LingoDeer auf einen Blick
Das Wichtigste in Kürze
- Fokus: Grammatikbasierter Sprachkurs mit klarem Schwerpunkt auf Japanisch, Koreanisch und Chinesisch
- Sprachen: rund 20 Sprachen, alle im selben Premium-Abo enthalten
- Preise: 14,99 €/Monat · ca. 4,17 €/Monat im Jahresabo (49,99 € gesamt) · Lifetime ab 79,99 €
- Für wen: Anfänger und leicht Fortgeschrittene, die eine asiatische Sprache systematisch von null aufbauen wollen
- Pluspunkt: Grammatikerklärungen auf Deutsch plus Schriftzeichentraining mit Strichfolge – didaktisch kaum zu schlagen
- Minuspunkt: Kein Live-Unterricht und keine Gespräche mit echten Menschen – freies Sprechen bleibt auf der Strecke
Wie funktioniert LingoDeer? Asiatische Sprachen strukturiert lernen
Der Unterschied zu Duolingo & Co. zeigt sich schon in der ersten Minute: LingoDeer wirft dich nicht ins kalte Wasser, sondern erklärt dir zuerst auf Deutsch, welche Regel gerade dran ist – mit Beispielsätzen und häufig einem direkten Vergleich zur deutschen Grammatik. Dieses Vorgehen nennt sich „grammar-first” und ist in der App-Welt eher die Ausnahme als die Regel. Bei Sprachen mit völlig anderer Satzlogik wie Japanisch oder Koreanisch macht das einen spürbaren Unterschied: Du verstehst, warum ein Satz so und nicht anders aufgebaut ist, statt die Regel nach zehn Wiederholungen selbst zu erraten.
Eine Lektion läuft bei LingoDeer immer nach demselben Muster ab: Zuerst die kompakte Grammatikerklärung, dann neue Vokabeln inklusive Audio von Muttersprachlern, anschließend Zuordnungs- und Satzbauübungen in beide Richtungen, ein Hörverständnistest und zuletzt ein Review-Quiz. Erst wer dieses Quiz besteht, schaltet die nächste Lektion frei. Das linear aufgebaute Kurssystem verhindert, dass Wissenslücken entstehen – du kannst dich nicht einfach durchklicken, ohne den Stoff wirklich verstanden zu haben.
Am deutlichsten zeigt sich die Stärke der App beim Schriftzeichentraining: Hiragana, Katakana, das koreanische Hangul-Alphabet und vereinfachte chinesische Schriftzeichen zeichnest du direkt mit dem Finger auf dem Touchscreen nach – inklusive korrekter Strichfolge und sofortigem Feedback, ob du zu schnell, zu langsam oder in falscher Reihenfolge geschrieben hast. Kaum eine Konkurrenz-App investiert so viel Aufwand in diesen Baustein, dabei ist die Strichfolge in ostasiatischen Schriftsystemen kein Nice-to-have, sondern Teil der korrekten Schreibweise.

Wichtig für die Erwartungshaltung: LingoDeer bringt dich bei Japanisch, Koreanisch und Chinesisch realistisch auf ein solides A2-Niveau, bei manchen Themen bis knapp an B1 heran. Alltagssituationen meisterst du, einfache Texte liest du, kurze Gespräche führst du. Für freies Sprechen, Aufsätze oder komplexe Diskussionen reicht keine App der Welt – dafür brauchst du irgendwann menschliche Gesprächspartner.
Für wen ist LingoDeer geeignet?
LingoDeer ist ein Spezialist, kein Alleskönner. Die App spielt ihre Stärken dort aus, wo andere Anbieter schwächeln: bei Sprachen, deren Grammatik und Schriftsystem sich fundamental vom Deutschen unterscheiden. Wer dagegen breit gefächert mehrere europäische Sprachen parallel lernen will, findet bei Mondly oder Babbel das passendere Angebot.
| ✅ LingoDeer passt zu dir, wenn du … | ❌ LingoDeer passt weniger, wenn du … |
|---|---|
| Japanisch von Grund auf lernen willst: Hiragana, Katakana und erste Kanji werden Schritt für Schritt mit Strichfolge eingeführt. | bereits über B1 hinaus willst: Der Kurs endet je nach Sprache bei A2 bis B1 – für mehr brauchst du Live-Unterricht bei italki oder Preply. |
| Koreanisch als Einsteiger angehst: Das Hangul-Alphabet ist vorbildlich aufgebaut, schon nach wenigen Lektionen liest du erste Sätze. | vor allem sprechen üben willst: LingoDeer bietet keine Gespräche mit echten Menschen – dafür sind Lingoda oder Preply die bessere Wahl. |
| dich für Chinesisch mit Pinyin und Tönen interessierst: Die didaktische Aufbereitung der Aussprache ist western Apps klar überlegen. | mehrere europäische Sprachen parallel lernen willst: Die 20 Sprachen klingen viel, doch die Kurse für Spanisch, Französisch & Co. sind spürbar schmaler als bei Babbel oder Mondly. |
| Wert auf echtes Grammatikverständnis legst: Jede Lektion beginnt mit einer nachvollziehbaren Erklärung auf Deutsch statt mit reinem Ausprobieren. | ein offizielles Sprachzertifikat brauchst: LingoDeer stellt keine anerkannten Nachweise aus – hierfür ist Lingoda mit GER-Zertifikaten die richtige Adresse. |
| pendelst oder wenig Zeit hast: Lektionen dauern 10 bis 15 Minuten und funktionieren zuverlässig offline. | |
| über Anime, K-Dramen oder eine Asienreise zur Sprache gekommen bist: Der strukturierte Einstieg verwandelt Neugier in echtes Sprachverständnis. |
Erfolgschancen bei LingoDeer: Wie weit kommst du wirklich?
