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Funkrauchmelder Test 2021 • Die 7 besten Funkrauchmelder im Vergleich

Funkrauchmelder sind essenzielle und wichtige Sicherheitsgeräte für Ihr Zuhause und Büro. Sie warnen rechtzeitig bei Feuer, durch Rauch- und Wärmesensoren. Dabei fallen diese handlichen Geräte an der Decke meist kaum auf. Lernen Sie verschiedene Geräte aus diesem Segment kennen. Wir haben uns Test und Vergleich hier näher angesehen. Erfahren Sie mehr zu den Ergebnissen unserer Recherchen.

Damian Kruse
Damian Kruse

Mit 31 noch immer nichts von meiner Begeisterung für Elektronikgeräte verloren, beschäftige ich mich sowohl privat als auch beruflich mit Themen aus dem Elektronik- und IT-Bereich. Selbst hatte ich beispielsweise schon über 50 Navigationsgeräte in Händen und habe weit über 100 Smartphones getestet.

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Funkrauchmelder Bestenliste 2021

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Was ist ein Funkrauchmelder und wie funktioniert er?

Rauchmelder sind gedacht um rechtzeitig vor Rauch und Feuer zu alarmieren. Nicht nur in der Nacht retten diese Leben, auch für alle umstehenden Gebäude oder Wohnungen kann ein Funkrauchmelder essenziell sein, um rechtzeitig andere Menschen auf das Feuer aufmerksam zu machen und Hilfe zu rufen. Funkrauchmelder unterscheiden sich insofern von den herkömmlichen Rauchmeldern, dass sie per Funk mit allen anderen montierten Rauchmeldern im kommunizieren Haus können und auch bei Alarm alle Melder anschlagen.

Ein Funkrauchmelder erkennt über die Rauchkammer, im inneren des Rauchmelders, ob Rauch vorliegt oder nicht, mithilfe Infrarotstrahlungen. Der Lichtsender sendet Strahlen aus, reflektiert dieser an Rauchpartikeln, so wird dieser an den Lichtempfänger zurück reflektiert und der Rauchmelder schlägt Alarm.

Welche Arten von Funkrauchmeldern gibt es?

Die Funkrauchmelder unterscheiden sich vor allem durch ihre Einsatzgebiete. Prinzipiell viele verschiedene Arten wie z. B.:

  • Optische Rauchwarnmelder
  • Rauchgasmelder (CO-Melder)
  • Hitzewarnmelder
  • Funkrauchmelder

Auch die Raumgröße und Verwendungszweck spielt eine große Rolle bei der Auswahl eines Funkrauchmelders.

Foto-elektrischer Funkrauchmelder

Dieser Funkmelder funktioniert mittels Infrarotstrahlung oder Laserstrahlen. Diese befinden sich im Inneren des Rauchmelders und werden im Normalfall nicht unterbrochen. Sollten aber Rauchpartikel hineinkommen, so wird das Licht gestreut und auch ein Alarm ausgelöst. Man nennt das auch das Streulichtverfahren. Der optische Funkrauchmelder, ist der häufigste in privaten Umgebungen.

Hitzemelder

Wussten Sie, das 40 % aller Hausbrände in der Küche entstehen?

Die normalen Rauchmelder schlägt bereits bei Dämpfen, welche schnell mal beim Kochen entstehen, an. Daher ist das Risiko eines Fehlalarms bei einen normalen Rauchmelder in der Küche oder dem Bad sehr hoch. Hierfür wurden spezielle Hitzemelder konzipiert. Diese springen nicht auf Wasserdämpfe oder Kochdunst an. Aber auch in Räumen mit viel Staub, wie der Dachboden sind Hitzemelder ideal.

Der Standard Feuermelder in öffentlichen Gebäuden kennt jeder. Aber neben dem stylischen Aspekt, sind diese vor allem auch wichtig um früh genug vor Feuer zu warnen um alle rechtzeitig in Sicherheit bringen zu können.

Hitzemelder springen auf die Raumtemperatur an. Die meisten sind so eingestellt, dass sie ab 60 Grad Raumtemperatur Alarm geben. Inzwischen gibt es auch Hybrid Geräte, welche eine Kombination aus Hitze- und Rauchmeldern darstellen.

Ionisation-Funkrauchmelder

Die sogenannten I-Melder sind spezielle Funkrauchmelder, welche extrem sensibel auf kleine Rauchpartikel anspringen. Mit zwei unter Gleichspannung liegenden Elektroden wird die Luft im Inneren ionisierend gemacht, wodurch der Rauchmelder kleinste Störungen durch alle Partikel sofort erkennt und Alarm schlägt. Der Vorteil solcher Funkrauchmelder ist ihre hohe Sensibilität. Durch die Funktionsweise einer niedrigen radioaktiven Strahlung sind diese eher ungeeignet für die üblichen Haushaltsbereiche.

