Skandal im Krankenhaus: Wie konnte DAS passieren?Ärzte bemerkten viermal ihre Schwangerschaft nicht! Zoe und ihre ungeborene Tochter tot

Haben ausgerechnet Ärzte den Tod einer Mutter und ihres Babys zu verantworten?
Weil die Mediziner im Krankenhaus Zoes Schwangerschaft übersehen – und das gleich viermal – müssen die 22-Jährige und ihr ungeborenes Kind sterben. So lautet britischen Zeitungen zufolge der Vorwurf vor Gericht. Würden Zoe und ihr Baby noch leben, wenn die Mediziner frühzeitig einen Schwangerschaftstest gemacht hätten?
Zoe († 22) erfährt von Schwangerschaft – kurz danach sind sie und ihr Baby tot
Zoe Tighe hatte ihr ganzes Leben noch vor sich. Sie quälen laut Medienberichten starke Unterleibsschmerzen. Innerhalb von sechs Wochen sucht die 22-Jährige deswegen mehrfach die Notaufnahme im örtlichen Krankenhaus rund 200 Kilometer nordöstlich von London auf. Die junge Frau ahnt offenbar nicht, dass sie schwanger ist. Doch spätestens die Ärzte hätten das feststellen müssen – davon ist der Rechtsbeistand ihrer Familie laut The Sun überzeugt: „Schwangerschaftstests hätten im Krankenhaus mehrfach durchgeführt werden müssen.“ Die Ärzte behandeln die junge Frau aber ausschließlich wegen einer wiederkehrenden Harnwegsinfektion. Einen Schwangerschaftstest führen sie offenbar nicht durch. „Sie wurde einfach mit sehr einfachen Schmerzmitteln und/oder Antibiotika gegen die Harnwegsinfektion nach Hause geschickt”, sagt Zoes Mutter Jane laut Daily Mail.
Pfusch mit fatalen Folgen? Fehlgeburt und drei Herzstillstände
Gut zwei Wochen später bricht Zoe zu Hause zusammen und wird in dasselbe Krankenhaus eingeliefert. So steht es in britischen Zeitungen. Jetzt diagnostizieren die Ärzte eine Sepsis – eine lebensbedrohliche Blutvergiftung. Zudem stellen sie fest, dass Zoe im vierten Monat schwanger ist. Zu spät. Tragischerweise ist ihr ungeborenes Kind mittlerweile an den Folgen der Infektion verstorben. Die Kosmetikerin wird in ein anderes Krankenhaus verlegt. Dort stirbt die junge Frau kurz nach ihrer Fehlgeburt an drei Herzstillständen. Als vorläufige Todesursache soll eine Sepsis infolge einer E. coli-Infektion, einer Harnwegsinfektion und einer Fehlgeburt festgestellt worden sein, wobei Ketamin-Missbrauch als mitwirkender Faktor galt.
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Könnten Zoe und ihre ungeborene Tochter noch leben?
Zoes Mutter Jane schildert laut The Mirror, dass ihre Tochter wegen häufiger Harnwegsinfektionen über Jahre hinweg starke Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Ketamin genommen hatte. Zoe sei davon abhängig geworden, habe drei Monate in einer Entzugsklinik verbracht. Vier Monate vor ihrem Tod kehrte sie offenbar zurück nach Hause. Warum die Ärzte bei Zoes Krankenhausbesuchen keine routinemäßigen Schwangerschaftstests durchführten, ist unklar. Gerichtsmediziner sollen herausfinden, ob ihr Leben und das ihres Kindes hätten gerettet werden können, wenn Zoes Schwangerschaft früher festgestellt worden wäre. Für Zoes Mama Jane hilft das nicht mehr. Sie hat ihre Tochter und ihre ungeborene Enkelin verloren und wünscht sich Gerechtigkeit, wie sie laut The Sun sagt: „Obwohl Zoe zu diesem Zeitpunkt kein Kind geplant hatte, war sie ein fürsorglicher Mensch, der die Verantwortung als Mutter gerne übernommen hätte.”
Verwendete Quellen: The Sun, The Mirror, Daily Mail































