Mit Croissant oder PommesFünf ausgefallene Eis-Ideen für den Sommer

Ein Croissant mit drei Kugeln für einen Euro, Vanilleeis mit Kartoffelstückchen, Softeis mit Wodka.
Wer sich diesen Sommer nicht mehr für die Waffel begeistern kann, hat reichlich Alternativen. Fünf davon, samt Tipps für den Nachbau in der eigenen Küche, gibt es hier.
Als Snack oder Cocktail
Die klassische Eiswaffel hat Konkurrenz bekommen. In diesem Sommer landen Eiskugeln zwischen Croissant-Hälften, auf Burger-Brötchen oder für ein paar Sekunden im heißen Fett, und in New York schmeckt Softeis sogar nach Dirty Martini. Fünf Kreationen zeigen, wie weit sich das eiskalte Dessert von Vanille und Erdbeere entfernt hat.
Croissant statt Eiswaffel! Besonders gut lässt sich das gerade in Köln besichtigen. Im Stadtteil Ehrenfeld betreibt Lidl gemeinsam mit Food-Influencer Riton Balaj, im Netz als Riiton unterwegs, eine Pop-up-Eisdiele: ein Buttercroissant, drei Kugeln Eis, Topping nach Wahl, das Ganze für einen Euro. Geöffnet ist die Eisdiele des „Head of Croissant” Riiton das letzte Mal an diesem Wochenende, am 8. und 9. August, jeweils von 12 bis 20 Uhr. Am Startwochenende gingen nach Angaben des Discounters mehr als 5.000 Portionen über die Theke. Nachbauen lässt sich die Eis-Variante ohne jeden Aufwand: Croissant längs aufschneiden, Kugeln hinein, Topping darüber. Den Reiz macht der Gegensatz aus buttrig-blättrigem Gebäck und kalter, cremiger Füllung aus.
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Salzige Kartoffeln und süßes Eis! Heiß trifft kalt, salzig trifft süß. In den USA gilt es längst nicht mehr als exzentrisch, Pommes in Softeis zu tunken. Inzwischen ist „Ice & Fries” auch in Europa angekommen. Eine Interpretation davon gibt es mittlerweile sogar fertig verpackt: Der Hersteller GoodPop verkauft mit dem „Fudge n’ Vanilla French Fry Pop” ein Vanilleeis mit Schokoladenhülle und knusprigen Kartoffelstückchen. Zum Nachbauen zuhause braucht aber niemand ein Spezialprodukt: Einfach frische, kräftig gesalzene Pommes direkt ins Vanilleeis tunken erzeugt denselben Effekt.
Ein Burger ohne Patty! Auch ein Burgerbrötchen führt nicht zwangsläufig zu etwas Deftigem. Beim Eis-Burger übernehmen Eiscreme, Früchte und süße Soßen die Rolle des Fleisch-Pattys. Egal ob Brioche oder klassisches Burger-Bun, zwischen die beiden Hälften kann man packen, wonach einem gerade ist. Empfehlenswert ist das vorherige Anrösten, weil die Hälften so nicht sofort durchweichen.

Dirty Martini aus der Eistheke! Deutlich erwachsener geht es in New York zu. Der Eisladen „Unnecessary” an der Lower East Side hat sich auf Soft-Serve-Kreationen spezialisiert, die Cocktails nachempfunden sind. Auf der Karte steht laut Website unter anderem ein Dirty-Martini-Eis aus Vanilleeis mit Olive, Fenchel, Wacholder, trockenem Wermut und Wodka. Für den Nachbau zu Hause gilt: Alkohol senkt den Gefrierpunkt; zu viel davon und die Masse wird nicht mehr fest. Ansonsten sind der Eis-Cocktail-Kreativität kaum Grenzen gesetzt.
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Außen heiß, innen gefroren! Den größten Temperatursprung liefert frittiertes Eis. Eine stark heruntergekühlte Kugel wird mit Teig ummantelt und sehr kurz in heißem Fett ausgebacken. Außen entsteht eine warme, knusprige Schicht, während das Eis im Inneren gefroren bleibt. Auf Restaurantkarten findet man das Dessert immer wieder. Wer es selbst probiert, sollte die Kugeln nach dem Formen sehr fest durchfrieren lassen und sie wirklich nur wenige Augenblicke in heißes Fett tauchen.
Verwendete Quellen: SpotonNews



















