Marie-Therese Burkard studiert in Madrid

Katja Burkard interviewt ihre Tochter - zur Corona-Lage in Madrid

11. März 2021 - 17:54 Uhr

Punkt-12-Moderatorin Katja Burkard interviewt ihre Tochter

Spanien galt bis Mitte Februar aus deutscher Sicht als Corona-Hochinzidenzgebiet. Zuletzt gab es jedoch gute Nachrichten von der Iberischen Halbinsel, die Zahl der Neuinfektionen ist gesunken. So liegt die Sieben-Tage-Inzidenz landesweit im Moment bei 64,45 – auf den Balearen ist der Wert sogar noch niedriger. Und es gibt erstaunliche Bilder, die wir uns in Deutschland kaum noch vorstellen können – Menschen, die in Cafés und Restaurants sitzen, sich fröhlich unterhalten. Eine von ihnen ist Marie-Therese Burkard, die in Madrid studiert. Wie sie die Situation einschätzt, verrät sie im Interview mit ihrer Mutter, Punkt-12-Moderatorin Katja Burkard.

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Auswärtiges Amt warnt noch immer

Marie-Therese Burkard  in Madrid
Marie-Therese, die Tochter von Katja Burkard, studiert in Madrid
© RTL

In Spanien gilt noch bis zum 9. Mai 2021 der nationale Gesundheitsnotstand ("Alarmzustand"). Dadurch kann die Zentralregierung in Madrid erhebliche Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie zu beschließen. Das ist allerdings nicht zwingend mit einem landesweiten Lockdown verbunden und hängt von den Entwicklungen in der jeweiligen Region ab. Teilweise gelten nächtliche Ausgangssperren und andere Beschränkungen.

Für das Robert-Koch-Institut (RKI) ist Spanien weiterhin Risikogebiet, es führt das Land aber nicht mehr als Hochinzidenz-Gebiet. Beim Auswärtige Amt heißt es: "Die Ausbreitung von Covid-19 führt weiterhin zu Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr und Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Spanien einschließlich der Kanarischen Inseln wird derzeit gewarnt."

Reisebranche hofft auf baldige Lockerungen

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Ungeachtet dessen hofft die Tourismusbranche, dass die Reisebeschränkungen schon bald aufgehoben werden könnten. Tui-Deutschland-Chef Marek Andryszak verwies darauf, dass die Werte auf Mallorca "weit unter denen der meisten deutschen Bundesländer" lägen. Er erhoffe sich deshalb weitere offizielle Signale wie ein Ende der Reisewarnung, eventuell noch in der laufenden Woche.

Einige Veranstalter planen bereits für die Zeit rund um Ostern (4./5. April). Reisen zu den übrigen Balearen-Inseln Ibiza, Menorca und Formentera sowie in den Großteil Festland-Spaniens sagte Tui noch bis Mitte April ab.

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