Nach Ikea kommt Rusta!: RTL-Reporter blicken hinter die Kulissen des neuen Schweden-Imports
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Rusta will Deutschland erobern! Der erfolgreichste Nonfood-Discounter Skandinaviens expandiert hierzulande und setzt dabei auf günstige Preise, ein festes Sortiment und immer wieder neue Deko-Trends. Im Video zeigen wir, wie Rusta seine Produkte entwickelt, warum in Stockholm schon im Sommer Weihnachten beginnt und welcher Artikel in Deutschland überraschend zum Verkaufsschlager geworden ist. Und wir besuchen einen geheimen Testladen, der für Kameras eigentlich tabu ist...
Stockholm. Hier entstehen die Ideen, mit denen Rusta Deutschland erobern will. Als erstes Kamerateam dürfen wir heute in die Unternehmenszentrale des Non Food Discounters. Hier in Stockholm bekommen wir exklusive Einblicke, die eigentlich nur für Mitarbeiter bestimmt sind. Per Wennerström gehört zur obersten Führungsebene bei Rusta. Er entscheidet mit, wie das Unternehmen weiter wächst. Auf den ersten Blick wirkt die Zentrale wie ein modernes Büro. Viele der 350 Mitarbeiter sind bereits im mit Sommerurlaub. Doch wir treffen gleich eine Produktentwicklerin, der das gelungen ist, wovon viele Ihrer Kollegen träumen. Ich zeige euch meinen Lieblingsplatz im Büro. Vorbei an unzähligen Artikeln wollen wir natürlich wissen. Was ist denn hier der Bestseller? Er zeigt Handtücher. "Ich denke, das hier ist ein interessantes Modell. Wir nennen das hier Emma. Du kannst es in verschiedenen Farben und Größen kriegen. Wir kaufen das in sehr, sehr großen Mengen und kriegen dadurch einen guten Preis vom Hersteller. Bedeutet, wir können es zu einem erschwinglichen Preis anbieten, aber trotzdem haben wir eine super Qualität für den Kunden." Das Emma Handtuch mit 100 % Baumwolle gibt es ab 2,99 € auch in Deutschland beliebt. Aber was bei uns am meisten im Einkaufswagen landet, damit hätte bei Rusta niemand gerechnet. Was zeigen wir gleich. Der Weg von der ersten Idee bis zum Verkauf in der Filiale ist lang. "Es dauert einfach Jahre, bis man wirklich gute Produkte entwickelt hat. Wenn man das Sortiment ständig verändert, besteht die Gefahr, dass man genau diese erfolgreichen Produkte verliert. Gleichzeitig braucht man aber auch immer wieder etwas Neues. Gerade zu Weihnachten wollen die Kunden aktuelle Trends, neue Ideen und Produkte, die sie so noch nicht gesehen haben." Weihnachten beginnt hier schon deutlich früher. Während draußen noch Sommer ist, wird bereits an den neuen Weihnachtsartikeln gearbeitet. Denn Rusta plant, dieses Jahr rund 30 bis 40 Prozent neuer Artikel ins Sortiment aufzunehmen. Und wir sind die Ersten, die die sehen dürfen. Dafür geht's für uns runter in den Keller. Spätestens hier wird klar: Das, was uns Per Wennerström gleich zeigt, ist streng geheim. Also eigentlich sind Aufnahmen hier strengstens verboten, aber wir bekommen einen kleinen Vorgeschmack, was uns vielleicht schon an Weihnachten in den Filialen erwartet. Und plötzlich stehen wir in einer nachgebauten Rusta-Filiale. "Das hier ist ein Testladen. Hier können wir gucken, wie wir die Produkte präsentiert haben wollen. In jedem Laden sieht es aus wie hier." Regale, Dekorationen, Laufwege. Alles aufgebaut wie in einem echten Markt. Hier testet Rusta im Verborgenen, wie die Filialen zur Weihnachtszeit aussehen sollen und welche Produkte wo platziert werden. Ist das entschieden, werden die Pläne und Fotos für alle Filialen gemacht. Durch die Standardisierung ist es zum einen einfacher für die Kunden, die sich schnell in der Filiale orientieren können. Aber es ist auch einfacher für die Mitarbeiter, falls sie den Standort wechseln. Der schwedische Konzern feiert dieses Jahr 40-jähriges Bestehen, hat über 4.000 Beschäftigte weltweit und will jetzt Deutschland erobern. Hinter den Artikeln stecken neben jahrelangen Marktanalysen auch Ideen von echten Menschen. Linda arbeitet seit fünf Jahren für Rusta. "Also, wir haben hier diesen Spiegel. Der heißt Linda. Der ist nach mir benannt. Es ist mein kleines Baby. Wir wussten nicht, ob der gut ankommt, aber jetzt ist er einer von den meistverkauften Produkten." Lindas Spiegel gehört inzwischen zum Grundsortiment und kommt so gut an, dass sie inzwischen sogar einen zweiten entwickelt hat: "Das hier ist die große Schwester von Linda. Der heißt Mona und der ist nach meiner großen Schwester benannt. Das ist echt lustig." Die Idee dahinter: Rusta will so die Kreativität der Mitarbeiter fördern. Und plötzlich wird aus einem Massenprodukt etwas ganz Persönliches. Was verkauft sich in Deutschland am besten? "Dass sich das so gut in Deutschland verkauft, damit haben wir nicht gerechnet. Aber dieses spezielle Wandpaneel ist super beliebt in Deutschland", erklärt Per. Ein Deko Accessoire für die Wand, der Verkaufsschlager der Deutschen. Der Erfolg lässt Rusta groß denken: "Wenn du in Deutschland erfolgreich bist, dann schaffst du es überall."
