudem müssen die Aufnahmen nach kurzer Zeit automatisch überschrieben werden. Im Falle eines Unfalls dürfen die Aufnahmen allerdings als Beweismittel verwendet werden.
Fazit
Das Installieren einer Dashcam ist ein einfacher Prozess, der Dir zusätzliche Sicherheit auf der Straße bieten kann. Während das deutsche Recht einige Einschränkungen vorsieht, wiegt der potenzielle Nutzen im Falle eines Unfalls diese bei Weitem auf.
FAQ
Sind Dashcams in Deutschland erlaubt?
Ja, Dashcams sind in Deutschland erlaubt. Allerdings gibt es einige datenschutzrechtliche Einschränkungen zu beachten.
Welche Dashcam soll ich kaufen?
Die Auswahl der Dashcam hängt von Deinen individuellen Anforderungen ab. Es gibt Modelle mit verschiedenen Funktionen, wie z.B. Nachtsicht, Innenraumaufnahme oder Parkmodus.
Wo soll ich meine Dashcam positionieren?
Die Dashcam sollte so platziert werden, dass sie eine klare Sicht auf die Straße hat, ohne Deine Sicht beim Fahren zu behindern. In der Regel ist sie in der Mitte der Windschutzscheibe auf Höhe des Rückspiegels optimal positioniert.
Wie installiere ich eine Dashcam?
Die meisten Dashcams werden mit einem Saugnapf an der Windschutzscheibe befestigt und über das Bordnetz des Fahrzeugs mit Strom versorgt. Das Kabel sollte entlang des Armaturenbretts geführt und mit Kabelbindern befestigt werden.
Kann ich meine Dashcam-Aufnahmen im Internet veröffentlichen?
In Deutschland dürfen Dashcam-Aufnahmen nicht ohne Weiteres im Internet veröffentlicht werden. Es gibt jedoch Ausnahmen, wenn das Gesicht oder das Nummernschild unkenntlich gemacht wurde.
