Diese Reporterin will gerade ein Video aufnehmen, da fallen in der Nähe des Weißen Hauses plötzlich Schüsse. Die Journalistin duckt sich, beendet das Video. Sofort riegeln Sicherheitskräfte das Gebäude großräumig ab. Denn im Weißen Haus befindet sich zum Zeitpunkt der Schüsse US-Präsident Trump.
Laut dem Secret Service hatte ein Mann an einem Kontrollpunkt in der Nähe eine Waffe aus seiner Tasche gezogen und auf Beamte geschossen. Die hätten das Feuer erwidert. Der Tatverdächtige sei später im Krankenhaus gestorben.
Auch ein unbeteiligter Passant wurde demnach bei dem Schusswechsel verletzt. US-Präsident Trump lobt auf seiner Plattform Two of Social das Vorgehen der Beamten.
„Vielen Dank an unseren großartigen Secret Service und die Strafverfolgungsbehörden für Ihr schnelles und professionelles Eingreifen heute Abend gegen einen Bewaffneten in der Nähe des Weißen Hauses, der gewalttätig vorbelastet war und möglicherweise vom wertvollsten Bauwerk unseres Landes besessen war."
Die Nachrichtenagentur Reuters meldet unter Berufung auf einen Ermittler, der Tatverdächtige sei psychisch gestört gewesen. Gegen den Mann habe bereits ein Verbot bestanden, sich dem Weißen Haus zu nähern. Die Hintergründe des Vorfalls, wer der Schütze genau war, sein Motiv, ob er vorhatte, zum Weißen Haus vorzudringen, all das ist noch unklar.