Fünf Italiener sterben im ParadiesWas ist beim Tauchunfall auf den Malediven passiert? Experten haben grausamen Verdacht

Was ist beim Tauchunfall auf den Malediven passiert?
An einem der schönsten Tauch-Spots der Welt fanden fünf Italiener nur den Tod. Ermittler suchen fieberhaft nach der Ursache für den katastrophalen Ausgang des Unterwasser-Abenteuers. Drei Szenarien halten sie für realistisch.
Vor dem Tauchunfall auf den Malediven warnte der Wetterdienst
Nach dem tödlichen Tauchunfall auf den Malediven mit fünf Toten suchen Ermittler intensiv nach der Ursache. Wie die Sun berichtet, sprechen Experten inzwischen über mehrere mögliche Szenarien.
Schon vor dem Tauchgang hatte der Wetterdienst vor starkem Wind, rauer See und Regen gewarnt. Trotzdem starteten die fünf italienischen Touristen am Donnerstagmorgen zu einem Höhlentauchgang am Vaavu-Atoll. Das Gebiet rund um das Vaavu-Atoll gilt bei Tauchern als spektakulär, aber anspruchsvoll.
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In der Region gibt es Kanäle, Riffwände, Höhlen und Überhänge. Dazu können Strömungen kommen, die Tauchgänge schwieriger machen. Das Ziel der italienischen Touristen war offenbar eine Unterwasserhöhle des Tauch-Spots Alimatha in rund 50 bis 60 Metern Tiefe. Doch aus dem Ausflug wurde eine Tragödie.
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Tauchunfall auf den Malediven: Gerieten die Italiener wegen schlechter Sicht in Panik?
Eine Theorie setzt genau bei den schwierigen Bedingungen an. Durch den Wind und die aufgewühlte See könnte Sediment in der Höhle hochgewirbelt worden sein. Die Folge: schlechte Sicht. Wenn Taucher in einer Höhle plötzlich kaum noch etwas erkennen und der Ausgang nicht klar sichtbar ist, steigt der Stress enorm. In Panik verbrauchen sie mehr Luft. Jede Minute wird dann noch gefährlicher und könnte den fünf Italienern zum Verhängnis geworden sein.
Waren die Sauerstoffflaschen defekt?
Der frühere Klinikdirektor und Lungenexperte Claudio Micheletto vermutet laut Sun, dass mit den Tanks etwas nicht gestimmt haben könnte. Bei zu hoher Sauerstoffkonzentration droht eine Sauerstoffvergiftung. Unter Wasser kann sie Schwindel, Schmerzen, Bewusstseinsstörungen und Orientierungslosigkeit auslösen. Ein Aufstieg an die Oberfläche wird dann fast unmöglich.
Blieb einer der Touristen in der Höhle stecken?
Die Polizei schließt auch nicht aus, dass einer der fünf Taucher feststeckte. Die anderen könnten versucht haben, zu helfen und dabei ihren Sauerstoff verbraucht haben.
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Bei den Opfern handelt es sich um fünf italienische Touristen. Unter ihnen waren die Meeresbiologin Monica Montefalcone und ihre Tochter Giorgia Sommacal. Gegen Mittag fiel der Crew der Yacht „Duke of York” auf, dass die Gruppe nicht zurückkehrte. Am Abend bargen Rettungskräfte die erste Leiche, vier weitere folgten.
Verwendete Quellen: Sun, Professional Association of Diving Instructors (PADI), Dive Journey, Tech Dive Travels


