"Ich komm dich besuchen und stech' dich eiskalt ab!“

Heftiges Cybermobbing: Kann unser Reporter den Täter oder die Täterin finden?

01. Juli 2021 - 12:36 Uhr

Kriminalität im Netz: Was tun, wenn jemand die eigene Identität klaut?

Es ist eine skrupellose Masche: Eine Person klaut erst Profilbilder und Namen unschuldiger Menschen, nur um dann damit im Netz ihr Unwesen zu treiben. Was dann folgt, sind Rufmord, Morddrohungen und verleumderische, beleidigende Posts – alles im Namen der Opfer.

Unser Reporter Robert Keckeis hat sich eingeschaltet und mit den mehr als 100 Geschädigten gesprochen. Kann der oder die Täterin am Ende gefunden werden?

Tina Karn spricht stellvertretend für die etwa 100 Opfer

Über 60 Opfer sind einem anonymen Serientäter bzw. der Serientäterin schonungslos ausgeliefert. Machtlos müssen sie monatelang dabei zusehen, wie in ihrem Namen Dritte in den sozialen Netzwerken beleidigt und diffamiert werden. Mittlerweile sind einige von ihnen völlig verzweifelt. So auch Tina Karn, die mit unserem Reporter über den Fall spricht. Sie hat den mysteriösen Übeltäter auf Facebook bereits mehrfach aufgefordert, die Posts, die in ihrem Namen verfasst wurden, zu löschen. Was sie stattdessen bekommen hat? Noch viel schlimmere Posts!

Unser Reporter kontaktiert den Tech-Giganten Facebook – eine Reaktion lässt nicht lange auf sich warten, man verspricht zu helfen. Trotzdem hält das Cybermobbing weiter an, selbst als schon Strafanzeige gestellt wurde.

Aber das Blatt wendet sich zum Guten: Nichtsahnend stößt Robert Keckeis auf eine Fährte, die ihn direkt zur Täterin führt. Denn ja, es handelt sich bei der Person um eine Frau. Wie die Geschichte ausgeht, sehen Sie im Video. (vdü)

Lese-Tipp: Cybermobbing: Jeder 6. Schüler betroffen - Opfer werden immer jünger

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