Während Duolingo dich Sätze per Trial-and-Error lernen lässt und darauf hofft, dass sich die Regel irgendwann von selbst erschließt, dreht LingoDeer die Reihenfolge um: Erst die Erklärung, dann die Übung. Das erinnert eher an einen soliden Sprachkurs an der Volkshochschule als an ein Handyspiel – und genau das zahlt sich bei Sprachen mit fremder Satzlogik aus. Im Hintergrund arbeitet die App zusätzlich mit einer Variante der verteilten Wiederholung (Spaced Repetition): Vokabeln und Grammatikpunkte tauchen in optimierten Abständen wieder auf, ohne dass die App das Prinzip explizit benennt.
Realistisch erreichst du mit LingoDeer bei Japanisch, Koreanisch und Chinesisch ein A2-Niveau, einzelne Themenblöcke reichen bis knapp an B1 heran. Für die japanischen Prüfungsstufen JLPT N5 und N4 bietet die App sogar gezielte Vorbereitungsmodule, ähnlich für HSK 1 bis 4 (Chinesisch) und die Grundstufe des TOPIK (Koreanisch). Was in diesem Rahmen nicht funktioniert: freies Sprechen, Aufsätze schreiben oder eine Diskussion auf Augenhöhe führen. Dafür bleibt am Ende nur der Weg über einen menschlichen Gesprächspartner.
Beim handschriftlichen Nachzeichnen von Schriftzeichen punktet LingoDeer besonders: Das haptische Feedback beim Schreiben auf dem Touchscreen bleibt besser im Gedächtnis als reines Karteikarten-Pauken. Etwas schwächer schneidet die Spracherkennung ab – sie erkennt zwar grobe Fehler, tut sich aber schwer mit feinen Tonunterschieden im Chinesischen oder den Nuancen doppelter Konsonanten im Koreanischen.
Was kostet LingoDeer?
LingoDeer arbeitet mit einem klassischen Freemium-Modell: Die Basisversion ist gratis, der komplette Funktionsumfang steckt hinter einem Premium-Abo. Wer sich langfristig bindet, zahlt spürbar weniger pro Monat – für alle, die grundsätzlich keine Abos mögen, gibt es zusätzlich eine Lifetime-Option.
| Laufzeit | Preis pro Monat | Gesamtkosten | Einschätzung |
|---|---|---|---|
| Monatsabo | 14,99 € | 14,99 € | Nur zum kurzen Reinschnuppern |
| Quartalsabo (3 Monate) | ca. 10,00 € | 29,99 € | Solider Mittelweg |
| Jahresabo | ca. 4,17 € | 49,99 € | ⭐ Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis |
| Lifetime (einmalig) | – | ab 79,99 €* | Lohnt sich ab ca. 1,5 bis 2 Jahren Nutzung |
⚠️ App-Store-Aufschlag beachten: Bucht du dein Abo über den Apple App Store oder Google Play, verlangt LingoDeer bis zu 30 % mehr – die Store-Provision wird schlicht an dich weitergereicht. Schließe den Kauf stattdessen direkt über lingodeer.com ab und melde dich anschließend mit denselben Zugangsdaten in der App an.
Eine offizielle Geld-zurück-Garantie bietet LingoDeer nicht direkt an. Kaufst du über einen App Store, greifen aber dessen Rückgabefristen: 14 Tage bei Apple, lediglich 48 Stunden nach Kauf bei Google Play. Gelegentlich verschenkt LingoDeer zudem kostenlose 7-Tage-Testphasen, vor allem rund um Jahreswechsel und Schulstart – ein Blick in die App oder auf die Website lohnt sich vor dem Kauf.
Bezahlen kannst du bei LingoDeer per Kreditkarte (Visa, Mastercard, American Express), per PayPal sowie über Apple Pay oder Google Pay, wenn du direkt in der jeweiligen App kaufst. Lastschrift oder Klarna unterstützt die App aktuell nicht. Alle Abos verlängern sich automatisch – kündige das Monatsabo mindestens 24 Stunden, das Jahresabo idealerweise 2 bis 3 Tage vor dem Ablaufdatum, wenn du nicht weiterzahlen willst.
LingoDeer Erfahrungen und Kritik
Bevor du dich für ein Abo entscheidest, lohnt sich ein nüchterner Blick auf Stärken und Schwächen der App:
| ✅ Das spricht für LingoDeer | ❌ Das spricht gegen LingoDeer |
|---|---|
| Herausragende Grammatikerklärungen auf Deutsch, klar und mit Beispielen | Kein Live-Unterricht, keine Gespräche mit echten Menschen |
| Exzellentes Schriftzeichen-Training mit korrekter Strichfolge | Spracherkennung erkennt feine Tonunterschiede nur mittelmäßig |
| Professionelle Audioaufnahmen von Muttersprachlern statt Roboterstimme | Europäische Sprachen deutlich weniger umfangreich als das Asien-Angebot |
| Zuverlässiger Offline-Modus für komplette Kurse | Maximales erreichbares Niveau liegt bei A2 bis B1 |
| JLPT-, HSK- und TOPIK-Prüfungsvorbereitung fest integriert | Kaum Community-Funktionen, kein Tandem-Partner-Matching |
| Faire Preisstruktur, besonders im Jahres- und Lifetime-Abo | Kein personalisierbarer Lernpfad – der Kurs verläuft streng linear |
| Aufgeräumtes App-Design ohne störende Werbung | Keine offiziell anerkannten Sprachzertifikate |
Was Nutzer über LingoDeer berichten
Die Bewertungen in den App Stores zeichnen ein überwiegend positives Bild, während Trustpilot etwas gemischter ausfällt:
- Apple App Store: ⭐ 4,7 von 5 (über 30.000 Bewertungen)
- Google Play Store: ⭐ 4,5 von 5 (über 100.000 Bewertungen)
- Trustpilot: ⭐ 3,4 von 5 (deutlich weniger Stimmen, aber kritischer)
Diese Diskrepanz hat einen einfachen Grund: In den App Stores bewerten überwiegend aktive Nutzer, die mit dem Lernerlebnis zufrieden sind. Auf Trustpilot schreiben dagegen häufiger Menschen, die Ärger mit Kündigung oder unerwarteten Abbuchungen hatten – meist, weil sie über den falschen Kanal gekündigt haben.
„Endlich versteht man, warum ein japanischer Satz so aufgebaut ist, statt sich die Regel selbst zusammenzureimen. Nach drei Monaten lese ich Hiragana ohne nachzudenken.” – App-Store-Bewertung, ⭐⭐⭐⭐⭐
„Der Koreanisch-Kurs ist sauber strukturiert, aber mit echten Menschen sprechen kann ich damit nicht. Ich nutze LingoDeer als Basis und ergänze mit italki.” – Google-Play-Bewertung, ⭐⭐⭐⭐
„Für Chinesisch die bislang beste App, die ich probiert habe. Die Töne werden verständlich erklärt, und die Schriftzeichen-Übungen machen tatsächlich Spaß. Schade nur, dass der Kurs irgendwann zu Ende ist.” – App-Store-Bewertung, ⭐⭐⭐⭐⭐
„Ich wurde weiterbelastet, obwohl ich dachte, ich hätte gekündigt – der Fehler war, dass ich im App Store gekauft, aber nur im LingoDeer-Konto gekündigt hatte.” – Trustpilot-Bewertung, ⭐⭐
„Der Spanisch-Kurs ist in Ordnung, spielt aber nicht in derselben Liga wie der japanische. Man merkt deutlich, wo bei LingoDeer das Herzblut steckt.” – Google-Play-Bewertung, ⭐⭐⭐
LingoDeer Erfahrungen von Anfängern
Für den absoluten Einstieg in Japanisch, Koreanisch oder Chinesisch gehört LingoDeer zu den stärksten Apps am Markt. Das Onboarding ist vorbildlich: Bereits nach der ersten Sitzung schreibst du eigenständig erste Schriftzeichen, danach folgen einfache Wörter und Satzstrukturen – immer mit deutschen Erklärungen, ohne Rätselraten.
Was gut funktioniert: Die Lernkurve ist sanft, aber konsequent. Nach jeder Lektion merkst du, dass du wirklich etwas dazugelernt hast, nicht nur eine Vokabel angehäkelt hast.
Die Herausforderung: Wer nur fünf Minuten am Tag investiert, kommt spürbar langsamer voran. LingoDeer verlangt Konzentration – anders als bei Duolingo reichen kurze Nebenbei-Sessions kaum aus. Mit 15 bis 20 Minuten pro Sitzung stellt sich der Fortschritt zuverlässig ein.
Fazit für Anfänger: ⭐⭐⭐⭐⭐ – kaum eine andere Japanisch-Koreanisch-Lern-App bringt Einsteiger so verständlich ans Ziel.
LingoDeer Erfahrungen von Fortgeschrittenen
Hier wird das Bild durchwachsener. Wer bereits A2-Niveau erreicht hat, findet bei LingoDeer zwar noch Vertiefungslektionen, doch der Sprung von „gutem Anfänger” zu „echter Mittelstufe” gelingt mit der App allein nicht – die Kurse enden je nach Sprache ungefähr bei A2 bis B1.
Was gut funktioniert: Die JLPT-N4/N3- und HSK-Vorbereitung bleibt auch für Fortgeschrittene nützlich, ebenso werden die Grammatikerklärungen komplexer und decken Themen ab, die viele Konkurrenz-Apps schlicht auslassen.
