„Euphorie war sehr groß“

Ermittler: So haben wir die vermisste Isabella (16) gefunden

09. April 2021 - 9:25 Uhr

Isabella aus Celle war zwei Wochen lang verschwunden

Zwei Wochen lang war die 16-jährige Isabella aus Celle (Niedersachsen) vermisst. Nun wurde sie endlich wieder nach Hause zu ihren Eltern gebracht. Im Interview mit RTL erklärt Polizeisprecherin Birgit Insinger von der Polizei in Celle, was bei der Suche schließlich zum Erfolg geführt hat.

Isabella wurde seit 22. März vermisst - sie hatte weder Geld noch Smartphone mitgenommen

Isabella war am 22. März verschwunden. Besorgniserregend war, dass sie weder Geldbörse, Ausweise oder Schlüssel mitgenommen hatte. Nicht einmal ihr Smartphone soll sie bei sich gehabt haben! Die Eltern waren in großer Sorge und verständigten umgehend die Polizei. Die Beamten hielten es für möglich, dass ein Verbrechen begangen worden ist und starteten die Fahndung.

Polizei erkannte Isabella aus Celle nicht - weil sie offenbar ihre Identität verschleierte

Nur einen Tag später wurde Isabella in der Nähe von Paris von der französischen Polizei angetroffen. Allerdings lagen den Beamten dort "unrichtige Personalien" vor. Deshalb konnte keine Verbindung zu dem Vermisstenfall in Deutschland hergestellt werden.

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Vermisstenanzeigen per Flugzettel und im Internet

Die Suche nach Isabella erfolgte mit traditionellen Flugzetteln, aber auch mit Hilfe von Social Media. Die Eltern des Mädchens schrieben einen emotionalen Post und auch die Polizei veröffentlichte eine Vermisstenanzeige auf Facebook – die zahlreich geteilt und verbreitet wurde.

Auszüge von den Suchplakaten und Posts sehen Sie in diesem Video

Social Media sei Dank

Es war der Post der Polizei, der letztendlich den entscheidenden Hinweis gab. Denn eine Beamtin vom Bundeskriminalamt hatte ihn gesehen. Sie bearbeitete einen Fall, in dem die in Frankreich angetroffene Deutsche vorkam. Anhand des Fotos erkannte sie, dass es sich um Isabella handelte. Die Beamtin verständigte ihre Kollegen in Celle. Polizeisprecherin Birgit Insinger, erklärt: "Da war die Euphorie hier bei uns schon sehr groß."