Sprachnachrichten, Gruppenchats, Einzelnachrichten

WhatsApp-Knigge: Was darf sein und was geht gar nicht?

27. Mai 2021 - 12:26 Uhr

Kleine Regeln für mehr Freude

WhatsApp ist der beliebteste Messengerdienst und wird von Millionen Menschen genutzt. Dabei passiert es schnell, dass andere genervt sind vom eigenen Verhalten oder umgekehrt. Aber was gehört sich und was nervt total? Die wichtigsten Regeln auf einen Blick.

Im Video sehen Sie das Experiment unserer Reporterin: Ab wann sind Freunde und Familie richtig genervt von Sprachnachrichten?

Blocknachricht oder jeder Satz einzeln?

Daran scheiden sich die Geister: Manche Nutzer schicken ihre Nachrichten als Block, andere senden jeden Satzfetzen einzeln. Hat der Empfänger sein Smartphone auf laut, pingt es im Sekundentakt. Um also andere nicht zu nerven empfiehlt sich: Lieber einen längeren Absatz tippen und erst dann abschicken.

Und täglich grüßt die Sprachnachricht?

Apropos Länge: Sprachnachrichten sind hilfreich, wenn die Nachricht einfach zu viel Information zum Tippen enthält. Aber wir kennen alle auch die Freunde, die praktisch immer Sprachnachrichten senden und dabei von einer Belanglosigkeit in die nächste stolpern.

Laut einer Forsa-Umfrage hören nur 15 Prozent der WhatsApp-Nutzer gerne minutenlange Sprachnachrichten ab, jeder Dritte ist richtig genervt von den Mini-Podcasts.

Da empfiehlt sich: Hin und wieder sind Sprachnachrichten toll, wer aber regelmäßig die minutenlangen Monologe versendet, sollte künftig einfach lieber anrufen. Außerdem gilt, dass Sprachnachrichten in der Öffentlichkeit nicht laut abgehört werden sollten, das stört alle Unbeteiligten.

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Gruppenchats - praktisch oder nervig?

Gruppenchats sind anstrengend, denn fast immer verpasst man Teile der Unterhaltung, gerade wenn es um Planungen geht, und muss dann wieder ordentlich aufholen. Deshalb sollte es klar einen Moderator der Gruppe geben, der Struktur einbringt und immer wieder ans Kernthema erinnert. Dadurch gilt für alle anderen, dass man nicht von diesem Thema ablenkt oder kleinere Unterhaltung anfängt, die nicht alle betreffen.

Ganz wichtig: Bevor man einen Gruppenchat für eine anstehende Feier oder ähnliches erstellt, sollte man die Beteiligten fragen, ob man sie einladen darf. Nicht alle möchten, dass ihre Nummer gedankenlos geteilt wird.

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