Diagramm zum Preis-Leistungs-Verhältnis der Funkrauchmelder

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Kaufkriterien im Funkrauchmelder Test 2021

Im Folgenden werden Ihnen die wichtigsten Kaufkriterien für den Funkrauchmelder Test gezeigt.

Anhand der folgenden Kriterien können Sie einzelne Modelle besser miteinander vergleichen und somit den besten Funkrauchmelder für sich finden.

Funkvernetzung

Zuerst interessant bei Funkrauchmeldern ist die Funkvernetzung. Bei Funkrauchmeldern ist schließlich das besondere, dass ein Rauchmelder Alarm gibt, aber alle im Haus montierten und vernetzten Rauchmelder dann ebenfalls Alarm geben, damit alle Personen im Haushalt auch ganz sicher alarmiert werden.

Je nachdem, welche Größe der Sets man kauft, kann man dieses Set vernetzen. Teilweise sind über 50 vernetzbare Geräte möglich. Die üblichen Set-Größen reichen von 2er-Sets bis zu 20er-Sets.

Die üblichen Set Größen sind:

  • 1 Set
  • 2er-Set
  • 3er-Set
  • 6er-Set
  • 12er-Set

Wichtig zu beachten ist hierbei die Haus- oder Wohnungsgröße wo Sie Ihre Funkrauchmelder zum Einsatz bringen wollen. In einer kleinen Wohnung könnten teilweise auch schon 2 Funkrauchmelder reichen. Besitzen Sie aber vielleicht ein großes Haus mit mehreren Stöcken, so sollten Sie darauf achten, das in jedem Stock eines der Sicherheitsgeräte vertreten ist. Sonst könnte es passieren, dass oben der Feueralarm anspringt, Sie es unten im Keller aber vielleicht nicht hören.

Sicherheit

Die Qualität und somit Sicherheit des Funkrauchmelders spielt natürlich auch eine wesentliche Rolle beim Kauf. In der ganz simplen Variante, sollten Sie darauf achten, wie lang die Garantie des Herstellers läuft. Garantien gehen teilweise von einem Jahr bis zu zwölf Jahren. Man könnte meinen, dass Hersteller mit geringer Garantie, selbst nicht ganz so großes Vertrauen in ihr Produkt haben, weshalb es sich hier empfiehlt ein Produkt mit einer möglichst langen Garantie zu erwerben.

Feuer kann auch sehr gemütlich sein. Im Haus möchte man es allerdings in den meisten Fällen nicht haben. Um auch das Gebäude zu schützen, helfen Feuermelder dabei rechtzeitig die Feuerwehr zu rufen und somit den Brand schnell zu löschen.

Trotzdem dürfen Sie nicht vergessen, dass Rauchmelder nach 10–15 Jahren trotzdem auch mal gewechselt oder erneuert werden sollten, da die Fehlalarme sich in den Jahren erhöhen können, durch etwaige Verschmutzung des Rauchmelder durch Staub oder andere Partikeln.

Stromversorgung/ Batterie

Die Stromversorgung der Funkrauchmelder findet in den meisten Fällen über eine Batterie statt. Die Lebensdauer dieser Batterien ist hierbei entscheidend. Viele werben mit langen Lebenszeiten – bis zu 12 Jahre. Steht nichts dabei, sollten Sie besser nochmal genauer hinschauen. Tatsächlich gibt es auch einige Batterien, wessen Lebenszeiten maximal ein Jahr betragen.

Bevor die Batterie dann tatsächlich aber leer ist, sollte das Gerät dies melden, woraufhin Sie diese dann austauschen können. Vergessen sollten Sie dies nicht, da ein sicherer Schutz dann nicht mehr gegeben werden kann. Also sollten Sie sich im Vorhinein überlegen, ob Sie ein Gerät kaufen wollen, wo Sie öfters mal die Batterie wechseln wollen oder lieber „einmal anbringen und dann ist’s fertig“.

Alternativen zu Funkrauchmeldern

Großartige Alternativen gibt es hier tatsächlich nicht. Um rechtzeitig vor Feuer zu warnen sind diese kleinen Sicherheitsgeräte wahre Helden. Ob man es haben möchte oder nicht, liegt natürlich an Ihnen, allerdings empfiehlt es sich natürlich in jedem Fall, um auf der sicheren Seite zu sein.