Die Herausforderung: Freies Sprechen üben geht nicht, komplexe Texte oder Dialoge auf B2-Niveau fehlen komplett. Wer den Hauptkurs durchgearbeitet hat, langweilt sich schnell.
Fazit für Fortgeschrittene: ⭐⭐⭐ – eine gute Ergänzung, aber allein nicht ausreichend. Kombiniere LingoDeer mit Preply oder einem festen Tandem-Partner.
LingoDeer Erfahrungen von Anime- und K-Drama-Fans
Eine überraschend große Nutzergruppe kommt über koreanische Dramen oder japanische Anime zum Sprachenlernen – und genau für sie trifft LingoDeer einen Nerv.
Was gut funktioniert: Die kulturellen Kontextinfos in den Lektionen erklären nicht nur Vokabeln, sondern auch, wann welche Höflichkeitsform angebracht ist – gerade im Koreanischen und Japanischen essenziell. Nach ein paar Wochen verstehst du plötzlich einzelne Satzfragmente in deiner Lieblingsserie.
Die Herausforderung: LingoDeer bringt dir die Standard-Sprechweise bei. Slang, Umgangssprache und dialektale Varianten, wie sie in Anime und Dramen häufig vorkommen, deckt die App nicht ab.
Fazit für Fans asiatischer Popkultur: ⭐⭐⭐⭐ – ein perfekter Einstieg, der aus Neugier echtes Sprachverständnis macht. Für Slang brauchst du zusätzliche Quellen.
Wie seriös ist LingoDeer?
LingoDeer wurde 2017 gegründet, der Hauptsitz liegt in Hongkong, ein weiteres Büro betreibt das Unternehmen in Peking. Hinter der App steht ein Team aus Linguisten und Sprachlehrern – keine reinen Tech-Entwickler, die nebenbei eine Sprachapp zusammenbauen. Mehrere Finanzierungsrunden mit VC-Beteiligung stützen das Unternehmen finanziell, und die App wurde im Apple App Store wiederholt als „App des Tages” gefeatured sowie von Medien wie TechCrunch und CNET positiv besprochen.
Mit über 20 Millionen Downloads weltweit hat sich LingoDeer als ernstzunehmende Nischen-App etabliert. 2019 zeichnete Google die App zusätzlich mit dem Editor’s Choice Award und dem Android Excellence Award im Play Store aus. Bemerkenswert: Die Kursinhalte entstehen in Zusammenarbeit mit muttersprachlichen Linguisten – kein Crowdsourcing wie bei manchen Konkurrenten.
Sicherheitsmaßnahmen
- ✓ DSGVO: LingoDeer gibt in der Datenschutzerklärung an, die Anforderungen der DSGVO zu erfüllen. EU-Nutzer können ihre Daten anfordern und löschen lassen.
- ✓ Zahlungssicherheit: Zahlungen laufen über verschlüsselte SSL/TLS-Verbindungen. Bei App-Store-Käufen greift zusätzlich die Zahlungsabsicherung von Apple bzw. Google.
- ✓ Datensparsamkeit: Für die Registrierung genügen E-Mail-Adresse und Lernsprache – deutlich weniger als bei vielen Social-Login-lastigen Konkurrenten.
- ⚠️ Serverstandort: Server liegen teils außerhalb der EU. Wer bei Datentransfers sensibel ist, sollte die Datenschutzrichtlinien vor der Anmeldung genau lesen.
Wie transparent sind die Kosten?
Die Preisstruktur ist grundsätzlich klar: Abo-Preise werden vor dem Kauf angezeigt, versteckte Zusatzkosten gibt es nicht. Alle Sprachen und Funktionen stecken in einem einzigen Abo – kein Aufpreis für einzelne Kurse oder Features.
Bekannte Kritikpunkte betreffen die automatische Verlängerung: Manche Nutzer berichten, trotz vermeintlicher Kündigung weiterbelastet worden zu sein. In fast allen dokumentierten Fällen lag das daran, dass über den App Store gekauft, aber nur im LingoDeer-Konto (statt im App Store selbst) gekündigt wurde – ein klassisches Missverständnis, das LingoDeer allerdings deutlicher kommunizieren könnte.
⚠️ Wichtig: Egal wo du gekauft hast – die Kündigung muss immer über denselben Kanal erfolgen. Hast du über den Apple App Store gekauft, kündigst du auch dort, nicht in der LingoDeer-App und nicht durch Löschen deines Accounts. Details findest du weiter unten im Abschnitt „LingoDeer kündigen”.
Anmeldung & Profilerstellung
So funktioniert die Anmeldung bei LingoDeer
Die Registrierung ist unkompliziert und dauert keine drei Minuten:
- App herunterladen: LingoDeer aus dem Apple App Store oder Google Play Store installieren – oder die Webversion unter lingodeer.com nutzen.
- Konto anlegen: Registrierung per E-Mail-Adresse, Apple-ID, Google-Konto oder Facebook-Login.
- Ausgangssprache wählen: Deutsch als Ausgangssprache festlegen – wichtig, denn nicht jeder Kurs ist ab Deutsch verfügbar.
