Cindy hat sich verzweifelt an RTL gewandt - und wir haben geholfen

Drei Körbchengrößen Unterschied: "Ich fühl mich, als wäre ich ein Monster"

18. April 2021 - 16:24 Uhr

Ihre linke Brust hat ein B-, die rechte ein F-Körbchen

Cindy Drebes hat den Sportunterricht immer gehasst: Jungs rannten zu ihr in Umkleidekabine, um sie heimlich zu fotografieren. Weil ihre Brüste unterschiedlich groß sind. Ihre linke Brust hat ein B-, die rechte ein F-Körbchen. Bis heute schämt sich die 34-Jährige dafür. Doch eine Operation ist ihr zu teuer. Deswegen haben wir eine andere Lösung für Cindy gefunden, die allerdings riskant ist. Wie wir ihr helfen konnten, das sehen Sie im Video!

Jeder Blick in den Spiegel schmerzt die junge Mutter

Seit ihrer Pubertät lebt Cindy Drebes aus Lohmar mit ungleich großen Brüsten. Jeder Blick in den Spiegel schmerzt die junge Mutter. "Ich fühl mich, als wäre ich ein Monster, ich fühl mich nicht fraulich, das ist nicht ästhetisch, ich fühl mich nicht hübsch, es ist für mich ein Riesenschritt, mich so zu zeigen", sagt Cindy uns, als wir sie besuchen.

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Die eine Brust hat ein B-, die Andere ein F-Körbchen. Schon als Teenager macht ihr dieser unübersehbare Unterschied das Leben zur Hölle. "Im Schwimmunterricht sind die Jungs in die Umkleide gekommen und haben Fotos von mir gemacht, das war so schlimm. Auch im späteren Leben, ich hatte ein, zwei Beziehungen, die mich ausgelacht haben."

Cindy Drebes aus Lohmar
Seit ihrer Pubertät lebt Cindy Drebes aus Lohmar mit ungleich großen Brüsten. Jeder Blick in den Spiegel schmerzt die junge Mutter.
© RTL, RTL NEWS

Cindy sucht Trost im Essen - wiegt irgendwann 140 Kilo

Irgendwann sind die Demütigungen so schlimm, dass sie sich immer mehr zurückzieht und Trost im Essen findet. Als sie 140 Kilogramm wiegt, zieht Cindy die Reißleine und entscheidet sich für eine Magenbypass-OP, die die Krankenkasse erst nach einem langen Rechtsstreit zahlt. Jetzt braucht sie wieder Unterstützung, denn was bleibt sind die ungleichen Brüste.

Doch trotz Rückenschmerzen und psychischer Belastung blieb Hilfe bislang aus. Ihre größte Angst deshalb: "Ablehnung. Tatsächlich Ablehnung, dass wieder eine Krankenkasse sagt, sie zahlt nicht und ich dann damit leben muss... Und es muss ja auch ästhetisch aussehen, es kann ja nicht sein, dass eine Brust dann steht und die andere nicht - das muss ja alles angeglichen werden, da ist man dann locker bei 20.000 Euro."

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Geld, das sie nicht hat. Doch um Cindy zu helfen haben wir Kontakt zu Schönheitschirurg Prof. Dr. med. Nektarios Sinis aufgenommen. Er hat für sie eine Botschaft, mit der wir sie überraschen – und ihr damit Freudentränen bereiten. Welche das ist und wie wir Cindys Problem mithilfe des Professors in den Griff bekommen haben, sehen Sie im Video.

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