Eltern kämpfen für strengere KennzeichnungTödliche Limonade? Sarah (21) stirbt an „Überdosis” Koffein

Sarah Katz litt seit ihrer Geburt an einer Herzrhythmusstörung.
Sarah Katz litt seit ihrer Geburt an einer Herzrhythmusstörung.
Facebook / Sarah Katz

Der tödliche Schluck!
Sarah Katz führte mit ihrer angeborenen Herzrhythmusstörung ein Leben voller Vorsicht. Auf dem Campus ihrer Universität griff sie zu einem Getränk, das sie für harmlos hielt. Doch bereits nach wenigen Schlucken stirbt sie plötzlich. Der Grund: eine Koffeinüberdosis. Ihre Eltern wandeln ihre Trauer und Wut jetzt in Engagement um.

Limonade enthält 390 mg Koffein

Aufgrund ihrer angeborenen Herzrhythmusstörung waren Energy-Drinks für Sarah Katz tabu. Stattdessen nahm die 21-Jährige täglich Nadolol, einen Betablocker, um ihren Puls niedrig zu halten, und mied bewusst alles, was ihre Ärzte ihr abgeraten hatten.

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Im Herbst 2022 bestellte sie auf dem Campus der Universität Pennsylvania eine Limonade von Panera. Das Getränk enthielt laut Produktangaben 390 mg Koffein – knapp unter der empfohlenen Höchstmenge für Erwachsene, aber mehr als ein Red Bull und ein Monster Energy zusammen.

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Laut den Eltern von Sarah wurde das Getränk auch mit koffeinfreien bzw. koffearmen Optionen beworben. Dadurch sei Sarah getäuscht worden und glaubte, ein harmloses Erfrischungsgetränk zu konsumieren. Doch kurz nach dem Verzehr brach sie zusammen, die Rettungssanitäter konnten nur noch ihren Tod feststellen.

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Sarahs Eltern wandeln Trauer in Engagement um

Der Tod löste eine Welle der Erschütterung aus. Sarahs Eltern reichten zunächst eine Klage wegen unrechtmäßiger Tötung gegen Panera Bread ein – die erste von mehreren. Sie argumentieren, dass der hohe Koffein‑ und Zuckergehalt des Getränks eine lebensgefährliche Arrhythmie bei ihrer Tochter ausgelöst habe. Panera bestreitet jegliche Schuld und verweist auf die allgemeinen Warnhinweise auf ihren Produkten.

Aus ihrem Schmerz heraus haben die Eltern ihr Engagement ausgeweitet. Sie setzen sich jetzt für eine breitere Aufklärung über die Risiken von hochkoffeinhaltigen Getränken ein, fördern Ausbildungen für Wiederbelebungen an Schulen und arbeiten mit Abgeordneten zusammen, um strengere Kennzeichnungspflichten für Energy‑Drinks zu erreichen. Ihre Hoffnung: Kein anderer junger Mensch soll aufgrund eines übersehenen Warnhinweises sein Leben verlieren. (lmi)

Verwendete Quellen: nypost.com