- Zielsprache auswählen: Entscheidung für Japanisch, Koreanisch, Chinesisch oder eine der übrigen Sprachen.
- Lernniveau angeben: Absoluter Anfänger oder bereits Vorkenntnisse – LingoDeer passt den Einstiegspunkt entsprechend an.
- Tagesziel festlegen: Wahl zwischen entspannten 5 Minuten und ambitionierten 30 Minuten pro Tag.
- Loslegen: Die erste Lektion startet sofort, ohne Einstufungstest und ohne Wartezeit.
Tipps zur Profilerstellung und zum Lernfortschritt
- Ehrlich beim Niveau bleiben: Lieber eine Stufe tiefer starten, als Wissenslücken mitzuschleppen – LingoDeer baut streng aufeinander auf.
- Erinnerungen aktivieren: Die Push-Benachrichtigungen sind dezent gehalten und helfen, ohne zu nerven.
- Realistisches Tagesziel setzen: 15 Minuten täglich bringen mehr als 60 Minuten einmal pro Woche. Konsistenz schlägt Intensität.
- Wiederholungsmodus nutzen: Der eingebaute Vokabeltrainer zählt zu den stärksten Features – alle zwei bis drei Tage aktiv nutzen statt zu ignorieren.
- Über die Website kaufen: Spart bis zu 30 % gegenüber App-Store-Preisen – die Anmeldung in der App funktioniert trotzdem mit denselben Zugangsdaten.
- LingoDeer Plus und Stories ausprobieren: Die Zusatz-Apps bringen Abwechslung und festigen den Lernstoff spielerisch.
Lernmethodik & Features
Wie funktioniert das Lernen bei LingoDeer?
LingoDeer verfolgt konsequent den „grammar-first”-Ansatz: Bevor du eine neue Struktur übst, erklärt dir die App die zugrundeliegende Regel – auf Deutsch, mit Beispielsätzen und oft mit direktem Vergleich zur deutschen Grammatik. Das unterscheidet sich fundamental vom immersiven Prinzip à la Duolingo, bei dem du Regeln durch Wiederholung und Fehler selbst ableiten sollst. Bei europäischen Sprachen funktioniert Immersion oft gut, bei Japanisch, Koreanisch oder Chinesisch führt sie ohne Vorwissen dagegen häufiger zu Verwirrung als zu Verständnis.
Ergänzt wird der explizite Grammatikunterricht durch audiobasierte Übungen, Schriftzeichentraining und ein strukturiertes Kurssystem, das dich linear durch das Material führt. Lektionen lassen sich nicht überspringen (außer über einen Einstufungstest) – so entstehen keine Lücken im Aufbau.
Typischer Lektionsablauf:
- Grammatikeinführung: Kompakte Erklärung der neuen Struktur, illustriert mit Beispielsätzen.
- Vokabel-Preview: Neue Wörter mit Audio, Schriftzeichen und Übersetzung.
- Zuordnungsübungen: Bild-Wort-Zuordnung, Audio-Text-Matching und Multiple-Choice-Fragen.
- Satzbildung: Sätze aus vorgegebenen Wörtern zusammenbauen – in die Zielsprache und zurück ins Deutsche.
- Hörverständnis: Diktate und Lückentexte auf Basis von Muttersprachler-Audio.
- Review-Quiz: Abschlusstest, der alle Elemente der Lektion kombiniert. Erst nach Bestehen wird die nächste Lektion freigeschaltet.
Gamification: LingoDeer setzt auf dezente Spielelemente – keine Hearts, kein Leaderboard-Wettbewerb, kein Streak-Freeze zum Kaufen. Stattdessen: Lernsträhnen, Fortschrittsbalken und kleine Belohnungsanimationen. Das reicht, um motiviert zu bleiben, ohne den Lernprozess zur Suchtmechanik zu degradieren. Ein Dashboard mit Lernstatistiken – Minuten pro Tag, gelernte Wörter, Streak-Länge – rundet die Fortschrittskontrolle ab.
Schriftzeichen-Training: LingoDeers stärkstes Feature
Wenn ein Feature LingoDeer von der breiten Masse abhebt, dann dieses: Für Japanisch, Koreanisch und Chinesisch bietet die App interaktive Schreibübungen direkt auf dem Touchscreen. Du zeichnest jedes Zeichen mit dem Finger nach, die App zeigt dir die korrekte Strichfolge und gibt sofort Feedback, wenn du zu schnell, zu langsam oder in falscher Reihenfolge schreibst. Kein Gimmick: In ostasiatischen Schriftsystemen ist die Strichfolge Teil der korrekten Schreibweise, nicht optional. Kaum eine Konkurrenz-App investiert vergleichbaren Aufwand in diesen Baustein – ein Grund, warum LingoDeer bei Lernenden mit echtem Anspruch an Schriftbeherrschung so gut abschneidet.
Weitere besondere Features
LingoDeer Stories: Eine separate Companion-App mit kurzen Geschichten zum Lesen und Hören, jeweils inklusive Verständnisfragen und neuer Vokabeln – ideal, um Gelerntes in alltagsnahen Situationen anzuwenden, vom Restaurantbesuch bis zum Arzttermin.
