Medienkooperation

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Every. Foods im Test: Wie gut schmecken die veganen Bowls wirklich?

In unserem Test hat Every Foods acht schockgefrorene Bowls geliefert. Wir zeigen, was eine Portion kostet, wie viel Platz im Gefrierfach nötig ist und für wen sich das Abo lohnt.

* Wir verlinken mit sog. 'Affiliate-Links' auf Online-Shops und Partner, von denen wir unter Umständen eine Vergütung erhalten.

Zwölf Faltkartons füllen mehr als die Hälfte eines gewöhnlichen Gefrierteils mit drei Schubladen. Diese Rechnung steht bei Every Foods vor jeder anderen, denn die Gerichte kommen schockgefroren und bleiben gefroren, bis sie in die Pfanne wandern. Gekocht wird ausschließlich pflanzlich: kein Fleisch, kein Fisch, keine Milchprodukte, dafür Bowls, Currys und Pastagerichte. Die Frage ist, ob dieses Konzept die rund neun Euro pro Portion trägt, die der Shop dafür aufruft.

Every Foods im Urteil: solide Bowls zum Premiumpreis

Die Lieferung hat gehalten, was der Shop verspricht. Nach achteinhalb Minuten in der Pfanne stand ein Essen auf dem Tisch, das nicht nach Fertiggericht schmeckte, und das ist bei rein pflanzlicher Tiefkühlkost keine Selbstverständlichkeit. Wer sich mittags sonst für 13 bis 15 Euro etwas liefern lässt, spart hier Geld und isst besser.

Wer gegen selbst gekochtes Essen rechnet, zahlt dagegen spürbar drauf: 9,16 bis 9,24 Euro pro Gericht in den regulären Bundles, über 10,60 Euro in den Protein-Bundles. Dazu kommt eine Bedingung, die in keiner Werbung steht: Sie brauchen Platz im Gefrierfach, deutlich mehr, als die meisten Mietwohnungen hergeben. Gemessen an Juits veganer Auswahl und an dem, was im Tiefkühlregal des Supermarkts steht, ist das für Ein- und Zweipersonenhaushalte trotzdem das beste rein pflanzliche Angebot, das wir in Deutschland gesehen haben. Für Familien mit Sparbudget ist es das nicht.

Every Foods im Überblick: schockgefroren statt frisch gekocht

Every Foods ist ein Berliner Anbieter für schockgefrorene, zu 100 Prozent pflanzliche Fertiggerichte, die tiefgekühlt nach Hause geliefert und in Pfanne oder Mikrowelle in unter zehn Minuten aufgewärmt werden. Die relevante Abgrenzung läuft dabei in zwei Richtungen. Gegen die gekühlten Anbieter wie PrepMyMeal oder Factor: Dort tickt nach der Lieferung eine Uhr von wenigen Tagen, hier liegt das Essen monatelang bereit. Und gegen das Tiefkühlregal im Supermarkt: Dort zahlen Sie einen Bruchteil, bekommen aber selten ein vollwertiges veganes Gericht mit ganzen Zutaten.

Der Shop führt aktuell 50 aktive Produkte. Bestellen können Sie einzeln, als vorgefertigtes Bundle mit 12, 16 oder 20 Gerichten oder als frei zusammengestellte Box, jeweils als Einmalkauf oder im Abo.

Wer steckt hinter Every Foods?

Hinter der Marke steht die Every. GmbH am Paul-Lincke-Ufer 7c in 10999 Berlin, eingetragen beim Amtsgericht Charlottenburg unter HRB 221768 B. Geschäftsführer sind Casimir Rob und Benjamin Ahlers. Ein Lebensmittelkonzern steht also nicht dahinter, das Unternehmen ist eigenständig. Zwei Verwechslungen sind häufig: Der Shop läuft unter every-foods.com und nicht unter every.foods, und everyfoods.ch ist der Schweizer Ableger mit eigenem Geschäftskundenauftritt.

Every Foods im Test: acht Gerichte, eine Lieferung, ein Thermometer

Bestellung und Lieferung

Unsere Box vom 10. Juni 2026 war frei zusammengestellt und enthielt acht Gerichte: Tikka Masala, Green Curry, Truffle Wave, Ramen Bowl, Golden Curry, Udon Lava, Harvest Bowl und Balsamic Glaze Pasta. Der Box-Builder zeigt eine Fortschrittsleiste, die den kostenlosen Versand ab acht Produkten freischaltet, und filtert auf Wunsch nach High Protein, kalorienarm, glutenfrei, nussfrei oder sojafrei. Ein Ernährungsquiz vor der Menüansicht gibt es nicht.

