Anzeige gegen Jérôme B. Hat der Lyhanna-Verdächtige schon ein anderes Mädchen vergewaltigt?

Jérôme B. war der Familie von Lyhanna bekannt, hatte Kontakt zu dem Mädchen und geriet bereits früher wegen unangemessenen Verhaltens gegenüber einer Schülerin in Schwierigkeiten.
Jérôme B. war der Familie von Lyhanna bekannt, hatte Kontakt zu dem Mädchen und geriet bereits früher wegen unangemessenen Verhaltens gegenüber einer Schülerin, in Schwierigkeiten.
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Hätte Lyhannas Verschwinden verhindert werden können?
Seit Tagen findet eine großangelegte Polizei-Fahndung in Frankreich statt, um das vermisste Mädchen Lyhanna (11) zu finden. Der Hauptverdächtige Jérôme B. befindet sich aktuell in Untersuchungshaft. Doch jetzt wendet sich plötzlich eine weitere Mutter an die Öffentlichkeit: Bereits im Jahr 2025 hat sie Jérôme B. wegen mehrfacher Vergewaltigung ihrer damals zehnjährigen Tochter Rosa angezeigt!

Jérôme B. soll zehnjähriges Kind vergewaltigt haben – vor Lyhannas Verschwinden!

Jérôme B. ist am vergangenen Montag, dem 1. Juni 2026, wegen Entführung und Freiheitsberaubung eines minderjährigen Kindes angeklagt worden. Der Verdächtige soll für das Verschwinden des vermissten elfjährigen Mädchens Lyhanna (11) verantwortlich sein. Doch noch während die Polizei händeringend nach Lyhanna sucht, kommen düstere Vorwürfe aus Jérôme B.s Vergangenheit ans Licht: Der Hauptverdächtige soll bereits ein zehnjähriges Kind vergewaltigt haben!

Bereits am 22. August 2025 wurde Jérôme B. wegen mehrfacher Vergewaltigung eines zehnjährigen Mädchens durch die Mutter angezeigt, wie das französische Nachrichtenportal BFMTV offenbart. Bei dem damals zehnjährigen Mädchen Rosa soll es sich um eine Freundin der Tochter von Jérôme B. handeln, die regelmäßig bei ihm zu Hause war.

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Sie war erst 10 Jahre alt! Jetzt spricht die Mutter des mutmaßlichen Vergewaltigungsopfers

„Als mein Ex-Partner fragte: ‚Hat er dich vergewaltigt?‘, antwortete meine Tochter: ‚Ja‘“, erzählt Audrey, die Mutter des damals zehnjährigen Mädchens, gegenüber BFMTV. Ihre Tochter Rosa habe sich ihr und ihrem Ex-Partner damals anvertraut. „Sie hat uns von den Penetrationen erzählt und gesagt, dass es ihr sehr wehgetan habe“, erklärt Rosas Mutter, die anschließend zusammengebrochen sei.

Aber: Jérôme B. habe das junge Mädchen nach den Taten massiv unter Druck gesetzt und mit Selbstmord gedroht, sollte sie ihre Aussage nicht zurücknehmen, so BFMTV. „Er sagt, er werde sich erhängen, wenn sie nicht zugibt, dass sie gelogen hat“, erklärt Audrey. Aus Angst soll die damals zehnjährige Rosa ihre Beschuldigungen zurückgezogen haben.

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Doch Audreys Mutter zeigte Jérôme B. im August 2025 dennoch in Toulouse an. Aber bis heute ist der Verdächtige in dieser schwerwiegenden Angelegenheit noch immer nicht vernommen worden, wie BFMTV berichtet.

Trotz Vergewaltigungsanzeige! Jérôme B. erst nach Lyhannas Verschwinden in Untersuchungshaft

Mein Mandant gilt weiterhin als unschuldig, er wurde im Rahmen dieser Ermittlungen nie angehört, nie befragt“, betont eine der Anwältinnen von Jérôme B. gegenüber BFMTV – und das, obwohl die Anzeige bereits vor neun Monaten eingereicht worden ist.

Audrey, die Mutter eines des mutmaßlichen früheren Opfers von Jérôme B., ist sich daher sicher: Das Verschwinden der elfjährigen Lyhanna hätte verhindert werden können. Die Justiz hätte lediglich schneller handeln müssen.

Das Mädchen wurde zuletzt am 29. Mai 2026 im Auto des Angeklagten gesehen. Noch fehlt jede Spur der vermissten Elfjährigen. Jérôme B. ist zwar in Untersuchungshaft, schweigt aber.

Verwendete Quellen: BFMTV, BFMTV