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Intermittierendes Fasten – Eine ungewöhnliche Methode des Abnehmens

Beim Intervallfasten wechseln sich die Essensphasen mit den Phasen des Verzichts ab.
Beim Intervallfasten wechseln sich die Essensphasen mit den Phasen des Verzichts ab.
© Kaarsten - Fotolia

14. Januar 2019 - 12:55 Uhr

Eine Diät ohne Diät

Sie mussten in den letzten Wochen etwas sündigen und sehen schon, wie sich dieses Verhalten auf Ihren Hüften bemerkbar macht? Dann ist es wohl höchste Zeit, die überschüssigen Pfunde loszuwerden. Wenn Sie keine Lust auf täglichen Sport und eine Low Carb-Diät haben, stellen wir Ihnen nun das intermittierende Fasten vor. Denn so leicht ließ sich Abnehmen noch nie in den Alltag integrieren.

Was bedeutet intermittierendes Fasten?

Intermittierendes Fasten kann man als eine Art Intervallfasten beschreiben, hat aber recht wenig mit dem klassischen Fasten wie wir es kennen zu tun. Beim intermittierenden Fasten wechseln sich die Essensphasen mit den Phasen des Verzichts ab. Da man sich hier viel mehr mit dem Zeitpunkt der Ernährung als mit der Ernährung an sich befasst, gibt es keine verbotenen oder vorgeschriebenen Lebensmittel. Somit ist eine Ernährungsumstellung nicht notwendig, um Übergewicht zu verlieren.

Verschiedene Modelle des intermittierenden Fastens

Beim 16/8-Modell wird 16 Stunden lang gefastet und die restlichen 8 Stunden normal gegessen. Dabei kann man die 16 Stunden natürlich auf die Nacht legen. Ein Beispiel dafür wäre, dass man abends um 19 Uhr die letzte Mahlzeit zu sich nimmt und am nächsten Morgen erst um 11 Uhr mit einem späten Frühstück startet.

Analog funktioniert das Ganze beim 20/4-Modell: Hier darf man aber nur 4 Stunden am Tag Nahrung zu sich nehmen. Kurzfristig ist das eine Möglichkeit, aber längerfristig wohl eher nicht empfehlenswert.

Für die ganz Harten unter Ihnen gibt es auch noch das 5/2-Modell: Das bedeutet, dass an 5 Tagen der Woche normal gegessen und an 2 Tagen, die aber nicht aufeinander folgen sollten, gefastet wird. Das kann dem Darm helfen, um sich nach schlechter Ernährung wieder zu beruhigen. Dieses Modell sollte aber auch nicht zu oft angewendet werden.

Gesunde Ernährung ist das A und O

Im Allgemeinen gilt beim intermittierenden Fasten, dass man auch in den Essensphasen nicht ungehemmt zuschlagen sollte. Nehmen Sie lieber möglichst weniger verarbeitete Lebensmittel, frisch zubereitetes Essen sowie viel frisches Obst und Gemüse zu sich. Auf Fast Food, Zucker und Weißmehlprodukte sollte verzichtet werden.

Probieren Sie das 16/8-Modell doch mal aus. Das können Sie leicht in Ihren Alltag integrieren und wenn Sie sich in den Essensphasen für gesunde Lebensmittel entscheiden, wird das ein oder andere Pölsterchen nur so dahin schmelzen.

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