Geliefert wurde am Freitag, dem 12. Juni, zwei Tage nach der Bestellung, damals per DPD und innerhalb des angekündigten Fensters von 8 bis 12 Uhr. Aktuell nennt der Shop für Deutschland UPS, Liefergrün und Dropp als Zusteller, in Berlin, Düsseldorf und Hamburg liefert Dropp auch am selben Tag. Der Umkarton war unbeschädigt, isoliert wurde mit Papierwolle und Trockeneis, das Thermometer zeigte beim Auspacken minus 16,8 Grad. Das ist ein gutes Ergebnis, denn Tiefkühlware muss durchgehend bei minus 18 Grad liegen, wobei beim Transport kurzzeitige Abweichungen von bis zu 3 Grad zulässig sind. Angetaut war nichts, es fehlte kein Gericht, und ausgelaufen war ebenfalls nichts. Im Gefrierfach halten sich die Gerichte laut Anbieter in der Regel bis zu ein Jahr (eat.every-foods.com, Stand: 27. Juli 2026), was den Vorrat zur eigentlichen Stärke des Konzepts macht.

Gewichte und Zubereitung in der Pfanne

Bei drei Gerichten haben wir die angegebene Füllmenge gegen die Waage geprüft. Tikka Masala: 400 Gramm deklariert, 412 Gramm gewogen. Truffle Wave: 380 gegen 388 Gramm. Udon Lava: 420 gegen 425 Gramm. Kein Gericht lag unter der Angabe, was in dieser Produktkategorie keine Selbstverständlichkeit ist.

Auf dem Karton stehen 7 bis 9 Minuten in der Pfanne. Gemessen haben wir 8 Minuten 30 mit einem Esslöffel Wasser in einer beschichteten Pfanne, also mitten im angegebenen Fenster. In der Mikrowelle dauert es 6 bis 7 Minuten. Die Anleitung steht auf der Kartonrückseite in Deutsch und Englisch, gespült werden müssen eine Pfanne und eine Schüssel. Falsch machen kann man dabei nichts.

Wie die Gerichte geschmeckt haben

Das Tikka Masala war der stärkste Teller im Test: eine dichte Kokosbasis, ausbalancierte Garam-Masala-Noten ohne bittere Spitze, Kichererbsen mit Biss und Spinat, der nicht zu Matsch zerfallen war. Bei der Truffle Wave hat uns überrascht, dass die Rigatoni nach dem Einfrieren und Aufwärmen al dente blieben. Das Pilzragout trug einen Trüffelton, der nicht synthetisch kippte, dafür ist das Gericht fettreicher als die Currys.

Udon Lava ist die Ausnahme, bei der man vorher wissen sollte, worauf man sich einlässt. Die dicken Udon-Nudeln und die knackigen Zuckerschoten sind hervorragend, das Chiliöl mit Tamari aber deutlich scharf. Wer empfindlich ist, braucht einen Löffel pflanzlichen Joghurt dazu. Bei allen drei Gerichten hat das Gemüse Farbe und Struktur behalten, statt wie bei billiger Tiefkühlkost grau und wässrig auf dem Teller zu landen.

Das Sortiment: 50 Produkte, alle rein pflanzlich

Die Karte ist breiter, als der Bowl-Begriff vermuten lässt. Neben den Signature Bowls stehen Reisgerichte, Nudelgerichte, Currys und Dals, geröstetes Gemüse, Suppen und Eintöpfe sowie Frühstücksgerichte im Shop, dazu Desserts und Add-ons wie Eis für 6,49 Euro oder Shot-Sets für 17,49 Euro.

Es gibt nur eine Ernährungslinie, nämlich vegan. Neben dem Dauersortiment rotieren monatliche Bundles, im Sommer 2026 etwa das Summer Balance Bundle und ein Members Bundle für August.

Alternativen zu Every Foods (und die Verwechslung mit ever.kitchen)

Juit ist die nächstliegende Alternative, weil dort dasselbe Tiefkühlprinzip läuft: Gerichte auf Abruf, monatelang lagerfähig, ohne Wochenplan. Die Auswahl ist deutlich breiter, allerdings nicht rein pflanzlich, sodass Sie im Katalog wieder filtern müssen.

