Ich bin ehrlich: Von einigen Lebensmitteln habe ich noch nicht mal was gehört: "Hanf, das riecht son bisschen nussig, hm lecker."
Sie alle sollen meinem weiblichen Körper gut tun.
Denn der Energiebedarf, die Muskelmasse, der Fettstoffwechsel und der Nährstoffbedarf. ist ein ganz anderer bei Frauen: Der weibliche Körper ist viel sensibler und nicht wie beim Mann hormonell konstant, sondern hormonell getrieben.
In der Menstruationsphase ist unser Östrogen und Progesteron am niedrigsten, hier verlieren wir am meisten Blut, sind müde, schlapp.
"Jetzt brauchen wir Eisen. Das steckt in Hülsenfrüchten, Spinat und Hirse. Auch Magnesium darf nicht fehlen, die stecken z. B. in Nüssen und entzündungshemmende Omega-3-Fettsäuren wie in Fisch, Chiasamen oder Leinöl sind jetzt ganz wichtig."
In der Follikelphase kehrt unsere Energie zurück.
"Jetzt brauchen wir viel Eiweiß, Vitamin B wie z. B. in Kichererbsen und Linsen und dazu brauchen wir noch reichlich Antioxidantien, bei Avocado oder Brokkoli ruhig zugreifen."
In der Ovulationsphase haben wir wieder volle Power Östrogene. Wir fühlen uns stark.
"Jetzt braucht der Körper Zink, z. B. in Kürbiskernen und Joghurt, Vitamin C aus Zitrusfrüchten oder 'ner Paprika pushen unser Immunsystem. Und auch Eiweiße zum Muskelaufbau machen jetzt Sinn."
In der Lutealphase übernimmt das Progesteron. Wir sind kuschelig, aber Achtung, jetzt kann die Heisshunger-Attacke kommen.
"Hier helfen komplexe Kohlenhydrate wie Vollkorn, Süßkartoffeln."
Essen nach dem Zyklus? Das klingt fast wie nach einem neuen Leben für mich.
Ein Smoothie aus Obst, Gemüse, Kefir, Proteinpulver und Hanfsamen. Eine Frühstücksalternative, aber: "Ist ganz gut, aber ob meine Kinder den auch mögen?"
Denn das ist Realität. Ein Essen für alle, eben einfach unkompliziert. Und da gibt es durchaus Alternativen. Gesund? Gerne jeden Tag, aber manchmal muss so eine kleine Sünde auch sein- für alle, vor allem aber für mich und meinen weiblichen Körper.