G7-Treffen im Videocall

Der Moment im Video: Johnson fordert Merkel auf, Mikro stumm zu schalten

22. Februar 2021 - 9:04 Uhr

Panne bei G7-Videokonferenz: Angela Merkel stört Boris Johnson

Joe Biden, Emmanuel Macron, Mario Draghi, Yoshihide Suga und Justin Trudeau, alle Staatschefs der großen Wirtschaftsmächte hören Boris Johnsons beim G7-Videotreffen am Freitag aufmerksam zu, nur eine grätscht dazwischen: Angela Merkel. Denn plötzlich quatschte da wer auf Deutsch rein und unterbrach den britischen Premierminister mitten im Wort – und der witzelte gleich hinterher: "Kannst du uns hören, Angela? Ich denke, du musst stumm schalten." Der Schmunzel-Moment – im Video.

G7-Gipfel: Plötzlich wird es in Berlin laut

Virtuelle Konferenzen sind in Zeiten von Corona viele von uns gewohnt, auch, dass es nicht immer reibungslos funktioniert. Mal wird die Verbindung unterbrochen, mal ruckelt das Bild, mal vergisst jemand sein Mikro stumm zu schalten und redet dir versehentlich ins Wort – wie Bundeskanzlerin Angela Merkel beim G7-Video-Gipfel.

Gerade als Großbritanniens Premierminister Johnson US-Präsident Biden und Italiens Regierungschef Draghi zu einem persönlichen Treffen einladen will, wird es in Berlin laut. Prompt wird die Kanzlerin von ihrem britischen Amtskollegen in humorvoller Art ermahnt, ihr Mikrofon stumm zu schalten. Bei den anderen Regierungschefs sorgt das für einen Schmunzler.

Im Video: Die wichtigsten Aussagen der Staatschefs beim G7-Gipfel

Kampf gegen Corona-Pandemie: Deutschland verspricht 1,5 Milliarden Euro

Nach der kleinen Panne kamen die Staats- und Regierungschefs aber schnell zur Sache. Schließlich stehen die Corona-Pandemie, die Weltwirtschaft und die gerechte Verteilung von Impfstoff ganz oben auf der Tagesordnung. In ihrer Abschlusserklärung unterstrichen die G7-Führer ihre Entschlossenheit, wieder besser zu kooperieren, um die Pandemie zu besiegen und für eine Erholung der Weltwirtschaft zu arbeiten. So sollen unter anderem ärmere Länder im Kampf gegen die Pandemie mit mehr als vier Milliarden US-Dollar unterstützt werden. Die Bundesregierung stellt Mittel von 1,5 Milliarden Euro bereit. Damit ist Deutschland nun der größte Geber - vor den USA und Großbritannien. Merkel betonte, "dass die Pandemie erst besiegt ist, wenn alle Menschen auf der Welt geimpft sind".

Die reichen Länder haben sich inzwischen zwei Drittel der Impfdosen gesichert, obwohl sie nur 16 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen. Nur 0,5 Prozent der Impfungen weltweit haben bisher in den ärmsten Ländern stattgefunden.