LingoDeer Plus: Die spielerische Erweiterung mit Mini-Games und Quizzen – Worträtsel, Schnellantwort-Challenges und Memory-Spiele, die Vokabeln und Grammatik aus dem Hauptkurs in lockerer Atmosphäre festigen.
Prüfungsvorbereitung (JLPT, HSK, TOPIK): Gezielt auf die großen Sprachprüfungen zugeschnittene Module. Für den JLPT deckt LingoDeer die Stufen N5 und N4 ab, für den HSK die Stufen 1 bis 4, für den TOPIK die Grundstufe – jeweils mit prüfungsrelevanten Vokabeln, Grammatik und Übungsformaten.
Spaced-Repetition-Vokabeltrainer: Gelernte Vokabeln wandern automatisch in einen Karteikarten-Trainer, der sie dir in optimierten Zeitabständen erneut vorlegt – je sicherer du ein Wort beherrschst, desto seltener taucht es wieder auf.
Verfügbare Sprachen bei LingoDeer
LingoDeer bietet rund 20 Sprachen an. Das Herzstück bilden Japanisch, Koreanisch und Chinesisch (Mandarin), daneben stehen unter anderem Vietnamesisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Russisch, Englisch, Italienisch, Hindi sowie einige weitere asiatische und europäische Sprachen zur Auswahl. Auf Deutsch lernbar sind vor allem die drei ostasiatischen Kernsprachen – die meisten europäischen Kurse laufen über Englisch als Ausgangssprache, was für Lerner mit guten Englischkenntnissen kein Problem ist, rein deutschsprachige Nutzer aber einschränkt.
- Flaggschiff-Qualität: Japanisch, Koreanisch, Chinesisch – tiefgehende Kurse, kulturelle Kontextinfos, Prüfungsvorbereitung
- Gute Kursqualität: Vietnamesisch, Französisch, Spanisch – solide Grundkurse, aber weniger umfangreich
- Eingeschränkter Umfang: Portugiesisch, Russisch, Italienisch, Hindi – Basiskurse vorhanden, aber deutlich kürzer
⚠️ Hinweis: Mit rund 20 Sprachen und eingeschränkter Verfügbarkeit ab Deutsch bietet LingoDeer ein deutlich kleineres Portfolio als etwa Mondly (41 Sprachen, fast alle ab Deutsch lernbar). Wer viele verschiedene Sprachen parallel lernen möchte, sollte Mondly als Alternative prüfen.
Die LingoDeer App
Das spricht für die App:
- Aufgeräumtes, übersichtliches Design ohne Werbebanner
- Offline-Modus für komplette Kurse – ideal für Pendlerstrecken
- Schnelle Ladezeiten und stabile Performance
- Touch-basierte Schriftzeichen-Übungen funktionieren auf dem Smartphone hervorragend
- Push-Erinnerungen dezent und anpassbar
Das spricht gegen die App:
- Kein Dark Mode auf allen Geräten verfügbar
- Webversion bietet weniger Funktionen als die mobile App
- Abo-Verwaltung und Kündigung über den App Store ist für manche Nutzer verwirrend
- Kein tablet-optimiertes Layout – die App skaliert, nutzt den großen Bildschirm aber nicht voll aus
App-Store-Bewertungen: iOS ⭐ 4,7 von 5 · Android ⭐ 4,5 von 5
⚠️ Spar-Tipp: Kaufe dein Abo über die LingoDeer-Website (lingodeer.com) statt über den App Store. Du sparst bis zu 30 % – der Zugang in der App funktioniert danach genauso.
LingoDeer im Vergleich
Bei asiatischen Sprachen hat LingoDeer weniger direkte Konkurrenz, als man zunächst denkt. Trotzdem lohnt der Blick auf die wichtigsten Alternativen aus unserem Test:
| LingoDeer | Duolingo | Babbel | Mondly | |
|---|---|---|---|---|
| Preis ab (Jahresabo) | ca. 4,17 €/Monat | kostenlos, Super ab ca. 6 €/Monat | ca. 6,99 €/Monat | ca. 3,99 €/Monat* |
| Sprachen | 20 | 40+ | 14 | 41 |
| Lernmethode | Grammatik-basiert, linear | Spielerisch, Trial-and-Error | Konversationsbasiert | KI-gestützt, spielerisch |
| Schriftzeichen-Training | Ja, mit Strichfolge | Nein | Nein (keine Asien-Sprachen) | Eingeschränkt |
| Kostenlos nutzbar | Ja, erste Lektionen | Ja, komplett | Ja, erste Lektion | Ja, 1 Lektion/Tag |
| Offline-Modus | Ja | Eingeschränkt | Ja | Eingeschränkt |
| Erreichbares Niveau | A2–B1 | A2–B1 | A2–B2 | A2–B1 |
Kurz zusammengefasst: Gegen Duolingo gewinnt LingoDeer bei Japanisch, Koreanisch und Chinesisch klar durch Tiefe und Grammatikverständnis, verliert aber beim Preis – Duolingo ist komplett kostenlos nutzbar. Gegen Babbel und Mondly hat LingoDeer bei asiatischen Sprachen die Nase vorn, bei europäischen Sprachen sind beide Konkurrenten breiter aufgestellt.