Juit: gesund essen ohne Kochen und ohne Abo
Ausgewogene Gerichte ohne künstliche Zusatzstoffe, schockgefrostet geliefert und in wenigen Minuten fertig. Kein Abo und keine Mindestbestellung, du bestellst nur dann, wenn es in deinen Alltag passt. Ab ca. 7,89 € pro Gericht.

PrepMyMeal und Fittaste lösen ein anderes Problem: Beide fahren den Eiweißgehalt pro Portion deutlich höher, als es mit pflanzlichen Zutaten geht, und liegen bei 35 bis 45 Gramm statt bei 15 bis 23. Der Preis dafür ist Fleisch auf dem Teller und ein anderes Format, gekühlte Schalen mit wenigen Tagen Frist beim einen, ungekühlt lagerfähige Gläser beim anderen.

Billiger wird es nur im Tiefkühlregal des Supermarkts, etwa bei Frosta. Dort zahlen Sie einen Bruchteil, verzichten aber auf die freie Zusammenstellung und finden vegane Gerichte in dieser Machart selten.

Wer stattdessen lieber selbst mit frischen Zutaten kocht statt tiefgekühlt aufzuwärmen, ist mit einer klassischen Kochbox besser bedient.

Eine Namensverwechslung sollten Sie kennen: ever.kitchen ist ein anderes Unternehmen und hat mit Every Foods nichts zu tun.

Every Foods Preise: was eine Portion tatsächlich kostet

Einzeln kostet jedes Gericht 8,99 Euro. Wer im Bundle bestellt, drückt den Portionspreis kaum, weil die Rabattstaffel flach ist.

BestellungGesamtpreisPreis je Gericht
Einzelgericht8,99 €8,99 €
Summer Balance Bundle, 12 Gerichte109,88 €rund 9,16 €
Summer Balance Bundle, 16 Gerichte147,84 €rund 9,24 €
Summer Balance Bundle, 20 Gerichte184,80 €rund 9,24 €
Protein Bundle, 16 Gerichte169,98 €rund 10,62 €
Protein Bundle, 20 Gerichte213,32 €rund 10,67 €

Die großen Bundles sind pro Portion nicht günstiger als die kleinen, die Protein-Variante kostet gut 1,40 Euro Aufschlag je Gericht. Fertige Programme liegen darüber: der 10 Day Reset Plan bei 215,78 Euro, der Perfect Portions Plan Complete bei 236,75 Euro (Preise geprüft am 27. Juli 2026).

Eine Mindestbestellmenge gibt es nicht, ein einzelnes Gericht können Sie also bestellen. Praktisch entscheidet trotzdem eine Zahl: Standard Express kostet 5,99 Euro und entfällt ab acht Produkten, Morning Express mit Zustellung vor 12 Uhr kostet 7,99 Euro, ab acht Produkten 4,99 Euro. Bestellen Sie deshalb nie weniger als acht Gerichte, sonst zahlen Sie den Versand auf einen ohnehin hohen Portionspreis obendrauf.

Auf Vergleichsportalen stehen Angaben ab 6,49 oder 6,99 Euro pro Gericht. Der Live-Shop gibt das nicht her: Solche Werte stammen aus Abo- oder Aktionspreisen und taugen nicht als Kalkulationsgrundlage.

Gutschein und Rabattcode: die 40 Euro im Abo sind der eigentliche Nachlass

Der wirksamste Rabatt bei Every Foods ist kein Code, sondern das Abo: 40 Euro Nachlass auf die ersten vier Lieferungen. Das sind 10 Euro pro Lieferung, bei einer 12er-Box gut 0,80 Euro je Gericht. Danach greift wieder der volle Bundlepreis.

Die 40 Euro sind also eine einmalige Anschubprämie und kein dauerhafter Preisvorteil. Gutscheincodes aus Foren sind oft abgelaufen oder an einzelne Kooperationen gebunden.

Abo, Pause und Kündigung: die Verlängerung ist voreingestellt

Der einzige echte Reibungspunkt im Test lag nicht beim Essen, sondern im Checkout: Die automatische Verlängerung ist nach dem Kauf standardmäßig aktiv. Wer die nächste Lieferung nicht will, überspringt oder pausiert sie im Kundenkonto. Im Lieferkalender genügt dafür ein Klick, man muss nur daran denken. Eine verbindliche Bearbeitungsfrist nennt der Shop öffentlich nicht, planen Sie also mit Vorlauf.