Weiterführende Links und Quellen

FAQ

Welcher ist der beste Funkrauchmelder?

Hier kommt es auf die Kriterien für Test und Vergleich an, aber auch auf individuelle Ansprüche. Wer ein solches Gerät besitzen möchte, legt gesteigerten Wert auf ein sicheres und geschütztes Leben. Viele Verbraucher schätzen eventuell aber auch Zusatzfunktionen wie ein großer Testknopf oder das Ausschalten des LED Blinken um ungestört schlafen zu können. Sie haben hier die Wahl zwischen vielen verschiedenen Geräten und Eigenschaften, bei identischen Grundfunktionen, welche sich qualitativ unterscheiden können.

Wie funktioniert ein Funkrauchmelder?

Auch hier kommt es prinzipiell auf die Art des Funkrauchmelders an. In den meisten Fällen funktioniert der herkömmliche Funkrauchmelder für den Gebrauch im privaten Bereich mithilfe des Streulichtverfahrens. In einer inneren Luftkammer werden Strahlen ausgesendet, welche auf Unterbrechungen durch Rauchpartikel mit Alarm reagieren.

Sind Funkrauchmelder Pflicht?

Das ist sehr abhängig vom Land und den Bundesländern. Aber auch von den örtlichen oder baurechtlichen Bestimmungen. So ist Deutschland ein Rauchmelder beispielsweise in Berlin und Brandenburg tatsächlich Pflicht für Wohnungen und Wohnhäuser. Die Pflicht gilt hier für alle Aufenthaltsräume und Gänge. In Österreich ist gesetzlich festgehalten, dass seit 2008 für Neu- und Umbauten in Tirol, Vorarlberg, Wien, Burgenland und Kärnten eine Rauchmelderpflicht besteht. In Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark gilt auch diese Pflicht seit 2015, 2013 und 2011 für Neu- und Umbauten. Nur in Salzburg gibt es hierfür noch keine Regelung.

Was löst einen Fehlalarm bei Funkrauchmeldern aus?

Ist die Messtechnik Ihres Feuermelder fehlerhaft, so kann es zu Fehlalarmen kommen. Aber auch bei einer beeinträchtigten Funktion des Rauchmelders oder der Ausfall einer der Gerätekomponenten kann zu einem Fehlalarm des Gerätes führen. Doch der wohl häufigste Fehler bei Fehlalarmen ist wohl ein vergessener Batteriewechsel. Genauso sollten Sie aber darauf achten, dass bei herkömmlichen Rauchmeldern auch Wasserdampf oder Dunst zu einem auslösen des Alarms führen könnte, wodurch ein herkömmlicher Rauchmelder eher weniger für die Küche oder das Bad beispielsweise geeignet sind. Wichtig hierbei zu beachten ist, dass Sie einen defekten Rauchmelder unbedingt gegen einen neuen austauschen sollten.

Wie schädlich sind Funkrauchmelder?

Tatsächlich ist speziell bei Funkrauchmeldern eine gewisse Strahlenbelastung vorhanden. Da Funkrauchmelder, wie sie ja schon heißen, über Funk arbeiten und dies Tag ein Tag aus, liegt auch die Strahlenbelastung dementsprechend hoch. Die einzige Alternative wären hier kabelgebundene Rauchmelder statt Funkrauchmelder. Diese kommunizieren über Kabel und senden daher keine Strahlen aus. Der sogenannte Elektrosmog wird aber auch durch andere Geräte wie beispielsweise WLAN-Router verursacht. Man sollte diesen Elektrosmog tatsächlich nicht unterschätzen, da Sie Ihren hier Körper tatsächlich einem gewissen Gesundheitsrisiko aussetzen. Als Möglichkeit gibt es bereits abschirmende Bettwäsche aber auch einen Abschirmbaldachin.

Wie stelle ich einen Funkrauchmelder ab?

Die meisten Rauchmelder besitzen einen großen Testknopf. Wird dieser für einige Sekunden gedrückt, so sollte sich der Rauchmelder abschalten. Hört der Rauchmelder noch immer nicht auf zu piepsen, obwohl gar kein Rauch vorhanden ist, können Sie die Batterie herausnehmen. Dann ist dieser sicher aus.

Wo bringt man den Funkrauchmelder an?

Ein Rauchmelder wird an der Decke montiert. Dort wird der Rauch am besten erkannt. Kleine Flure oder Räume mit unstabilen Decken stellen die Ausnahme dar. Hier können Sie den Rauchwarnmelder an der Wand montieren.

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