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Aktuelle Umfrage: So dramatisch stürzen die Grünen und Baerbock ab

Erstmals seit März unter 20 Prozent

RTL/ntv-Trendbarometer: Die Grünen stürzen weiter ab

Die Grünen setzen Abwärtstrend fort RTL/ntv-Trendbarometer
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Die Grünen setzen Abwärtstrend fort

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Olaf Scholz kann punkten

Die Negativ-Schlagzeilen rund um die Grünen schaden der Partei. Zum ersten Mal seit März fallen sie wieder unter die 20 Prozent-Marke. Und einer, um den es sonst recht still war, profitiert: Olaf Scholz legt zu.

Union bleibt stärkste Kraft

Die Grünen erreichen im RTL/ntv-Trendbarometer jetzt 19 Prozent. Gegenüber der Vorwoche verlieren Grüne und FDP jeweils einen Prozentpunkt, SPD und AfD können um jeweils einen Prozentpunkt zulegen. Die Union bleibt bei 30 Prozent und bleibt damit stärkste politische Kraft. Ihr Vorsprung vor den Grünen beträgt 11, vor der SPD 15 Prozentpunkte.

Bei einer Bundestagswahl könnten die Parteien momentan mit folgendem Ergebnis rechnen:

  • CDU/CSU 30 Prozent (Bundestagswahl 2017: 32,9 Prozent),
  • SPD 15 Prozent (20,5 Prozent),
  • FDP 11 Prozent (10,7 Prozent),
  • Grüne 19 Prozent (8,9 Prozent),
  • Linke 7 Prozent (9,2 Prozent),
  • AfD 10 Prozent (12,6 Prozent).

8 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2 Prozent). Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt mit 22 Prozent etwas unter dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017 (23,8 Prozent).

RTL-Politik-Chef ordnet ein: "Es kann auch noch weiter runterrutschen für die Grünen"

"Es kann auch noch weiter herunterrutschen" RTL-Politik-Chef Nikolaus Blome
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Kanzlerfrage: Scholz profitiert und legt zu

Wenn es eine Direktwahl fürs Kanzleramt gäbe, würden sich derzeit 25 Prozent für Armin Laschet, den Kanzlerkandidaten der Union, entscheiden - genauso viele wie in der Vorwoche.

Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin der Grünen, verliert zwei Prozentpunkte und kommt auf 19 Prozent.

Olaf Scholz, Kanzlerkandidat der SPD, hat zwei Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche und käme jetzt auf 16 Prozent. 40 Prozent würden nach wie vor keinem der drei ihre Stimme geben.

Scholz rückt näher an Baerbock ran Kanzlerfrage
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Kanzlerfrage
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Deutsche sehen Corona-Gefahr entspannter

Corona wird von den meisten Deutschen nach wie vor als weitaus größtes Problem eingestuft, die Bedeutung der Pandemie schrumpft allerdings.

  • Im März 2021 sahen 72 Prozent der Befragten Corona als größtes Problem an, Ende Juni waren es noch 52 Prozent.
  • Zurückgegangen ist im selben Zeitraum auch die Sorge um die durch die Pandemie verursachte ökonomische Lage, von 28 auf 23 Prozent.
  • Die Bedeutung von Klima und Umweltschutz wird von den Menschen wieder etwas stärker bewertet - im März hatten 15 Prozent dieses Thema als großes Problem angesehen, jetzt sind es 22 Prozent.
  • Viele Deutsche sehen außerdem als drängendes Problem an: Bildung 13 Prozent (plus 1 Prozentpunkt gegenüber dem März),
  • soziale Ungerechtigkeit 13 Prozent (plus 4),
  • Rechtsextremismus 9 Prozent (plus 5),
  • Asylpolitik 7 Prozent (plus 2)
  • Gesundheitsversorgung 6 Prozent (plus 2).
  • 34 Prozent der Befragten sind wie im März unzufrieden mit Parteien und Politikern.

Für 39 Prozent der Grünen-Anhänger sind Klima und Umweltschutz das größte Problem - die Einschätzung teilen nur 6 Prozent der AfD-Anhänger. Für 40 Prozent der AfD-Anhänger sind Ausländer und die Asylpolitik das größte Problem - dieser Einschätzung können sich nur zwischen 4 und 7 Prozent der Anhänger aller anderen Parteien anschließen. (forsa/eku)

Corona spielt keine so große Rolle mehr Was sind die drängendsten Themen im Land?
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