Testphase in den USA gestartetChatGPT spuckt zu den Antworten jetzt auch Werbung aus!

Bald auch bei uns in Deutschland?
Die US-Firma OpenAI hat testweise damit begonnen, Werbung in ihren beliebten Chatbot ChatGPT einzubauen. Die Anzeigen werden vorerst nur Nutzerinnen und Nutzern in den USA angezeigt. Für die User ändert sich dadurch auch die Anzahl an möglichen Interaktionen mit der KI.
Wenige Menschen haben ein Abo bei ChatGPT
Werbung bekommen die, die gratis oder zu einem verbilligten Abo-Preis von acht Dollar pro Monat auf ChatGPT zugreifen, wie OpenAI mitteilt. OpenAI sucht angesichts explodierender Kosten schon seit Längerem nach Möglichkeiten, mit dem Chatbot Geld zu verdienen.
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ChatGPT hat nach Angaben der Firma fast eine Milliarde Nutzerinnen und Nutzer. Nur ein sehr kleiner Teil von ihnen hat ein volles Abo – sie werden auch künftig keine Werbung sehen oder hören.
Im Video: ChatGPT-Diagnose verändert ihr Leben!
Nutzer können Werbung abschalten, doch das hat eine Folge
Den übrigen Nutzern verspricht OpenAI: „Anzeigen haben keinen Einfluss auf die Antworten, die ChatGPT Ihnen gibt.” Unterhaltungen mit ChatGPT blieben Werbekunden gegenüber „vertraulich”. Zudem würden keine Gesprächsinhalte an Werbekunden weitergegeben. Wer auch als Gratisnutzer keine Werbung wolle, könne die Anzeigen abschalten – die Zahl der Interaktionen mit ChatGPT pro Tag werde dann aber reduziert.
Werbung ist Strategiewechsel bei OpenAI
ChatGPT ist 2022 gestartet, die Bewertung von OpenAI stieg seitdem auf 500 Milliarden Dollar – so viel ist keine andere private Firma wert. Gleichzeitig kostet der Chatbot enorme Mengen Geld, vor allem für die nötige Rechenleistung. Experten warnen, dass die Ausgaben von OpenAI die Einnahmen des Unternehmens bei Weitem übersteigen.
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Die Werbung bei ChatGPT ist jetzt ein Strategiewechsel. OpenAI-Chef Sam Altman hatte sich früher strikt gegen Werbung in den Chats ausgesprochen. Wann ChatGPT auch in Deutschland und Europa mit Reklame zu sehen ist, steht bis jetzt nicht fest. (anr)
Verwendete Quellen: dpa, Reuters, dpa

































