Früher hielt sie Verpixeln für "Quatsch"

Kinderbilder landeten im Darknet: So schützt Nina Bott jetzt ihren Nachwuchs

09. März 2021 - 19:42 Uhr

Moderatorin ist inzwischen Vierfachmama

Ihr Leben mit ihren Instagram-Fans zu teilen, ist für Nina Bott (42) Alltag. Dazu gehörte für die Moderatorin früher, den Followern auch Bilder ihrer Kinder zu zeigen – sie ist inzwischen vierfache Mutter. Bis zu einem Moment, der alles veränderte: Nina Bott erfuhr, dass die Fotos im Darknet kursierten. Einem Bereich des Internets, in dem sich Pädophile tummeln. Im Video erzählt sie, wie sie ihre Kinder heute schützt.

Amira und Oliver Pocher berichteten über Darknet-Fotos

Dass die Kinderbilder im Darknet im Umlauf sind, erfuhr die 42-Jährige über Umwege. Amira und Oliver Pocher berichteten im Juni 2020 in ihrem Podcast, Fotos ihrer eigenen Kinder seien dort aufgetaucht. Und auch die der Kinder weiterer Promis – darunter Nina Bott. Hintergrund war eine Nachricht, die Oliver Pocher von einem Pädophilen erhalten hatte. Die Bilder sollen gehandelt und sogar bewertet worden sein.

Nina Bott löschte Bilder ihrer Kinder

Nina Bott und Familie
Nach dem Darknet-Vorfall ist Nina Bott beim Posten deutlich vorsichtiger als früher.
© RTL

"Das war einfach ein ganz schlimmer Moment", erzählt Nina Bott. Früher habe sie gedacht, es sei überheblich, Kinder auf Fotos zu verpixeln. "Ich fand das Quatsch", sagt sie. Das ist heute anders – die 42-Jährige zog Konsequenzen: Sie löschte die meisten Bilder ihrer Kinder. Heute nimmt sie sich mehr Zeit, bevor sie etwas postet und macht ihre Kinder unkenntlich.

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Kinder bleiben anonym

Nina Bott lässt ihre Follower nach wie vor an ihrem Leben teilhaben, aber ihre Kinder bleiben anonym. Andere Familien, die ihre Kinder offen zeigen, lösen bei ihr gemischte Gefühle aus. "Zum einen beneide ich diese Eltern", sagt die Moderatorin. "Um diese Unbeschwertheit, die sie noch haben." Gleichzeitig schrillen bei ihr die Alarmglocken. "Eigentlich möchte ich sofort sagen: 'Tu's nicht'", erklärt die Vierfachmama.