Ein eigenes Haus – für viele der größte Traum ihres Lebens. Endlich unabhängig, endlich Platz, endlich ankommen. Doch was, wenn genau dieser Traum zur Belastung wird? Wenn hinter Wänden und unter Böden Risiken schlummern, die man weder sieht noch riecht? Die erschreckende Wahrheit seht ihr im Video.
Altbauten gelten als charmant – aber sie können auch problematisch sein. Veraltete Dämmstoffe, versteckte Feuchtigkeit, alte Leitungen oder belastete Baustoffe: Wer kauft oder saniert, sollte genau hinschauen. Viele Häuser aus den 60er-, 70er- oder 80er-Jahren entsprechen energetisch längst nicht mehr heutigen Standards. Gleichzeitig wurden damals Materialien verbaut, die inzwischen kritisch bewertet werden. Das Problem: Für Laien sind Mängel oft nicht sofort erkennbar.
Feuchtigkeit bleibt häufig lange unbemerkt – bis sich Schimmel bildet. Und der kann nicht nur die Bausubstanz angreifen, sondern auch die Gesundheit. Kommen schlechte Dämmung, falsches Lüften und Wärmebrücken zusammen, entsteht schnell ein Raumklima, das zum Risiko wird. Besonders tückisch sind Schadstoffe, die über Jahre hinweg aus alten Baustoffen in die Raumluft gelangen können. Dazu zählen bestimmte Holzschutzmittel, Lösungsmittel oder veraltete Dämmmaterialien. Sie sind unsichtbar – und werden oft erst dann bemerkt, wenn gesundheitliche Beschwerden auftreten.
Auch energetische Sanierungen bergen Risiken, wenn sie unsachgemäß durchgeführt werden. Wird ein Haus stark abgedichtet, ohne ein funktionierendes Lüftungskonzept einzuplanen, kann sich Feuchtigkeit stauen. Die Folge: Schimmelbildung trotz neuer Fenster und frischer Fassade. Schlechte Luftqualität, erhöhte Schadstoffwerte oder dauerhafte Feuchtigkeit können Beschwerden wie Kopfschmerzen, Atemwegsprobleme oder anhaltende Müdigkeit auslösen. Besonders empfindlich reagieren Kinder, ältere Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen.