Dramatische Szenen am WanderwegKinder flüchten in den Wald – Kühe verletzen Vater schwer

Eine Herde Mutterkühe greifen am Flumserberg in der Schweiz eine Familie an.
Die Kinder können sich durch Flucht retten. Der 64-jährige Vater wird schwer verletzt und muss mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden.
Kinder retten sich vor den Kühen in den Wald
Kurz nach 16.30 Uhr geht bei der Notruf- und Einsatzleitzentrale St. Gallen die Meldung über den Vorfall ein. Nach Angaben des Vaters attackiert die Kuhherde ihn und seine beiden Kinder auf dem Wanderweg im Gebiet der Tannenbodenalp. Den Kindern gelingt die Flucht. Sie bringen sich in einem nahegelegenen Wald in Sicherheit. Ihr 64-jähriger Vater kann den Kühen dagegen nicht entkommen. Die Tiere verletzen ihn erheblich.
Im Video: Was tun, wenn Kühe angreifen
Rega fliegt den verletzten Wanderer ins Krankenhaus
Nach der Erstversorgung bringt die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega den Mann per Hubschrauber ins Krankenhaus. Weitere Angaben zu seinen Verletzungen macht die Kantonspolizei in ihrer Mitteilung nicht. Auch darüber, warum die Mutterkühe die Familie attackierten, gibt es keine Angaben. Die Behörden haben inzwischen allerdings Konsequenzen gezogen. Der betreffende Wanderweg wurde umzäunt.
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Immer wieder Zusammenstöße mit Kühen und Rindern
Besonders Mutterkühe haben einen ausgeprägten Schutzinstinkt gegenüber ihren Kälbern. Kritische Situationen können zudem durch unbewusstes Fehlverhalten von Menschen entstehen – etwa wenn Wandernde den Tieren zu nahe kommen oder deren Verhalten falsch einschätzen. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL) weist darauf hin, dass viele Menschen auf Wanderwegen wenig Erfahrung im Umgang mit Rindern haben.
Verwendete Quellen: Kantonsspolizei St. Gallen, BUL
































