13. Februar 2019 - 7:57 Uhr

Nur eine Mahlzeit pro Tag

Diese Diät ist knallhart: Pro Tag darf nur eine Stunde lang etwas gegessen werden, die restlichen 23 Stunden gibt es keine feste Nahrung mehr. Bis zu zehn Kilo weniger sollen so innerhalb einer Woche drin sein. OMAD – kurz für "One meal a day", also "eine Mahlzeit pro Tag" – treibt den aktuellen Trend des Intervallfastens auf die Spitze. Im Video testen zwei Frauen unter ärztlicher Aufsicht, was das mit dem Körper macht.

Intervallfasten extrem

Das Intervallfasten, auch intermittierendes Fasten, ist der Diät-Trend der vergangenen Monate. Dabei gibt es pro Tag ein Zeitfenster, in dem man essen darf – darüber hinaus wird nur noch getrunken. Eine klassische Aufteilung ist etwa 8 Stunden essen, 16 Stunden fasten.

Bei der OMAD-Diät verkürzt sich dieses Verhältnis auf 1:23 Stunden – ganz schön radikal. Aus diesem Grund sollten Fasten-Unerfahrene sie auch nicht länger als eine Woche lang durchgeführen. Die stark heruntergefahrene Kalorienzufuhr soll dafür sorgen, dass die Energie aus den Fettreserven gezogen wird und man den Kilos quasi beim Purzeln zusehen kann. Damit der Körper diese Extremsituation allerdings ohne Schäden übersteht, sollten einige Dinge beachtet werden:

OMAD-Regel 1: Auf ausreichend Nährstoffe achten

Bei der einzigen Mahlzeit pro Tag dürfen OMAD-Fastende zwar im Grunde genommen essen, was sie wollen. Da es aber die restlichen 23 Stunden sonst nichts gibt, sollte sie möglichst ausgewogen sein, damit der Körper möglichst viele Nährstoffe erhält.

OMAD-Regel 2: Ausreichend trinken

Mindestens drei Liter Flüssigkeit sind pro Tag angesagt, Wasser oder ungesüßter Tee. Auch Brühe ist erlaubt. Sie führt dem Körper wichtige Elektrolyte zu.

OMAD-Regel 3: Traubenzucker gegen Schwächeanfälle

So lange Zeit nichts zu essen ist für den Körper extrem ungewohnt. Es kann zu Symptomen wie Kreislaufbeschwerden, Übelkeit, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Unkonzentriertheit kommen. Wenn gar nichts mehr geht, kann Traubenzucker über die schlimmsten Tiefs hinweghelfen.

OMAD-Regel 4: Auf den Körper hören

Klar, das OMAD-Fasten erfordert viel Selbstdisziplin und macht sich durch Hunger und Schwächegefühl deutlich bemerkbar. Wer allerdings regelrechte Ohnmachtsanfälle erleidet, sollte die Diät lieber abbrechen und sich schonenderen, langfristigen Varianten des Intervallfastens zuwenden.

Wie effektiv ist die OMAD-Diät?

Bis zu zehn Kilo in einer Woche soll man mit der OMAD-Methode verlieren können. Aber wie viel ist davon wirklich Fett? Mit diesen Werten starten unsere Testerinnen in die Fastenwoche:

Claudia - 83,3 Kilogramm, 38,7 Prozent Körperfett

Elisa - 89,9 Kilogramm, 42,3 Prozent Körperfett

Ob sich der krasse Verzicht für die beiden am Ende wirklich auszahlt, sehen Sie im Video!