Die Kündigung haben wir bis zum Ende durchgeklickt: Konto öffnen, Abo verwalten, kündigen, eine einzige Frage nach dem Grund beantworten, fertig. Die Bestätigungsmail kam sofort, ohne Warteschleife und ohne verstecktes Untermenü. Das entspricht der Rechtslage, denn für online abgeschlossene Dauerverträge gilt in Deutschland seit dem 1. Juli 2022 die Pflicht zum leicht zugänglichen Kündigungsbutton. Umgesetzt wird sie längst nicht überall so sauber. Eine Support-Anfrage per Mail zu Nussspuren beantwortete ein Mensch nach 3 Stunden 15 Minuten.

Was andere Kundinnen und Kunden berichten

Das deutsche Profil von every-foods.com kommt auf 4,1 von 5 aus 5.752 Bewertungen (Trustpilot, Stand: Juli 2026). Die Verteilung sagt mehr als der Mittelwert: 70 Prozent vergeben fünf Sterne, 15 Prozent vier, aber 6 Prozent nur einen. Das sind über 340 Bestellungen, bei denen etwas grundlegend schiefging.

Diese Ein-Stern-Bewertungen kreisen fast alle um zwei Punkte, und beide betreffen nicht das Essen. Der erste ist die Kühlkette auf der letzten Meile: Sendungen, die über ein Wochenende beim Zusteller liegen bleiben, im Hausflur abgestellt werden oder halb aufgetaut ankommen. Der zweite ist das Abo, dessen automatische Verlängerung mehrfach als undurchsichtig beschrieben wird, samt Lieferungen, mit denen die Besteller nicht mehr gerechnet hatten.

Unsere Lieferung kam mit minus 16,8 Grad einwandfrei an, ging aber auch an eine Adresse, an der jemand zu Hause war, und die Verlängerung war nach dem Kauf tatsächlich voreingestellt. Wählen Sie den Liefertag deshalb bewusst und prüfen Sie den Abo-Status direkt nach der ersten Bestellung.

Ist Every Essen gesund?

Ernährungsphysiologisch ist das Konzept besser als der Ruf des Fertiggerichts. Die Gerichte liegen zwischen 400 und 610 Kalorien, arbeiten mit erkennbaren ganzen Zutaten wie Kichererbsen, Spinat, Pilzen und Zuckerschoten in den Gerichten unserer Box und kommen laut Anbieter ohne Zusatzstoffe aus. Weil einzeln schockgefroren wird, behalten Gemüse und Hülsenfrüchte Struktur und Farbe.

Zwei Einschränkungen gehören dazu. Erstens der Proteingehalt: Nach den Nährwertangaben auf den Verpackungen unserer Lieferung liegen die Gerichte bei 15 bis 23 Gramm pro Portion. Für ein Mittagessen ist das ordentlich. Wer im Kraftsport mit der verbreiteten Zielmarke von 40 Gramm je Mahlzeit plant, muss Tofu, Tempeh oder einen Shake danebenstellen. Zweitens das Salz. Bei den sojasaucenlastigen Nudelgerichten wie Udon Lava standen auf den Kartons unserer Box 2,2 bis 2,8 Gramm je Portion. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt höchstens 6 Gramm Salz am Tag, ein solches Gericht deckt davon also fast die Hälfte. Ein Bio-Siegel führt der Anbieter nicht, geworben wird mit Vollwertigkeit.

Wo kann man Every kaufen: Shop, REWE oder Amazon?

Every steht auch im Handel, was viele nicht wissen. Bei REWE ist die Marke gelistet und lässt sich im Onlineshop über die Markenseite bestellen oder im Markt abholen. Welche Märkte die Gerichte führen, zeigt der Store Finder auf every-foods.com. Auf Amazon.de stehen einzelne Artikel wie die Green Boost Bowl mit 450 Gramm, über Amazon Fresh sind weitere Gerichte verfügbar.

Für einen Probelauf ist der Supermarkt der günstigere Weg: eine einzelne Schale, kein Versand, keine Abo-Entscheidung. Sobald Sie regelmäßig planen, kippt die Rechnung, denn das komplette Sortiment, die Bundles mit 12 bis 20 Portionen und den Einstiegsrabatt gibt es nur im eigenen Shop.