Alternativen zu LingoDeer
LingoDeer überzeugt in seiner Nische – ist aber nicht für jeden die richtige Wahl. Diese vier Alternativen haben sich in unserem Test als stärkste Optionen herauskristallisiert:
Apps mit ähnlichem Fokus:
Duolingo ist komplett kostenlos nutzbar und deutlich spielerischer aufgebaut als LingoDeer – dafür bei Japanisch und Koreanisch spürbar oberflächlicher, explizite Grammatikerklärungen fehlen fast komplett. Mit über 40 Sprachen im Angebot ist Duolingo der ideale Einstieg ohne Budget, besonders wenn dir Gamification wichtiger ist als didaktische Tiefe.
Memrise setzt auf kurze Videoclips echter Muttersprachler statt auf Comic-Illustrationen und kombiniert das mit einem starken Spaced-Repetition-Vokabeltrainer. Für Japanisch und Koreanisch bietet die App solide Grundkurse, kommt aber nicht an die Grammatiktiefe von LingoDeer heran. Gut geeignet, um nach dem LingoDeer-Grundkurs zusätzlichen Wortschatz in authentischem Kontext aufzubauen.
Ling App verfolgt einen ganz ähnlichen Fokus wie LingoDeer: über 60 Sprachen, darunter viele asiatische und seltenere Sprachen, kombiniert mit Chatbot-Gesprächen zum Üben von Alltagsdialogen. Wer den Chatbot-Ansatz dem reinen Grammatikunterricht vorzieht oder eine noch exotischere Sprache als Japanisch oder Koreanisch sucht, findet hier eine ernstzunehmende Alternative.
Plattformen mit grundlegend anderem Ansatz:
Clozemaster trainiert Wortschatz und Grammatik über Lückensätze aus echten, authentischen Texten – ideal, sobald du mit LingoDeer eine Grundlage aufgebaut hast und dein Sprachgefühl im Kontext statt in isolierten Vokabellisten schärfen willst. Für absolute Anfänger ohne Vorkenntnisse eignet sich die App weniger, als Ergänzung nach den ersten LingoDeer-Kursen dafür umso mehr.
LingoDeer kündigen: wichtige Hinweise
Alle LingoDeer-Abos verlängern sich automatisch – egal ob Monats- oder Jahresabo. Wer nicht rechtzeitig kündigt, zahlt weiter. Je nach Kaufkanal gehst du so vor:
1. Kauf über die LingoDeer-Website
- Logge dich auf lingodeer.com in deinen Account ein.
- Gehe zu „Einstellungen” → „Abonnement”.
- Klicke auf „Abo kündigen” und bestätige den Vorgang.
- Du erhältst eine Bestätigungs-E-Mail, dein Zugang bleibt bis zum Ende des bezahlten Zeitraums aktiv.
2. Kauf über iOS (Apple)
- Öffne die Einstellungen auf deinem iPhone oder iPad.
- Tippe oben auf deinen Namen (Apple-ID) und wähle „Abonnements”.
- Finde LingoDeer in der Liste, tippe auf „Abo kündigen” und bestätige.
- Der Zugang bleibt bis zum Ablaufdatum bestehen.
3. Kauf über Android (Google Play)
- Öffne den Google Play Store auf deinem Android-Gerät.
- Tippe oben rechts auf dein Profilbild und wähle „Zahlungen und Abos” → „Abos”.
- Finde LingoDeer, tippe auf „Kündigen” und folge den Anweisungen.
- Dein Zugang bleibt bis zum Ende der Laufzeit bestehen.
⚠️ Automatische Verlängerung: Kündige mindestens 24 Stunden vor dem Verlängerungsdatum beim Monatsabo, beim Jahresabo idealerweise 2 bis 3 Tage vorher. Eine Kalender-Erinnerung zwei Wochen im Voraus schafft genug Puffer.
⚠️ Account löschen ≠ Abo kündigen! Löschst du deinen LingoDeer-Account, wird dein Abo dadurch nicht automatisch gekündigt. Die Abbuchungen laufen weiter, bis du das Abo über den jeweiligen Kaufkanal separat kündigst. Immer zuerst kündigen, dann gegebenenfalls den Account löschen – nie umgekehrt.
LingoDeer im Test: unser Fazit
LingoDeer ist kein Alleskönner, sondern ein Spezialist – und in seiner Nische kaum zu schlagen. Wer Japanisch, Koreanisch oder Chinesisch von Grund auf lernen will, bekommt hier die didaktisch durchdachteste App auf dem Markt: klare Grammatikerklärungen auf Deutsch, ein vorbildliches Schriftzeichentraining und integrierte Prüfungsvorbereitung für JLPT, HSK und TOPIK.
