Mehrheit der Deutschen in Sorge

Droht uns eine vierte Corona-Welle? 5 Fragen an Prof. Hendrik Streeck

27. Mai 2021 - 11:46 Uhr

Prof. Hendrik Streeck beantwortet Fragen zur vierten Welle

Es ist Licht am Ende des Corona-Tunnels. So könnte zumindest der Eindruck sein. Die ersten Öffnungen, die ersten Schritte in eine neue Normalität sprechen dafür. Doch droht uns dadurch eine vierte Welle? Wie müssen wir uns verhalten, dass uns diese erspart bleibt und was haben wir überhaupt aus der Pandemie gelernt? Im Video beantwortet Virologe Prof. Hendrik Streeck diese und weitere Fragen zu einer möglichen vierten Welle.

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Forsa-Umfrage zu Corona-Pandemie

Forsa-Umfrage
Nach einer Forsa-Umfrage denken 60 Prozent in Deutschland, dass Corona längst nicht vorbei ist. Davon machen sich 87 Prozent Sorgen, dass noch eine vierte Welle anrollt.
© RTL/Forsa

An Pfingsten wollten die Deutschen Urlaub machen. Und das geht ja auch. In Sylt zum Beispiel. Schon am frühen Morgen stauten sich die Autos an der Verladestation in Niebüll. Die Pandemie scheint fast schon Geschichte - oder doch nicht? Nach einer Forsa-Umfrage denken 60 Prozent in Deutschland, dass Corona längst nicht vorbei ist. Davon machen sich 87 Prozent Sorgen, dass noch eine vierte Welle anrollt.

Und was sagt der Experte?

"Im Herbst kann es dann sein, dass wir einen Anstieg bekommen, je nachdem, wie gut die Impfquote ist", so Virologe Prof. Hendrik Streeck im RTL-Interview. "Aber ich denke, es ist gut, wenn wir uns darauf vorbereiten, damit wir nicht wieder mit einem Lockdown reagieren müssen." Was es dabei zu beachten gilt, sehen Sie im Video. (mol)

Lese-Tipp: Der Virologe ganz privat – Wir haben Hendrik Streeck zu Hause in Bonn besucht.

Corona-Impfung in Ihrem Bundesland? Das zeigt die Grafik

Die Grafik zum Impfquoten-Monitoring zeigt die täglich vom Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Zahlen zum aktuellen Stand der verabreichten Impfdosen.

Die Daten aus dem sogenannten Impfquoten-Monitoring sind nicht nur für das weitere Vorgehen in der Pandemie-Abwehr und die Entscheidung über eventuelle Lockerungen von Bedeutung: Um den Überblick zu behalten und zugleich die Wirksamkeit der Maßnahmen einschätzen zu können, werden bei jeder Impfung eine Reihe von Angaben erhoben.

Von den Impfteams notiert werden etwa der Tag der Impfung, der verwendete Impfstoff, die Chargennummer sowie Alter und das Geschlecht der geimpften Personen. Dazu kommen Angaben zum Wohnort anhand der Postleitzahl und die sogenannte Impfindikation, also ob die betreffende Person einer Risikogruppe oder einer sonstigen Impf-Kategorie angehört. Erfasst wird auch, ob es sich um eine erste Impfung oder bereits um die zweite Impfung handelt, nach der bei den aktuell verwendeten Impfstoffen erst die Immunisierung erfolgt.

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