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Karl-Josef Laumann im RTL/ntv-Frühstart: „Kontaktbeschränkungen sind weiter notwendig“

NRW-Gesundheitsminister Laumann im "Frühstart"

„Kontaktbeschränkungen sind weiter notwendig“

„Kontaktbeschränkungen sind weiter notwendig“ Laumann (CDU) "Frühstart"
06:19 min
Laumann (CDU) "Frühstart"
„Kontaktbeschränkungen sind weiter notwendig“

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von Daniel Heyd

Während europäischen Staaten ihre Corona-Maßnahmen lockern, werden auch in Deutschland die Stimmen lauter die Maßnahmen zu entschärfen oder aufzuheben. Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) warnt vor diesem Schritt und hält die Debatte um Lockerungen für zu verfrüht: „Kontaktbeschränkungen sind weiter notwendig.“, so Laumann und sagt weiter: „Wir sollten warten bis wir den Omikron-Höhepunkt erreicht haben. Und wenn die Zahlen dann wieder runter gehen, dann sollten wir erst lockern.“, appelliert der CDU-Politiker.

Auf die Frage wann das ungefähr sei, sagt Laumann: „Ich bin mit Vorhersagen sehr vorsichtig. Diese hellseherischen Fähigkeiten, zu sagen ab wann gelockert werden kann, die habe ich nicht.“

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„Wir brauchen Rechtsgrundlagen für unsere Corona-Maßnahmen“

Der NRW-Gesundheitsminister verweist darauf, dass Bund und Länder sich bei der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz am 16.02. mit einer Exit-Strategie beschäftigen werden. Laumann betont dabei, dass es dann sehr wichtig sei, dass die Länder dafür einen gemeinsam Fahrplan erarbeiten. „Die Politik tut sich einen großen Gefallen, wenn wir nicht in jedem Bundesland Einzelwege gehen, sondern viel gemeinsam gestalten.“, so Laumann. Aber um weiter Corona-Maßnahmen durchsetzen zu können müsse das Infektionsschutzgesetz verlängert werden, so Laumann. Wenn das Gesetzt zum 19.03. auslaufen würde, wären der Politik die Hände gebunden: „Wir brauchen Rechtsgrundlagen für unsere Corona-Maßnahmen.“

Laumann übt keine Kritik an der Ampel-Regierung, weil diese bis Ende Januar das angestrebte Impfquotenziel von 80 Prozent nicht erreicht hat. „Man muss sich ja Ziele setzen.“, sagt der CDU-Politiker. Laumann weist aber auch darauf hin, dass sein Bundesland einen guten Beitrag dazu geleistet habe, die gewünschte Impfquote zu erreichen. „Nordrhein-Westfalen ist beim Impfen im ersten Drittel der Bundesländer. Die Probleme liegen eher im süddeutschen und ostdeutschen Raum.“

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