Opposition platzt der Kragen und auch der Präsident der „unternehmer nrw“ schlägt AlarmPolitischer Aschermittwoch in NRW - Landesregierung bekommt ihr Fett weg
Am Aschermittwoch ist die Karnevalszeit vorbei. Auch für die NRW-Landesregierung ist das Feiern erstmal vorbei. Sie bekommt traditionell nach Karneval ihr Fett weg.
So war der politische Aschermittwoch in NRW
Am Aschermittwoch gibt es keine Kamelle mehr. Ausgeteilt wird trotzdem noch, aber scharfe Worte statt süßer Bonbons: Tradition am Politischen Aschermittwoch. Bei einer Pressekonferenz in Düsseldorf schlug der Präsident der unternehmer nrw Alarm, denn die Sozialkosten explodieren. Stemmen kann das nur eine funktionierende Wirtschaft. Doch die ist seit sieben Jahren nicht gewachsen. Das Ergebnis schlechter Politik, so Arndt Kirchhoff. Er fordert weniger Bürokratie.
Tausende Arbeitsplätze in Gefahr
Besonders dramatisch steht es um die Industrie: Allein Nordrhein-Westfalen verliert Monat für Monat mehr als 2.800 Arbeitsplätze, warnt Anrdt Kirchhoff. Auch Marcel Hafke von der FDP geht der NRW-Landesregierung an den Kragen, denn die setze weiter vor allem auf Förderprogramme. Heißt: noch mehr Papierkram, so der FDP-Politiker. Außerdem kritisiert er: Die Grünen sollen nicht nur für Klimaneutralität kämpfen, sondern auch für Arbeitsplätze. Die zuständige NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) äußert sich nicht zu dem Thema auf RTL WEST Anfrage – genauso wie NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) Posts im Netz statt Presse und Parlament, kritisiert Jochen Ott von der SPD: „Leider da, wo Politik hier stattfindet, in Nordrhein-Westfalen nämlich, zum Beispiel im Parlament, da ist er im letzten Jahr nur zweimal gewesen oder bei Medienanfragen, wo es um inhaltliche Themen geht, ist er auch nicht zu sehen. Ich würde mir wünschen, dass wir jetzt wirklich in eine inhaltliche Auseinandersetzung kommen.” Heißt also für die NRW-Landesregierung: Arbeiten statt Alaaf und Hausaufgaben statt Helau.

































