„Das Meer ist gefährlich!”Tödliche Falle im Urlaubsparadies! Drei Jungen (†12, †13) sterben bei Bade-Drama in Spanien

Es sollten unbeschwerte Stunden am Meer werden!
Doch sie endeten in einer unfassbaren Tragödie. An einem Strand in Tarragona (Spanien) wurden hohe Wellen zur tödlichen Falle für eine Gruppe von Freunden. Drei Jungen kamen ums Leben. Jetzt trauert eine ganze Stadt – und stellt sich die Frage: Hätte das Unglück verhindert werden können?
Von sechs Freunden konnten sich nur drei retten
In Spanien sind drei Jungen beim Baden nahe Tarragona im Nordosten Spaniens ums Leben gekommen. Wie der regionale Rettungsdienst am Sonntag (21. Juni) mitteilte, ereignete sich das Unglück am 19. Juni am Strand von Arrabassada. Sechs Jungen waren dort von einem Felsbereich ins Meer gesprungen. Ein malerischer, aber tückischer Ort: Die Felsen liegen laut El Pais außerhalb des Sichtbereichs der Rettungsschwimmer. Und an jenem Tag wehte bereits die gelbe Flagge – ein Warnsignal, das auf gefährlichen Wellengang hinweist.
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Plötzlich waren drei der Jugendlichen nicht mehr zu sehen. Sie gerieten in die gewaltige Strömung und schafften es nicht mehr aus eigener Kraft zurück ans Ufer. Ihre drei Freunde, die sich an den Strand retten konnten, alarmierten sofort die Rettungsschwimmer. Ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit begann und ein Großaufgebot an Helfern wurde mobilisiert. Sechs Krankenwagen, ein Rettungshubschrauber, Feuerwehr, Polizei, das Rote Kreuz und die Seenotrettung eilten zur Unfallstelle.
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Ein lokales Boot fand einen der Jungen bewusstlos im Wasser treibend. Ein Rettungsschwimmer zog den Zweiten aus den Wellen, während der Dritte von einem Hubschrauber aus der Luft geborgen wurde. Ein zwölfjähriger Junge starb trotz Wiederbelebungsversuchen noch am Strand, zwei 13-jährige Jungen starben später im Krankenhaus, wie der Rettungsdienst mitteilte.
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Warnung und bittere Fragen
Der Regionalpräsident von Katalonien, Salvador Illa, zeigte sich erschüttert über die Todesfälle und erklärte im Onlinedienst X, „es gibt keine Worte in einem Moment so großer Trauer”. Das psychologische Notfallteam des Rettungsdienstes betreute seit dem Unglück insgesamt 52 Personen – Freunde, Familienmitglieder, Zeugen. Der Stadtrat von Tarragona rief drei Tage offizielle Trauer aus. Am Sonntagmittag versammelten sich rund 300 Menschen vor dem Rathaus zu einer Schweigeminute.
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Auch der Bürgermeister von Tarragona, Rubén Viñuales, fand deutliche Worte: „Das Meer ist gefährlich. Man muss alle Sicherheitsvorkehrungen treffen und keine unnötigen Risiken eingehen. Und auf keinen Fall von Felsen springen.” Stadtrat Guillermo García appellierte an alle Badegäste, die Anweisungen der Rettungsschwimmer zu befolgen – und erinnerte daran, dass das Baden in Felsenzonen grundsätzlich verboten ist.

Doch diese Worte kommen für die drei Freunde zu spät. Drei Familien trauern. Und eine ganze Stadt fragt sich, wie es sein kann, dass dieser Sommertag am Meer für die Kinder zum letzten werden konnte. Mit dem Tod der drei Jungen aus Tarragona stieg die Zahl der Badetoten an Kataloniens Stränden innerhalb eines einzigen Wochenendes auf vier – ein erschütternder Wert, der die Debatte über Strandsicherheit neu entfachen dürfte.
Verwendete Quellen: dpa, El Pais
































