Deutlich weniger Autos verkauftVW rutscht weiter ab: Gewinn bricht um fast 30 Prozent ein

Markenhochhaus des Volkswagenwerks Wolfsburg.
Düstere Stimmung nach dem ersten Quartal 2026: der Gewinn des VW-Konzerns ist erneut deutlich gesunken. (Symbolbild)
picture alliance / Daniel Kalker

Immense Gewinneinbußen bei VW!
Das Jahr 2026 startet für den Konzern mit einem erneuten Gewinnrückgang. In den ersten drei Monaten schrumpfte das VW-Ergebnis um mehr als 25 Prozent. Für den Autohersteller aus Wolfsburg bedeutet das: neue Strategien und noch mehr sparen.

Klare Flaute im ersten Quartal

Es ist ein bitteres Ergebnis für den größten Autobauer Europas: nach dem Abzug von Steuern bleibt dem VW-Konzern für das erste Quartal unter dem Strich nur noch ein Gewinn von 1,56 Milliarden Euro. Das entspricht einem Rückgang von 28,4 Prozent, wie es in einer Mitteilung von VW heißt. Im ersten Quartal 2025 hatte der Autoriese unterm Strich noch 2,19 Milliarden Euro verdient. Das waren damals bereits 41 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. „Kriege, geopolitische Spannungen, Handelsbarrieren, verschärfte Regulatorik und ein harter Wettbewerb sorgen für Gegenwind”, heißt es vom Konzernchef Oliver Blume laut Mitteilung.

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USA und China drücken auf Verkaufszahlen

Vor allem in China und den USA hat der Autohersteller mit sinkenden Verkaufszahlen zu kämpfen. Das drücke weltweit die Zahl der Auslieferungen im Konzern, aber besonders in China und Nordamerika gingen die Auslieferungen im ersten Quartal zurück. Zuwächse in Europa konnten das nicht ausgleichen.

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Neues Geschäftsmodell soll kommen

Die Sparbemühungen des Konzerns zeigen laut Konzernchef aber Wirkung: „Unsere Kostenarbeit trägt Früchte”, sagte Blume. „Das finanzielle Ergebnis zeigt gleichzeitig: Um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und nachhaltig zu stärken, müssen wir unser Geschäftsmodell konsequent weiterentwickeln.”

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Seit dem Start der Sparprogramme 2024 habe sich die Welt verändert, erklärt Finanzvorstand Arno Antlitz: „Zölle sind hinzugekommen, der Wettbewerb in China verschärft sich weiter und chinesische Anbieter exportieren zunehmend Wettbewerbsdruck nach Europa.”. Die bisher geplanten Kostensenkungen reichen in Anblick dessen nicht aus. Der Konzern hat bereits Anfang der Woche angekündigt, seine Sparbemühungen zu verstärken und sein Geschäftsmodell grundlegend zu verändern. (ela)

Verwendete Quellen: dpa