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Abou-Chaker-Prozess: Vor Gericht kommen Bushidos Frau Anna-Maria Ferchichi die Tränen

"Er hat es nicht geschafft, Arafat die Stirn zu bieten"

Abou-Chaker-Prozess: Bushidos Frau Anna-Maria Ferchichi kommen vor Gericht die Tränen

Bushido berichtet vor Gericht von Panikattacken Prozess gegen Arafat Abou-Chaker
00:49 min
Prozess gegen Arafat Abou-Chaker
Bushido berichtet vor Gericht von Panikattacken

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Wie auch an den vergangenen Prozesstagen erscheint Anna-Maria Ferchichi heute selbstbewusst und taff im Gerichtsaal Berlin. Dass sie erst vor vier Wochen Drillinge zur Welt gebracht hat, sieht man ihr heute ganz und gar nicht an . Auch die Anwesenheit von Clan-Boss Arafat Abou-Chaker nur wenige Meter neben ihr, lässt sie unbeeindruckt. Im Laufe des Prozesstages präsentiert sie sich wieder Mal als „Löwenmama“, wie RTL-Reporterin Samina Faizi sie beschreibt. Dabei geht es ihr nicht nur darum ihre Kinder zu beschützen, sondern auch darum, ihren Ehemann Bushido zu verteidigen – Situationen im Gerichtssaal, in denen Anna-Maria Ferchichi auch diesmal in Tränen ausbricht.

"Arafat war gierig und größenwahnsinnig"

Anna-Maria Ferchichi - Ehefrau von Bushido - kämpft vor Gericht für ihre Familie gegen die Abou-Chakers
Anna-Maria Ferchichi kämpft vor Gericht für ihre Familie, gegen die Abou-Chakers. Nur vier Wochen nach der Geburt ihrer Drillinge sagt die Frau von Bushido heute wieder vor Gericht aus.
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Anna-Maria Ferchichi ist eine starke Frau. Vor der Geburt, mit großem Babybauch, sorgte sie mit heftigen Aussagen gegen Clan-Chef Arafat Abou Chaker für Schlagzeilen. Vier Wochen nach der Geburt ihrer Drillinge stellt sie sich erneut den Fragen des Richters und den Blicken Abou-Chakers.

Was hat Anna-Maria Ferchichi damals alles mitbekommen, als sich ihr Ehemann Bushido von Arafat Abou-Chaker trennen wollte? Welche Ablösesumme wollte Bushido dem Clan-Boss zahlen , will der Richter wissen. „Mein Mann wäre bereit gewesen über zwei Millionen Euro zu zahlen. Arafat hat gesagt, ‘damit kann ich mir den Arsch abwischen’. Arafat war gierig und größenwahnsinnig“, so die Mutter. Bushido habe damals bis zum Schluss auf eine Einigung mit Arafat gehofft, sie haben sich unzählige Mal deswegen getroffen, „wir hatten den Eindruck. dass es Arafat überhaupt nicht um eine Einigung geht.“

Bushido sei immer wieder zusammengesackt

Plötzlich kommt auch die selbstbewusste Ehefrau an ihre Grenzen. Die Stimme wird brüchig und unter Tränen sagt sie: „Wir wollten einfach nichts mehr mit Arafat zu tun haben. Er hätte nie Ruhe gegeben, wir wollten einen Schlussstrich ziehen, fünf Millionen wären mir egal gewesen.“

Anna-Maria Ferchichi erzählt, dass sie vor jedem Treffen ihres Mannes mit Arafat Abou-Chaker gesagt haben soll, selbstbewusst zu sein, stark zu bleiben. Doch sobald Bushido auf Arafat traf, sei er immer wieder zusammengesackt, er hat ihm gesagt, was er hören wollte, psychisch konnte Bushido der Situation nicht standhalten, „er hat es nicht geschafft ihm die Stirn zu bieten“. (sfa/vba)

Der Prozess geht am 3. Januar um 11 Uhr weiter.