Nach Horror-Unfall in MexikoSo muss Olli (2) jetzt wieder selbstständig atmen üben

Schritt für Schritt kämpft sich Olli (2) ins Leben!
Der kleine Junge macht nach dem folgenschweren Horror-Unfall, seitdem er gelähmt ist, weiter fleißig Fortschritte. Jetzt soll er nach vielen Monaten endlich vom Beatmungsgerät loskommen – und durchläuft dafür ein tägliches Training.
Oliver Staub braucht seit elf Monaten ein Beatmungsgerät
„Ich lege meine Hand auf seine Brust und spüre die Bewegung in seinem Brustkorb”, sagt sein Vater Stefan Staub zu RTL. „Ich sage ihm immer: ,Du schaffst das’. Er macht gute Fortschritte. Es wird dauern, aber wir üben weiter!”
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Dreimal täglich schafft Olli jetzt schon zwei Minuten und zwanzig Sekunden ohne Beatmungsgerät. Dabei bleibt es erst einmal. Das Ziel: Olli soll selbstständig atmen und ohne zusätzliche Sauerstoffzufuhr auskommen. Aktuell bekommt er noch einen Liter, vor vier Wochen waren es noch vier – eine tolle Entwicklung nach elf Monaten, in denen Olli schon auf das Beatmungsgerät angewiesen ist!

Ein Lungenspezialist kommt regelmäßig bei der Familie vorbei, um den bestmöglichen Plan zu entwickeln. Stefan Staub: „Wir wollen erreichen, dass seine Lungen nicht nur atmen, sondern auch genug Sauerstoff aus der Luft aufnehmen.” Doch das Atmen ohne Gerät falle Olli noch schwer. „Er macht diese Atembewegungen, er hat natürlich immer noch ein wenig Angst.”
Ein Trip zum 71. Geburtstag von Ollis Opa
Ollis Fortschritte machen es mittlerweile auch möglich, längere Ausflüge zu unternehmen. So auch am 71. Geburtstag von seinem Opa Enrique, an dem es für die gesamte Familie nach langem Überlegen von Morelia nach Tacambaro ging. Dort ist Ollis Mama Laura aufgewachsen.
„Es war der erste große Ausflug mit Olli, was viel Planung gebraucht hat: Alle Akkus müssen halten, wir müssen alles einpacken, sie haben noch extra Strom organisiert.” Doch Ollis Opa ist eine Schlüsselfigur für die Familie – er hat sich zum Beispiel die ersten Wochen nach dem Unfall um Ollis Brüder, die Zwillinge Julian und Sebastian, gekümmert – daher war den Staubs jeder Aufwand recht. Stefan Staub: „Er hat es verdient, dass wir zu seinem Geburtstag kommen.”

Die Familie hat lange gezögert, ob sie das Risiko über die abenteuerlichen Landstraßen in Mexiko eingehen wollen. Doch es hat sich gelohnt. „Für Olli war es ganz toll, seinem Opa hat es ganz viel bedeutet, dass wir da waren”. Und weiter: „Ich war immer zögerlich, so weit wegzufahren. Es war jetzt aber wichtig, dass wir das als Familie zusammen machen, dass Olli sieht: Wir machen einen Ausflug, auch gemeinsam mit seinen Brüdern.”
Koma, Lähmung, Fortschritte – Ollis Weg zurück ins Leben!
Das Leben der Familie aus der Nähe von Heidenheim (Baden-Württemberg) ist seit rund einem Jahr ein völlig anderes: Nach dem verheerenden Autounfall am 17. April im Traumurlaub in Mexiko hört Ollis Herz für 20 Minuten auf zu schlagen. Die Aussichten nach der geglückten Reanimation sind düster: Der kleine Junge ist gelähmt, liegt zwischenzeitlich im Koma und hat Herzstillstände, zahlreiche Operationen, Therapien und wochenlange Krankenhausaufenthalte hinter sich. Doch der kleine Olli gibt nicht auf!
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In den vergangenen Wochen und Monaten macht der zweijährige Kämpfer viele Fortschritte. Ende 2025 darf Olli die sperrige und schmerzhafte Halskrause ablegen, ein erster Meilenstein! Anfang dieses Jahres schafft Olli dann erste Bewegungen mit seinem Bein – und jetzt entwöhnt er sich immer mehr vom Beatmungsgerät.

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Familie Staub bittet um Spenden für die teure Behandlung
Doch die Behandlung, teilweise in den USA, ist nicht nur hilfreich, sondern auch sehr teuer. Ollis Eltern Stefan und Laura haben deshalb schon ihr Haus im schwäbischen Königsbronn verkaufen müssen. Die Familie ist weiterhin auf Spenden angewiesen. Darum haben Freunde der Familie von Olli eine GoFundMe-Kampagne gestartet. Das Ziel: 1,8 Millionen Euro, etwas mehr als die Hälfte davon ist erreicht!
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche


