Howard (6), Kaleb (8) und EJ (9) ertrinken Mutter verliert drei ihrer sechs Kinder in einem vermeintlich zugefrorenen See

Im US-Bundesstaat Texas sind am Montag drei Kinder beim Spielen auf einem teilweise zugefrorenen Teich ertrunken.
Im US-Bundesstaat Texas sind am Montag drei Kinder beim Spielen auf einem teilweise zugefrorenen Teich ertrunken.
CNN

„Plötzlich ging alles ganz schnell!”
Drei Brüder sterben im US-Bundesstaat Texas in einem See. Sie wollen gemeinsam spielen, als plötzlich einer der Brüder im vermeintlich gefrorenen See einbricht. Auch ihre Mutter kann den Jungen nicht helfen.

Kinder unterschätzten wohl die Gefahr

Der Unfall ist am Montag (26. Januar) in der Kleinstadt Bonham passiert. Zunächst ist der jüngste Bruder Howard (6) im Eis eingebrochen – seine acht und neun Jahre alten Brüder wollen ihm zu Hilfe kommen, doch sie brechen ebenfalls im dünnen Eis ein.

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Im Interview mit CNN erzählt die Mutter der Kinder, sie habe ihre Kinder noch gewarnt und ihnen verboten, in der Nähe des Wassers zu spielen. Der See befindet sich nur 30 Meter vom Haus der Familie entfernt.

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Mutter versuchte noch, ihre Jungen zu retten

Als sie mitbekam, dass die Jungen ins Wasser gefallen waren, habe sie sofort versucht, die drei zu retten, sagt die Mutter im Interview mit CNN. Aber auch sie sei immer wieder im Eis eingebrochen: „Ich versuchte, jedem Einzelnen von ihnen zu helfen, aber ich war allein und konnte ihnen nicht allen helfen.”

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Alle drei Jungen ertrinken im eiskalten Wasser. Die beiden älteren Jungen seien von den Rettungskräften und Nachbarn mit einem Seil aus dem eisigen See gezogen worden. Sie starben demnach wenig später im Krankenhaus. Der dritte Bruder konnte erst nach einer längeren Suchaktion im Teich gefunden werden. Auch für ihn kam jede Hilfe zu spät. (sbo)

Verwendete Quellen: CNN