Schiefes Grinsen, spärliches Fell, heraushängende Zunge: Bei der Wahl zum hässlichsten Hund der Welt in Kalifornien stehen besondere Vierbeiner im Rampenlicht.
Die Veranstalter wollen zeigen, dass Schönheit viele Formen hat - so wie bei Scooter. Er kam mit nach hinten gerichteten Hinterbeinen auf die Welt und rutscht, anstatt zu laufen.
„Manche Hunde werden geboren, um Menschen etwas beizubringen. Und ich denke, Scooter ist einer dieser Lehrer. Er lehrt Menschen Mitgefühl, Geduld und Toleranz.“
Es gibt hier viele Geschichten von außergewöhnlicher Widerstandskraft. Chihuahua-Mischling Otto etwa hat mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte überlebt, was sehr selten vorkommt:
„Er kam im Alter von zehn Tagen in die Rettungsstation. Er konnte nicht saugen. Deshalb musste er alle zwei Stunden per Sonde gefüttert werden. Aber er ist ein Kämpfer, ein Champion."
Aus Polen angereist ist Hündin Clara mit ihrer Besitzerin. Einen Preis im Wettbewerb gibts für sie zwar nicht, - aber eine wichtige Botschaft kommt trotzdem rüber:
„Adoptieren statt kaufen – überall auf der Welt. Unsere Hunde sind vielleicht nicht perfekt. Vielleicht sind sie alt. Vielleicht sind sie krank. Aber sie schenken einem viel Liebe.“
Genau darum geht es hier: Hunden mit körperlichen Besonderheiten eine Stimme zu geben.
Übrigens Mopsdame Jinny Lu hat den Wettbewerb gewonnen, gefolgt von Pinky und dem Kämpfer: Otto.