Was wird jetzt aus ihm?DAS ist der Angreifer-Wolf aus Hamburg

Das ist er also!
Seit Tagen sorgt dieser Wolf für Aufsehen. Er irrte durch Hamburgs Innenstadt, verletzte eine Frau, bevor er dann schließlich eingefangen werden konnte. Jetzt befindet sich das Tier in einer Wildtierauffangstation. Aber wie geht es mit ihm weiter?
Wolf ist von Hamburg nach Niedersachsen gebracht worden
Aktuell ist der Wolf in der Wildtier- und Artenschutzstation in Sachsenhagen in Niedersachsen untergebracht. Das bestätigt die Einrichtung am Mittwoch (1. April) auf RTL-Nachfrage. Er sei in einem weitläufigen Gehege. Schon am Dienstagabend heißt es von der Hamburger Umweltbehörde, dass das Tier ein „neues vorläufiges Zuhause” gefunden habe. Zuvor war er kurzzeitig im Wildgehege Klövensteen untergebracht, bevor er dann nach Niedersachsen gebracht wurde.
Experten sind sich uneinig, wie es mit ihm weitergehen soll
„Er hat dort einfach bessere Rahmenbedingungen und ist dort auch unter entsprechender Aufsicht. Tiermedizinischer Aufsicht, aber auch von Expertinnen und Experten”, sagt Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Bündnis 90/Die Grünen) zu RTL. Dabei gehe es auch um das Tierwohl.

Wie es jetzt genau mit ihm weitergeht? Unklar! Experten sind sich uneinig. Arne Vaubel, Geschäftsführer des Wildparks Schwarze Berge zu RTL: „Ich bin der Meinung, das Tier kann wieder in die Natur entlassen werden, der hat sich einfach verirrt in der Stadt, das war sicherlich nicht seine Absicht.” Und weiter: „Warum soll er also nicht wieder in die Natur zurück zu den anderen, die da auch sind.”
Wolfsexperte ist dafür, den Wolf zu töten
Wolfsexperte und Jäger Raoul Reding sieht das anders. „Man muss dabei bedenken, dass dieser Wolf jetzt um eine Erfahrung reicher ist als alle anderen Wölfe in Deutschland. Und die lautet, dass er eben gelernt hat, dass der Mensch keine große Gefahr darstellt, und dass er sich dem Menschen gegenüber zur Wehr setzen kann”, sagt er zu RTL. „Die vorzuziehende Alternative wäre es eben, dieses Tier zu töten.”
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Die Politik hat noch nicht entschieden
Die drei Optionen sind also: Den Wolf auszuwildern, ihn in einem Wildgehege unterzubringen oder aber ihn zu entnehmen, also zu töten. Dass er jetzt in der Wildtierauffangstation ist, heißt nämlich nicht, dass er dort auch bleiben wird. Die Umweltsenatorin zu RTL: „Wir haben gesagt, das ist eine vorläufige Unterbringung des Wolfes dort und wir sind weiter in ganz enger Abstimmung darüber, was mit dem Wolf in Zukunft passieren wird.”
Auch vom niedersächsischen Umweltministerium heißt es, dass noch nicht konkret entschieden ist, wie es mit dem Wolf weitergeht.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherchen































