Menschen mussten aus Trümmern befreit werdenNotstand nach Erdbeben in Andalusien! Behörden warnen alle in der Region

Die beliebte Touristenstadt Granada wurde von einem Erdbeben erschüttert.
Die beliebte Touristenstadt Granada wurde von einem Erdbeben erschüttert.
picture alliance / Shotshop | Jürgen Wiesler

„Bleiben Sie ruhig!”
Ein mittelschweres Erdbeben hat den Süden Spaniens erschüttert. Das Epizentrum liegt am Südrand der historisch bedeutenden Stadt Granada. Die Behörden haben einen Notfallplan aktiviert.

Erdbeben der Stärke fünf erschüttert Granada

Ein Erdbeben der Stärke fünf hat am frühen Samstagmorgen die südspanische Stadt Granada erschüttert. Das Beben ereignete sich laut Geoforschungszentrum (GFZ) in einer Tiefe von 10 Kilometern. Dabei seien an Häusern und Autos Schäden entstanden, teilte die Regionalregierung mit. Über mögliche Verletzte sei nichts bekannt. Das Beben ereignete sich kurz nach 1.00 Uhr im Großraum Alhendin. Der andalusische Rettungsdienst befreite mehrere Menschen aus beschädigten Gebäuden.

Auf Fernsehbildern des Senders TVE waren Trümmer auf den Straßen und demolierte Fahrzeuge in der beliebten Touristenstadt zu sehen. Die Stadt ist unter anderem berühmt für die mittelalterliche Burg Alhambra, ein herausragendes Beispiel maurischer Architektur, das zum Unesco-Weltkulturerbe zählt.

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Behörden haben den Notstand ausgerufen

Die Behörden hätten den Notstand ausgerufen, teilte der Vizepräsident der andalusischen Regionalregierung, Antonio Sanz Cabello, auf der Online-Plattform X mit. Er rief die Bevölkerung zur Besonnenheit auf.

„Wenn Sie in Granada sind, das Erdbeben gespürt haben, es Ihnen gut geht und Ihr Haus keine Schäden aufweist, bleiben Sie ruhig und vermeiden Sie es, Gebäude unnötig zu betreten und zu verlassen.” Wer sich auf der Straße aufhalte, solle sich zudem von Fassaden, Gesimsen, Balkonen, Mauern und anderen Elementen fernhalten, die herabfallen könnten. (reuters/dpa/vho)

Verwendete Quelle: Reuters, dpa