Fokus auf EigenmarkenBye bye Nivea?! Aldi wirft Markenartikel aus den Kosmetik-Regalen

Aldi will sich offenbar in Sachen Kosmetik neu und breiter aufstellen. Bislang bekannte und beliebte Produkte wie die Marke Nivea sollen aus dem Sortiment fliegen. Dafür soll der Konzern mehr auf seine Eigenmarken setzen. Das berichtet die „Lebensmittelzeitung“ (LZ).
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So will Aldi seine Eigenmarke ausbauen
Mehr Lacura statt Nivea? Der Discounter Aldi will seine Eigenmarken im Bereich Kosmetik stärker ausbauen und wirft die Körperpflegeprodukte der Marke Nivea vom Lieferanten Beiersdorf aus seinen Regalen – das berichtet die „LZ“. So soll die hauseigene Kosmetikmarke Lacura von Aldi erstmal in Deutschland und dann perspektivisch auch international zur Kosmetikdachmarke des Unternehmens erweitert werden, heißt es weiter.
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Gemeinsam mit Aldi würden die Hersteller der Lacura-Kosmetiklinie, laut Bericht , aktuell an neuen Produkten arbeiten und dem Design einen neuen Anstrich geben. Das mittelfristige Ziel sei es, mit den Kosmetikeigenmarken der Drogeriemärkte Rossmann und DM konkurrenzfähig zu sein. Auf RTL-Anfrage heißt es von Aldi, dass Eigenmarken wie Lacura rund 90 Prozent des Sortiments ausmachen. „Die Eigenmarken sind Teil der DNA von Aldi.“ Mehr könne zu laufenden Verhandlungen rund um die strategische Sortimentaufstellung noch nicht gesagt werden.
Neben Lacura als Kosmetikeigenmarke führt Aldi noch weitere Linien wie Kür und Ombia in dem Bereich. „Regelmäßig werden ALDI Eigenmarken von unabhängigen Medien wie ÖKO-TEST und der Stiftung Warentest für ihre Qualität ausgezeichnet“, so Aldi. Laut Kennern der Branche heißt es, dass der Discounter viel mehr Lacura als Kosmetikmarke in den Blick nimmt, so der Bericht weiter. Und was passiert mit Nivea?
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Als Erfinder des Discounts bietet ALDI den Kundinnen und Kunden gute Qualität zum besten Preis an und richtet sein Angebot dabei grundsätzlich nach den Wünschen und Bedürfnissen seiner Kundinnen und Kunden aus.
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Aldi lässt Nivea-Produkte im Kosmetikregal hinter sich
Wie die „LZ“ berichtet, führte Aldi die Kosmetikprodukte von Beiersdorf mit der Marke Nivea seit dem Jahr 2013 in seinen Regalen. Das soll so nicht mehr der Fall sein. So soll Aldi seine Regale aktuell mit Kosmetikmarken anderer Lieferanten und mit den Eigenmarken befüllen.
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Der Blick auf das Online-Sortiment von Aldi zeigt: Auf der Webseite von Aldi Süd sind die Produkte von Nivea in der Markenauswahl nicht mehr aufgelistet. Gibt man bei der Internetsuche aber noch die Stichwörter Nivea und Aldi Süd ein, findet man noch ein Produkt auf der Webseite und zwar die klassische Nivea Creme. Anders sieht es bei Aldi Nord aus. Dort sind im Online-Sortiment auf der Webseite zumindest noch fünf Produkte der Beiersdorfer Marke Nivea zu finden – darunter Handcreme, Gesichtscreme und Aftershave.
Inwieweit die geschäftlichen Beziehungen von Beiersdorf und dem Discounter noch bestehen, ist unklar. Dazu möchte sich Aldi auf RTL-Anfrage nicht äußern.
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Zu groß, zu klein, gefällt nicht - jede sechste Online-Bestellung wird zurückgeschickt, bei Kleidung sogar jede zweite. Für den Kunden einfach, für den Handel eine logistische Herausforderung. Denn die Pakete müssen nicht nur abgeholt werden, die Ware muss auch noch geprüft werden. RTL+ zeigt in der Doku "Retouren-Wahnsinn - Die dunkle Seite des Onlinehandels" alles – von der Rücksendung bis zur Verwertung der Ware.































