Draußen ist es aktuell grau und düster – dabei braucht unser Körper Sonne auf der Haut, um Vitamin D zu produzieren. Im Winter funktioniert das nicht. Deshalb hat schätzungsweise jeder dritte Deutsche einen Vitamin-D-Mangel.
Vitamin D sorgt dafür, dass Calcium und Phosphat aus dem Darm aufgenommen werden. Diese Mineralstoffe brauchen wir für gesunde Zähne und stabile Knochen. Außerdem unterstützt das Sonnenvitamin das Immunsystem und ist wichtig für starke Muskeln.
Einen kostenpflichtigen Vitamin-D-Bluttest kann man nicht nur beim Arzt machen, sondern auch in vielen Apotheken. Letztendlich ist das ein Test, der nachher wie ein Corona-Test aussieht – mit dem Unterschied, dass die Stärke des Teststreifens gemessen wird. Also nicht nur, ob eine Linie da ist oder nicht, sondern auch, wie intensiv sie ist.
Als Erstes wird mein Mittelfinger desinfiziert, dann gibt es einen Pieks. Ein paar Tropfen Blut reichen, um die kleine Kanüle zu füllen. Das wird dann mit einer Pufferlösung verdünnt. Sie bekommen schon mal ein Pflaster.
Wie beim klassischen Corona-Test werden anschließend drei Tropfen der Blutlösung auf den Test geträufelt. Danach heißt es: 15 Minuten warten.
Liegt der Wert unter 20 Nanogramm pro Milliliter, spricht man von einem Vitamin-D-Mangel. Eine optimale Versorgung liegt bei 40 bis 60 Nanogramm pro Milliliter. Mein Ergebnis: 32,3 Nanogramm pro Milliliter – das könnte besser sein. Also ich bin nicht ganz optimal versorgt, und das überrascht mich schon ein bisschen, weil ich ja ab und zu ein Vitamin-D-Präparat eingenommen habe.
Gemerkt habe ich von dem verbesserungswürdigen Vitamin-D-Spiegel übrigens nichts. Die Apothekerin errechnet mir dann, wie viel Vitamin D ich zu mir nehmen soll: 2.000 Einheiten täglich für zwei Monate – dann sollte mein Vitamin-D-Spiegel optimal sein.