Vor- und Nachteile von Every Foods

Dafür spricht:

  • Kühlkette im Test eingehalten, minus 16,8 Grad bei Ankunft, nichts angetaut
  • Portionsgewichte auf oder leicht über der Deklaration
  • Fertig in achteinhalb Minuten, Abwasch sind eine Pfanne und eine Schüssel
  • Kündigung in vier Klicks ohne Rückhalteschleife

Dagegen spricht:

  • 9,16 bis 10,67 Euro pro Gericht, deutlich über dem Kategoriedurchschnitt
  • Hoher Platzbedarf im Gefrierfach
  • Automatische Verlängerung ist nach dem Kauf voreingestellt
  • Nur eine Ernährungslinie, keine Option mit Fleisch oder Fisch
  • 15 bis 23 Gramm Protein reichen für hartes Krafttraining nicht

Für welche Haushalte Every Foods wirklich passt

Der Platz im Gefrierfach entscheidet vor dem Preis. Eine 20er-Bestellung sind 20 Faltkartons, die alle gleichzeitig ankommen und gefroren bleiben müssen. Wer keine separate Truhe hat, bleibt besser bei 8 bis 12 Gerichten und bestellt öfter nach.

Den größten Nutzen hat, wer vegan lebt und es leid ist, dass die pflanzliche Option überall die Restekategorie ist: im Tiefkühlregal zwei Sorten, in der Kantine der Beilagenteller, beim Lieferdienst die Pizza ohne Käse. Hier ist das ganze Sortiment pflanzlich, ohne Etikettenlesen und ohne Rückfrage nach Butter in der Sauce. Wer in einem gemischten Haushalt lebt, deckt damit außerdem die vegane Person am Tisch ab, ohne zweimal zu kochen.

Wer lieber selbst mit frischen Zutaten vegan kocht, findet in unserer veganen Kochbox im Vergleich die passenden Anbieter. Wer nicht ganz so streng isst, hat in der Übersicht zum vegetarischen Kochen noch mehr Auswahl.

Der zweite Fall, für den der Vorrat gemacht ist, ist das Wochenbett: warme, vollwertige Mahlzeiten, die ohne Planung, ohne Einkauf und ohne freie Hand verfügbar sein müssen. Zwölf Gerichte im Fach sind dann zwölf Tage weniger Organisation.

Für Familien mit vier Essern und knappem Budget rechnet sich das nicht, ebenso wenig für alle, die sonntags ohnehin Reis und Gemüse für die Woche vorkochen.

Fazit zum Every-Foods-Test

Every Foods liefert, was in der veganen Tiefkühlkost selten zusammenkommt: ehrliche Zutaten, ehrliche Portionsgewichte und Gerichte, die nach acht Minuten in der Pfanne wirklich schmecken. Der Preis bleibt der Knackpunkt. Bei gut 9,20 Euro pro Portion tritt der Anbieter gegen den Lieferdienst an, und in diesem Vergleich gewinnt er deutlich. Machen Sie vor der ersten Bestellung trotzdem den einfachsten Test: Räumen Sie eine Schublade frei und zählen Sie, wie viele Kartons hineinpassen. Danach wissen Sie, ob acht, zwölf oder zwanzig Gerichte die richtige Bestellgröße sind.

Häufige Fragen zu Every Foods

Wie lange halten sich die Gerichte im Gefrierfach?

Laut Anbieter in der Regel bis zu ein Jahr (Stand: 27. Juli 2026). Maßgeblich ist das Mindesthaltbarkeitsdatum auf dem jeweiligen Karton. Wichtig ist die durchgehende Kühlung: Angetaute Ware gehört nicht zurück ins Gefrierfach, sondern zeitnah in die Pfanne.

Kann man die Bowls in der Mikrowelle zubereiten?

Ja, in der Mikrowelle dauert es 6 bis 7 Minuten, in der Pfanne 7 bis 9 Minuten. Aufgetaut werden muss vorher nichts, die Gerichte kommen direkt aus dem Gefrierfach in Pfanne oder Schüssel.

In welche Länder liefert Every Foods?

Der Shop liefert nach Deutschland, in die Niederlande, nach Belgien, Luxemburg, Dänemark, in die Schweiz und nach Liechtenstein. In Deutschland arbeitet Every Foods mit UPS, Liefergrün und Dropp, für Österreich nennt der Shop UPS und DPD. In Berlin, Düsseldorf und Hamburg ist eine Zustellung am selben Tag möglich.

Wie viel Platz braucht eine Bestellung im Gefrierfach?

Jedes Gericht kommt als eigener Faltkarton, und die gesamte Bestellung trifft auf einmal ein. In einem gewöhnlichen Gefrierteil mit drei Schubladen füllen zwölf Gerichte mehr als die Hälfte des Volumens, für 16 oder 20 Portionen brauchen Sie eine separate Truhe. Räumen Sie vor dem Liefertag entsprechend vor.