Die wichtigsten Punkte zusammengefasst:
- ✅ Beste App für Japanisch, Koreanisch und Chinesisch auf dem Markt
- ✅ Grammatikerklärungen auf Deutsch – klar, fundiert, anfängerfreundlich
- ✅ Hervorragendes Schriftzeichen-Training mit Strichfolge
- ✅ Prüfungsvorbereitung für JLPT, HSK und TOPIK integriert
- ✅ Fairer Preis, besonders im Jahres- und Lifetime-Abo
- ❌ Kein Live-Unterricht, keine Konversationsübungen mit Menschen
- ❌ Maximales Niveau A2 bis B1 – für Fortgeschrittene zu wenig
- ❌ Europäische Sprachkurse deutlich weniger umfangreich
Für wen empfehlenswert: LingoDeer ist die erste Wahl für alle, die systematisch in eine asiatische Sprache einsteigen wollen – ob aus Leidenschaft für Anime und K-Pop, wegen einer Japan-Reise oder für den beruflichen Einstieg in den asiatischen Markt. Besonders Anfänger profitieren enorm vom strukturierten Aufbau und den muttersprachlichen Erklärungen.
Wann sich eine Alternative eher lohnt: Wer vor allem europäische Sprachen lernen möchte, fährt mit Babbel oder Mondly besser. Fortgeschrittene, die über B1 hinauswollen, brauchen Live-Unterricht – Preply oder italki sind die logische Ergänzung. Und wer ein offizielles Sprachzertifikat braucht, sollte sich Lingoda anschauen.
Unsere Testnote von 8,4 von 10 Punkten spiegelt genau das wider: ein Spezialist mit klarer Mission, der diese Mission hervorragend erfüllt. Für asiatische Sprachen gibt es aktuell keine bessere Lern-App auf dem Markt.
Häufig gestellte Fragen zu LingoDeer
LingoDeer richtet sich vor allem an Anfänger und leicht Fortgeschrittene, die Japanisch, Koreanisch oder Chinesisch strukturiert und mit echtem Grammatikverständnis lernen wollen. Für europäische Sprachen bieten Babbel oder Mondly ein breiteres Angebot.
Das Monatsabo kostet 14,99 €, das Quartalsabo umgerechnet rund 10,00 € pro Monat (29,99 € insgesamt) und das Jahresabo rund 4,17 € pro Monat (49,99 € insgesamt). Zusätzlich gibt es eine Lifetime-Lizenz ab 79,99 €, deren Preis je nach Aktion variiert. Buchst du über die Website statt über einen App Store, sparst du zusätzlich bis zu 30 %.
Ja. Die kostenlose Version gewährt dir Zugang zu den ersten Lektionen jeder Sprache – genug, um das Schriftsystem kennenzulernen und den Lernansatz zu testen. Für den vollständigen Kursinhalt, den Offline-Modus und den Vokabeltrainer brauchst du ein Premium-Abo.
Je nach Sprache erreichst du mit LingoDeer ein Niveau zwischen A2 und B1 nach dem Europäischen Referenzrahmen. Für ein tieferes Niveau reicht die App allein nicht aus – dann lohnt sich die Kombination mit Live-Unterricht, etwa über italki oder Preply.
Nein. LingoDeer setzt ausschließlich auf App-basiertes Selbstlernen und bietet keine Gespräche mit Tutoren oder Muttersprachlern. Wer freies Sprechen trainieren möchte, sollte LingoDeer mit einer Plattform wie italki oder Preply kombinieren.
Ja, sogar besonders gut. Hiragana, Katakana und das Hangul-Alphabet werden Schritt für Schritt eingeführt, inklusive korrekter Strichfolge – schon nach wenigen Lektionen liest du erste Sätze. Zusätzlich bereitet die App gezielt auf den JLPT (Japanisch) und den TOPIK (Koreanisch) vor.
Die Kündigung muss immer über den Kaufkanal erfolgen: Bei einem Kauf über lingodeer.com kündigst du im Account unter „Einstellungen“ → „Abonnement“, bei iOS über die iPhone-Einstellungen unter deiner Apple-ID und „Abonnements“, bei Android über den Google Play Store unter „Zahlungen und Abos“. Das bloße Löschen deines Accounts beendet das Abo nicht automatisch.
Für Japanisch, Koreanisch und Chinesisch schneidet LingoDeer klar besser ab: Die App erklärt Grammatik explizit auf Deutsch und führt Schriftzeichen inklusive Strichfolge ein, während Duolingo bei diesen Sprachen spielerischer, aber oberflächlicher bleibt. Für europäische Sprachen ist Duolingo als kostenlose Alternative dagegen eine gute Wahl.
Ja. Mit einem Premium-Abo lassen sich komplette Kurse herunterladen und vollständig offline nutzen – praktisch für Pendlerstrecken oder Reisen ohne stabile Internetverbindung.
LingoDeer wurde 2017 gegründet, hat über 20 Millionen Downloads und wurde mehrfach im Apple App Store als „App des Tages“ gefeatured. Die App gibt an, die Anforderungen der DSGVO zu erfüllen, Zahlungen laufen über verschlüsselte SSL/TLS-Verbindungen. Im Apple App Store wird die App mit 4,7 von 5 Sternen bewertet.
